Südkoreas erstes Bergfilmfestival in Ulju

12.09.2016 |  Von  |  News
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Südkoreas erstes Bergfilmfestival in Ulju
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Bergfilme haben in der Filmgeschichte eine lange Tradition. Südkorea widmet ihnen jetzt ein eigenes Festival – das Ulju Mountain Film Festival (UMFF). Es findet erstmals vom 30. September bis zum 4. Oktober im Ulju-Distrikt im Südosten des Landes statt. Zum Auftakt werden 78 Filmen aus 21 Ländern präsentiert.

Die Filme werden nach Kategorien unterschieden: Bergsteigen, Klettern, Abenteuer und Erkundung sowie Natur und Mensch. Gezeigt werden dabei die jeweils besten ausgewählten Filme in jeder Kategorie.

24 Bergfilme in der Endrunde

Von 182 Filmen, die aus 40 Ländern eingereicht wurden, schafften es 24 in die Endrunde, einschliesslich zwei Filmen aus Südkorea. Zu den Mitstreitern zählen „Jurek“, der das Leben des polnischen Bergsteigers Jerzy Kukuczka zu Zeiten des Sozialismus porträtiert, sowie die themenverwandten Filme „Panaroma“ und „Tom“, die Generationen durch das Bergsteigen verbinden.

Filme wie „Showdown at Horseshoe Hell“ und „Golden Gate“ zeigen junge Kletterer, die diese Sportart auf ihre eigene Weise geniessen und Zuschauern erklären, was die Leidenschaft in Alpinisten hervorruft. Andere Filme warnen vor den Veränderungen der natürlichen Umwelt.

Die beiden südkoreanischen Filme sind „Story of Annapurna“ – eine Darstellung der blossen Bewunderung für Berge – und „The Time of Two Boys“ – ein Animationsfilm über mit der Natur verflochtene Leben.


Herausforderungen des Bergsteigens.

Herausforderungen des Bergsteigens. (Bild: © Greg Epperson / Shutterstock.com)


Bergsteigen – unendliche Herausforderungen

Die Kategorie Bergsteigen soll die unendlichen Herausforderungen und die Tapferkeit professioneller Kletterer zeigen.

„I-View“ folgt den Herausforderungen des legendären italienischen Bergsteigers Simone Moro, der sich unbeirrt auf die Suche neuer Routen begab. „E.B.C 5300M“ hat die Begebenheiten eines Mount Everest-Basislagers auf 5‘300 Metern über dem Meeresspiegel eingefangen. „Ascension“ ist eine eher geistreiche Darstellung des Kletterns.

Klettern – von Felsklettern bis Eisklettern

In der Kategorie Klettern werden alle Genres des Sports, einschliesslich Felsklettern und Eisklettern, auf dem Bildschirm gezeigt. Der Film „Into the Light“ handelt von Chris Sharma, dem Mann, der als erstes erfolgreich Felsen mit einem Schwierigkeitsgrad von 5.15 erklommen hat – was als menschliche Grenze gilt – und die Spitze einer der weltweit grössten Höhlenkammern erreicht hat. „Africa Fusion“ verwöhnt Zuschauer mit der Schönheit Südafrikas und zeigt die beinahe göttlichen Fähigkeiten des ersten Solo-Kletterers der Welt, Alex Honnold, und seiner Freunde auf ihrer Reise durch das Land, um die Felsen zu erklimmen.

Conrad Anker bietet die Geschichte „Always Above Us“, die die Heldentaten des Eiskletterers thematisiert. In dieser Kategorie finden sich ebenfalls zwei südkoreanische Stücke: „Ullung. Island“ und „Boulder Ting“.

Abenteuer und Erkundung

In der Kategorie Abenteuer und Erkundung begeben sich die eingereichten Filme auf die Spuren von Menschen, die verschiedene Bergsportarten und das Reisen geniessen. „Chasing Niagara“ ist die Dokumentation eines professionellen Kajakfahrers während seiner dreijährigen Vorbereitung auf das Hinabrudern eines Wasserfalls. In „Wingmen“ springen Menschen in ihrem Drang nach Fliegen von den Alpen und Wolkenkratzern.

„Darklight“ zieht die Zuschauer durch die akrobatischen Kunstfertigkeiten von Mountainbikern in den Bann, die durch die Dunkelheit sausen. „The Journey Home“ ist ein Film über einen Jungen, der sich bereitwillig Gefahren und Härteprüfungen stellt, um die Mutter eines verirrten Eisbär-Babys zu finden.


Eisklettern - eine besondere Herausforderung.

Eisklettern – eine besondere Herausforderung. (Bild: © Elena Muzykova / Shutterstock.com)


Natur und Menschen – der Mensch in der Natur

In der Kategorie Natur und Menschen werden laut Choi Sun-hee, Chief Programmer der Veranstaltung, in zehn Filmen aus aller Welt verschiedene Aspekte von Menschen in der Natur gezeigt – von Südkorea, Festland-China und Taiwan bis hin zu Schottland, den Vereinigten Staaten, Island und Grönland.

„Into the Mountain“ verdeutlicht, welche Bedeutung die Berge für Asiaten haben. „Cailleach“ erzählt die Geschichte einer Grossmutter, die zwar störrisch und einsam ist, deren Leben es jedoch durch die Natur und Tiere als ihren Gefährten nicht an Fülle fehlt. Dann gibt es noch „Kroger’s Canteen“, der die Mühen und Opfer behandelt, die Menschen in einer Bergrettungsstation erbringen.

„Shifting Ice+Changing Tides“ berichtet ausgehend von den Veränderungen in Grönland unverschönt von der globalen Erwärmung. Zu Familienfilmen zählen vier Animationsfilme aus Südkorea, die die Natur, Tiere sowie die natürliche Umwelt des Landes zeigen.

 

Artikel von: 2016 Ulju Mountain Film Festival World Committee
Artikelbild: © Daengpanya Atakorn / Shutterstock.com

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