Mit diesen Tipps kommen Reisende trotz Preisexplosion an gute Angebote

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Viele Heimkehrer wünschen sich frisch zurückgekommen schon wieder auf Reisen. Allerdings drohen die hohe Inflation und insbesondere die Energiepreise das Budget der Haushalte zu belasten.

Mit diesen Tipps der Reiseprofis finden Interessierte immer noch ein gutes Angebot.

Buchen, bevor sich die Inflation auf die Preise auswirkt

Für viele Profis ist diese Entwicklung gesetzt: Reisen im kommenden Winter und vor allem im nächsten Frühjahr und Sommer werden teurer. Allerdings: „Noch gibt es von der Inflation unberührte Preise – denn sie wurden vor der Energiekrise verhandelt“, erklärt Lukas Zirker, CEO von Midnightdeal, der ersten Buchungsplattform in Europa, bei der Nutzer Hotelaufenthalte zum Wunschpreis buchen können. Das Team von Midnightdeal garantiert bei ausgewählten Hotels noch bis zum März 2023 Reisebuchungen ohne Preiserhöhung, beispielsweise für Wellness- oder Stadthotels. „Wir verhandeln die Preise mit Hotelpartnern für ein ganzes Jahr und garantieren daher bei vielen Häusern sogar noch bis zum ersten Quartal 2023 von der Inflation unabhängige Raten“, erklärt Lukas Zirker. „Daher gilt: je früher man bucht, desto günstiger ist es noch.“ Bei Midnightdeal geben Nutzer ihren Wunschpreis für eine Unterkunft per Schieberegler als Gebot ab. Um Mitternacht kommt der Zuschlag. Bieter sparen im Schnitt im Vergleich zu herkömmlichen Online-Portalen 35 Prozent bei Buchung via Auktion, 20 Prozent via Sofort-Buchungsoption.

Spezielle Reisetools für die Buchung nutzen

Reisende, die innerhalb von ein paar Tagen zeitlich flexibel sind, sparen jede Menge Geld, wenn sie Preise vergleichen und dann den günstigsten Tarif wählen. Bei der Flugbuchung sehen Buchende mit dem Monatsüberblick des führenden Online-Reiseunternehmens Skyscanner (beim Reisedatum rechts oben Option „Ganzer Monat“) auf einen Blick, an welchen Tagen die Flüge zum gewünschten Reiseziel am günstigsten sind und sie am meisten Geld sparen können. Das lästige einzelne kombinieren verschiedener Tage für Hin- und Rückflug hat damit ein Ende. Friederike Burge, Reiseexpertin von Skyscanner, empfiehlt: „Auch die Suchfunktion ‚Alle Orte‘ ist ein praktischer Tipp, um Reiseziele auf einen Blick nach dem Preis zu sortieren. So lassen sich neue Lieblingsziele entdecken und Schnäppchen ergattern.“ Die besten Chancen auf ein gutes Angebot haben zudem Reisende, die die Preise über eine längere Zeit hinweg beobachten. Hierbei hilft beispielsweise die Einrichtung eines Preisalarms auf Skyscanner.de. So werden UrlauberInnen benachrichtigt, wenn die Preise für eine bestimmte Strecke steigen, fallen oder es neue Angebote gibt.

Nebensaison statt Hochsommer

Wer ohne Kids verreist, ist grundsätzlich flexibler bei der Wahl des Reisezeitraums. Doch auch Familien sparen, wenn sie statt der Sommerferien auf andere Schulferien ausweichen. Zu Ostern lernen Reisende beispielsweise den Mittelmeerraum blühend kennen. An Pfingsten entgehen sie den Hitzephasen und der Herbst lädt zu den letzten Sonnenstrahlen ein. Doch nicht nur die Natur präsentiert sich dann von ihrer schönsten Seite. Das Preisniveau bringt auch den Geldbeutel zum Strahlen. Dies zeigt sich beispielsweise an den Mietwagenpreisen, die gerade seit Beginn der Nachsaison wieder deutlich sinken. „Die Nebensaison gilt als Klassiker, um einige Euro einzusparen“, erklärt Thorsten Lehmann, Geschäftsführer von Sunny Cars. „Im Gegensatz zur Hauptsaison liegen die Durchschnittspreise für das Ferienauto um rund ein Drittel niedriger.“ Der Grund dahinter sei simpel. Wenn die Nachfrage zu den beliebtesten Urlaubszeiten hin steigt, ziehen entsprechend auch die Kosten an. Wer also gegensätzlich bucht, spart Bares. Dieser Trend lässt sich seit Jahren beobachten. Ein weiterer Tipp: Früh buchen lohnt bei Mietwagen immer. Seriöse Vermieter bieten gerade 2022 noch die Option an, das Auto bis kurz vor Reiseantritt kostenlos zu stornieren.

