SWISS: Deutliche Ergebnissteigerung im 1. bis 3. Quartal 2017

25.10.2017 |  Von  |  Flug, News, Schweiz
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SWISS: Deutliche Ergebnissteigerung im 1. bis 3. Quartal 2017
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SWISS steigerte ihr operatives Ergebnis (EBIT) in den ersten neun Monaten 2017 um 32.0% auf CHF 460 Mio. und verzeichnete einen Zuwachs des Umsatzes um 4.0% auf CHF 3.71 Mrd. Die deutliche Ergebnissteigerung gegenüber Vorjahr ist auf ein konsequentes Kostenmanagement, die umfassende Flottenerneuerung sowie auf die erfolgreiche Steuerung der Auslastung der Flugzeuge zurückzuführen.

Letzterer ist es zu verdanken, dass sowohl im Passagier- als auch im Frachtbereich sehr gute Ladefaktoren realisiert werden konnten. Für zusätzlichen Rückenwind sorgte die insgesamt solide konjunkturelle Lage. Für das Gesamtjahr 2017 rechnet SWISS mit einem operativen Ergebnis über Vorjahr.

In den ersten neun Monaten 2017 erwirtschaftete Swiss International Air Lines (SWISS) ein operatives Ergebnis von CHF 460 Mio. Es lag um 32.0% über dem Vorjahreswert (1. – 3. Quartal 2016: CHF 348 Mio.). Im dritten Quartal 2017 lag das operative Ergebnis von SWISS bei CHF 260 Mio. und übertraf das Vorjahresergebnis um 34.0% (3. Quartal 2016: CHF 194 Mio.).

Auch beim Umsatz verzeichnete SWISS einen Aufwärtstrend: SWISS steigerte ihn in den ersten neun Monaten 2017 um 4.0% auf CHF 3.71 Mrd. (1. – 3. Quartal 2016: CHF 3.57 Mrd.). Im dritten Quartal 2017 verbesserte er sich um 5.0% und erreichte CHF 1.36 Mrd. (3. Quartal 2016: CHF 1.29 Mrd.).

Konsequentes Kostenmanagement und Flottenerneuerung

Die positive Entwicklung ist unter anderem auf ein konsequentes Kostenmanagement sowie auf Effizienzgewinne aus der Flottenmodernisierung zurückzuführen. Inzwischen hat SWISS auf der Langstrecke acht Flugzeuge des Typs Boeing 777-300ER als Ersatz für den Airbus A340-300 eingeflottet. Auf der Kurzstrecke wiederum hat sie inzwischen acht Bombardier CS100 und vier Bombardier CS300 eingeführt und damit den Avro RJ100 abgelöst. Im August 2017 hat der letzte Avro RJ100 die Flotte von SWISS verlassen.

Die neuen Flugzeuge haben die Wirtschaftlichkeit der SWISS Flotte erheblich verbessert, was sich positiv auf die Betriebskosten ausgewirkt hat. Ergebnisverbessernd hat sich darüber hinaus eine Neuausrichtung der Wartungsinfrastruktur ausgewirkt. Seit April 2017 führt SWISS alle A-Checks (Routine-Kontrollen, welche alle 800 bis 1000 Flugstunden durchgeführt werden müssen) an der Airbus Flotte in-house in Zürich oder Genf durch. Daraus resultierte nicht nur ein erhöhter Flexibilitätsgrad, sondern auch relevante Kostenvorteile.

Dazu Thomas Klühr, CEO von SWISS: „Wir haben dieses Jahr das grösste Flottenerneuerungsprogramm unserer Firmengeschichte konsequent vorangetrieben und damit unsere Premium-Positionierung weiter gestärkt“.

Optimierte Auslastung der Flüge

Positiv wirkte sich darüber hinaus eine mengenbedingte Umsatzsteigerung sowohl im Passagier- als auch im Frachtbereich aus. Aufgrund der verbesserten Marktlage und einer optimalen Steuerung konnte die Auslastung der Flüge gegenüber der Vorjahresperiode um 1.7 Prozentpunkte gesteigert werden und lag in den Monaten Januar bis September 2017 im Durchschnitt bei 83.0%.

Perspektive

Gestützt durch deutliche Effizienzgewinne und eine solide konjunkturelle Wirtschaftslage, ist zu erwarten, dass sich die positive Geschäftsentwicklung bis Jahresende fortschreiben wird. Für das Gesamtjahr 2017 rechnet SWISS trotz des saisonal typischerweise schlechteren 4. Quartals mit einem EBIT über Vorjahr.

Weitere Investitionen ins Produkt

SWISS wird ihre Positionierung als Premium-Carrier konsequent mit weiteren Investitionen stärken. Im ersten Quartal 2018 plant SWISS die Eröffnung einer neuen First-Class-Lounge mit eigener Sicherheitskontrolle und im zweiten Quartal öffnen die neu gestalteten Business und Senator Lounges im Terminal A ihre Türen.

Auch ihre Flotte wird SWISS weiterentwickeln. Zwei weitere Boeing 777-300ER werden in der ersten Jahreshälfte 2018 die Flotte ergänzen. Die fünf verbleibenden Flugzeuge des Typs Airbus A340-300 werden 2018 mit einem neuen Kabineninterieur ausgestattet.

Ende 2018 plant SWISS die Integration von 10 Bombardier CS100 und 20 Bombardier CS300 abzuschliessen und wird damit über eine der jüngsten Flotten Europas verfügen.

Noch im vierten Quartal 2017 wird SWISS am Standort Genf neue Angebote einführen, um das Reiseerlebnis der Fluggäste am Boden zu optimieren. Die Angebote bilden einen wichtigen Pfeiler innerhalb des Strategieprogramms„Geneva Reloaded“, das eine nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von SWISS in der Romandie zum Ziel hat.

 

Quelle: Swiss International Air Lines
Artikelbild: Fasttailwind – shutterstock.com

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