„Tag der Erde“: In diesen vier Hotelkonzepten ist Nachhaltigkeit zentral

19.04.2018 |  Von  |  Afrika, Asien, Europa, News, Schweiz
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„Tag der Erde“: In diesen vier Hotelkonzepten ist Nachhaltigkeit zentral
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Global denken, lokal handeln – unter diesem Motto steht der „Tag der Erde“.

Am 22. April 2018 wird in mehr als 150 Ländern wieder zum Schutz unseres Planeten aufgerufen. Der sogenannte Earth Day soll dazu anregen, sich über die Folgen des Konsumverhaltens und den Umgang mit Ressourcen Gedanken zu machen sowie nachhaltig und verantwortungsbewusst zu handeln.

Zudem strebt die weltweite Kampagne an, die lokale Bevölkerung in kreative Umweltprojekte einzubinden, Initiativen zu vernetzen und ihnen öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Auch in der Hotellerie zeichnet sich zunehmend der Trend ab, umweltbewusst zu handeln. Secret Escapes, das Online-Buchungsportal für erschwingliche Luxushotels und Traumreisen, stellt anlässlich des Earth Day Hotelkonzepte und Hotels vor, die sich weit über Abfallvermeidung hinaus nachhaltig engagieren.

Kenia, Mtito Andei: Campi ya Kanzi

Authentische Begegnungen mit der Kultur der Massai: Das Campi ya Kanzi (Swahili: Das Lager des ver¬borgenen Schatzes) macht es sich zur Aufgabe, die Heimat der Massai, ihre Kultur, die Wildnis und Tierwelt zu schützen und zu bewahren. Das Camp für maximal 16 Gäste befindet sich in Besitz der grössten intakten Massai-Gemeinschaft Kenias.

Von dem Nomadenvolk wurden die Safarizelte und Cottages aus lokalen, nachwachsenden Materialien gebaut. Streng wird darauf geachtet, die Auswirkungen auf die Umwelt auf ein Minimum zu reduzieren – mit Solarenergie, Abfall-Recycling, Wasserspeicher und umweltfreundlicher Holzkohle zum Kochen. Zudem tragen die Besucher des Camps zum Erhalt der lokalen Gemeinschaft bei. Die Naturschutzgebühr, die jeder Besucher pro Tag zahlt, ist die höchste in Kenia und fliesst vollständig in den Massai Wilderness Conservation Trust.

Das Campi ya Kanzi wurde bereits mehrfach ausgezeichnet unter anderem mit dem renommierten Equator Prize der Vereinten Nationen. Die geschmackvoll eingerichteten Zimmer vereinen traditionelle Elemente afrikanischer Kultur mit den Bedürfnissen der Urlauber. Wer hier nächtigt, kann in luxuriöser Umgebung entspannen und gleichzeitig Gutes tun.





Bilder: © Campi ya Kanzi


Ko Samui, Thailand: The Tongsai Bay

Seit der ersten Stunde engagiert sich das Luxusresort The Tongsai Bay auf Ko Samui, das zur Lifestyle Collection von Preferred Hotels & Resorts gehört, für den Erhalt natürlicher Ressourcen. Alle Unterkünfte sind im Einklang mit der Natur gebaut und bis heute wurde kein Baum gefällt. Im Gegenteil: Beständig werden neue Bäume gepflanzt, darunter Kokosnusspalmen, Mango- und Tamarindenbäume. Zur Bewahrung und zum Schutz des Lebensraums für Tiere und des Ökosystems wird bewusst auf Insektengifte und Düngemittel verzichtet.

Organische Abfälle wie Obst- und Gemüsereste oder Fischgräten landen nicht auf dem Müll, sondern werden fermentiert und als Dünger im Biogarten verwendet. Ausserdem entstehen daraus auch Reinigungsmittel, wie beispielsweise aus fermentierten Ananasschalen. Was die Vielfalt an Verarbeitungsmöglichkeiten angeht, ist das 5-Sterne-Resort immer wieder Vorreiter für ungewöhnliche Ansätze: Neuestes Produkt ist alter Kaffeesatz, aus dem ein natürliches Peeling für eine strahlende, glatte Haut gewonnen wird.





Bilder: © Tongsai Bay


Ägypten, El Gouna: Orascom Hotel Management

Der ägyptische Ferienort El Gouna ist ein Musterbeispiel für ökologische Tourismusentwicklung. Zum einzig¬artigen Flair trägt die preisgekrönte Architektur der Lagunenstadt bei. Namhafte Architekten wie Alfredo Freda, Michael Graves, Ramy El Dahan und Shehab Mazhar haben unter Verwendung einheimischer Materialien wie Lehm und Naturstein eine Urlaubsdestination geschaffen, in der Nachhaltigkeit bewusst gelebt wird. Wassersparmassnahmen, Recycling sowie Energie- und Abfallmanagement stehen an erster Stelle. So wird für die Bewässerung der Grünanlagen z.B. aufbereitetes Abwasser verwendet.

Und durch die Entsalzung  von  Meer- und Brunnenwasser gewinnt die Stadt in einer eigenen Anlage Trinkwasser. Plastikabfall wird in einer Recyclinganlage geschmolzen und unter anderem zu Tüten oder Kleiderbügeln verarbeitet. 98 Prozent des gesamten Abfalls werden nach diesem und anderen innovativen Konzepten recycelt. Als umweltfreundliches Reiseziel ist El Gouna, das mit dem Öko-Zertifikat der Green Star Hotel Initiative ausgezeichnet wurde, auf dem besten Weg die erste CO2-freie Destination der Region zu werden.





Bilder: Orascom Hotel Management


Schweiz, Rorschacherberg: Schloss Wartegg

Das 1557 von Kaspar Blauer von Wartensee erbaute Schloss Wartegg im schweizerischen Rorschacherberg blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Heute gehört das historische Refugium, das einst als Exilsitz für Kaiserin Zita, der letzten Kaiserin von Österreich, diente, zu den nam¬haftesten Biohotels am Bodensee. Sorgfältig wurde beim Umbau auf baubiologische Grundsätze geachtet.

Zum Einsatz kamen ausschliesslich Naturtextilien, Naturfarben und Kalkputz, Sandstein aus der Nachbarschaft und Massivholz aus der Region. Gleichzeitig wurden die elektromagnetische Umweltverträglichkeit, die Wärmerückgewinnung und die hausinterne Energieproduktion optimiert. Auch in der Küche steht Nachhaltigkeit an oberster Stelle. Fast alle Produkte sind biologisch zertifiziert und stammen zu rund fünfzig Prozent aus dem eigenen, historisch angelegten ProSpecieRara Garten. Es finden sich über hundert Gemüse-, Kräuter-, Beeren- und Blumensorten auf 2.500 Quadratmeter. Beispielhaft für umweltbewussten Einfallsreichtum ist die schlosseigene Schafherde – eine vom Aussterben bedrohte Rasse der Bündner Oberländer Schafe, die für die Landschaftspflege sorgt und aus deren Wolle die Bettdecken im Schloss hergestellt werden.





Bilder: © Schloss Wartegg


 

Quelle: Secret Escapes / Wilde & Partner
Titelbild: © Campi ya Kanzi

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