Pauschalreisen bieten mehr Stabilität beim Preis

Die Reise-ExpertInnen von HolidayCheck wissen, wie trotz steigender Preise ein günstiger und auch besonders sicherer Urlaub möglich ist. Grundsätzlich sind Reisende gerade in diesem Jahr mit einer Pauschalreise gut beraten, denn diese sind oftmals nicht so stark vom allgemeinen Preisanstieg betroffen. Das liegt an den bereits festgelegten Kontingenten, die die Anbieter von Pauschalreisen lange vor der Saison mit den Hoteliers und anderen Partnern aushandeln. Wer hingegen Flüge, Hotels und Transfer separat bucht, muss mit höheren Kosten rechnen. Ganz ähnlich gilt auch, dass ein besonders früh gebuchter Urlaub der beste Schutz gegen steigende Kosten ist – wer heute bucht, bucht zum derzeit gültigen Preis und kann in Inflations-Zeiten nur gewinnen. Insbesondere dann, wenn es sich um eine Pauschalreise mit flexiblen Stornierungsbedingungen handelt. Sollten sich die Pläne der UrlauberInnen ändern, kann so ohne Probleme die Reise umgebucht oder abgesagt werden, sollte dies nötig sein. Zudem empfiehlt HolidayCheck auf keinen Fall auf den Reiseschutz zu verzichten, da er beispielsweise auch bei Flugausfällen hilft, die ja derzeit häufiger vorkommen und im Fall einer Insolvenz des Reiseveranstalters ebenfalls eine gute Absicherung ist.

Früh morgens buchen und fliegen

Der frühe Vogel fängt den Wurm – das trifft auch auf die Flugbuchung zu. Das Online-Reiseportal weg.de empfiehlt Reisenden früh am Morgen nach Flügen zu suchen, um bessere Preise zu ergattern. Denn Flugsysteme werden meist gegen ein Uhr morgens neu geladen, so dass Flüge, die über Nacht freigegeben wurden, dann das erste Mal für VerbraucherInnen sichtbar werden. Für viele beginnt die freie Zeit mit einem Wochenende und sie wollen schnellstmöglich ans Urlaubsziel, um die meisten Tage herauszuholen. Doch preislich lohnt es sich häufig, zwischen Montag und Freitag anzureisen. Auch wer die Flugzeit sehr früh morgens wählt, spart häufig Geld und hat durch die frühere Anreise mehr Zeit am Urlaubsort. Ein weiterer Vorteil hierbei: Die Wahrscheinlichkeit für Verspätungen ist bei frühen Flügen geringer, da es weniger Rückstau durch andere verspätete Flüge gibt.

Beim Abflughafen und Gepäck sparen

Die Schnäppchenexperten der Urlaubspiraten empfehlen Reisenden frühzeitig zu buchen. „Sobald der Sommerflugplan im Oktober für das nächste Reisejahr erscheint, lässt sich vielleicht noch das ein oder andere Schnäppchen ergattern“, so Carlo Speth, Chefredakteur DACH der Urlaubspiraten. Reisende sollten zudem auch andere Flughäfen als nur den nächstgelegenen für die An- und Abreise in Betracht zu ziehen. Gerade wenn im eigenen Bundesland Ferien sind, im Nachbarland aber nicht, lässt sich hier sparen. Bei Pauschalreisen ist häufig das Zugticket zum Flughafen enthalten, wodurch keine Zusatzkosten für die weitere Anreise anfallen. Und auch wer mit leichtem Gepäck reist spart: Die Flugpreise der Low Cost Airlines beinhalten meist kein Aufgabegepäck. UrlauberInnen, die nur mit Handgepäck reisen, sparen sich das Geld für ein extra Gepäckstück. Ein weiterer Vorteil: Reisende sparen sich die Zeit für die Gepäckaufgabe und -abholung. Wer doch etwas mehr mitnehmen möchte, teilt sich ein Aufgabegepäckstück mit dem oder der ReisepartnerIn. UrlauberInnen, die auf nichts verzichten wollen, buchen am besten gleich den nächsthöheren Tarif für den Flug inklusive Gepäckstück. Denn das hinzubuchen des Koffers auf den günstigeren Preis ist am Ende meist teurer.

Beim Reisezeitraum und der Ausstattung flexibel sein

Gerade bei der Ferienwohnung lässt es sich hervorragend sparen, wenn UrlauberInnen ein paar Dinge beachten. Laut Jonas Upmann, Reiseexperte und Sprecher bei HomeToGo, dem grössten Online-Marktplatz für Ferienhäuser, lohnt es sich vor allem in der Nebensaison auf den Reisezeitraum zu achten: „Wer flexibel ist, findet mit der Suchfunktion „Flexibles Reisedatum“ die besten Angebote. Denn so sehen Buchende alle Optionen für die gewünschte Reisedauer innerhalb des gewählten Zeitraums, beispielsweise ‚zwei Wochen zwischen Oktober und Januar‘.“

Angebote privater Anbieter berücksichtigen

Angekommen am Reiseziel geht es weiter mit den Ausgaben. Auch Preise für Freizeitaktivitäten steigen an. Wer plant ein Boot für einen Tagesauflug oder mehrtägigen Trip zu mieten, hat nicht nur die Möglichkeit über gewerbliche Anbieter fündig zu werden, sondern auch über Privatpersonen. Die Bootsvermietungsplattform SamBoat listet nicht nur Angebote grosser Vermieter, sondern auch Boote privater Personen, die ihre Wasserfahrzeuge für einen guten Preis an UrlauberInnen vermieten. Ausserdem lohnt es sich, auf die Nebensaison auszuweichen und ausserhalb der Ferien zu verreisen, denn dann können die Preise für Motorboot, Segelyacht und Co. laut SamBoat bis zu 70 Prozent sinken.

 

Quelle: Wilde & Partner Communications
Artikelbild: Symbolbild © aanbetta – shutterstock.com

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