Trekking in Island 2026: Jetzt die schönsten Wanderungen im Hochland planen
von belmedia Redaktion Allgemein Europa Lifestyle News Trips Verschiedenes
Mit einem kurzen Sommer-Zeitfenster für Wanderungen im isländischen Hochland und Hauptabfahrten in der Hochsaison im Juli und August beginnen viele Trekkingfans bereits früh mit der Planung für 2026.
Die Saison dauert in der Regel von Ende Juni bis Anfang September. In dieser Zeit sind die bekanntesten Routen des Landes für lange Tage auf den Wanderwegen zugänglich – von geothermischen Landschaften bis hin zu grünen Tälern am Rand von Gletschern.
„Im Sommer bedeutet Trekking in der isländischen Wildnis, eine der ursprünglichsten Landschaften der Erde zu erkunden“, sagt Rebecca McCall, Produktmanagerin bei Arctic Adventures. „Bei Arctic Adventures bereiten wir jede Route, jeden Guide und jedes Detail sorgfältig vor, damit unsere Reisenden die unvergesslichen Wege sicher und komfortabel erleben können.“
Vom Laugavegur-Trail bis zu Routen in den Westfjorden reicht Islands Trekkingangebot von klassischen Punkt-zu-Punkt-Touren bis hin zu ruhigeren Abschnitten in unberührter Natur. Für viele Reisende läuft die Entscheidung auf einige einfache Fragen hinaus: Welche Landschaft möchten sie erleben? Wie viele Tage stehen zur Verfügung? Und bevorzugen sie eine Trekkingtour mit Camping oder eine Hütte-zu-Hütte-Wanderung – während Organisation und Logistik wie Transfers, Verpflegung und Gepäcktransport im Hintergrund organisiert werden.
Warum man bereits jetzt für 2026 planen sollte
Geführte Trekkingtouren in Island konzentrieren sich auf einige bekannte Routen, darunter der Laugavegur (Landmannalaugar nach Þórsmörk) und der Fimmvörðuháls (Skógar nach Þórsmörk). Abfahrten in der Hochsaison im Juli und August sind oft schnell ausgebucht – besonders für Reisende mit festen Terminen oder speziellen Vorlieben beim Reisestil wie Camping oder Hüttenübernachtungen.
Eine frühzeitige Planung hilft Trekkingfans dabei:
- Routen zu vergleichen und realistische Tagesetappen zu wählen
- bevorzugte Reisedaten und Tourenformate frühzeitig zu sichern
- sich auf wechselhafte Wetter- und Wegbedingungen vorzubereiten
- zu verstehen, welche Leistungen geführte Touren beinhalten und welche Ausrüstung benötigt wird
Was Wanderer vor einer Tour ins Hochland wissen sollten
Selbst im Sommer können sich die Bedingungen im isländischen Hochland schnell ändern – Wind, Regen und Temperaturschwankungen sind häufig. Daher ist die richtige Ausrüstung ebenso wichtig wie die körperliche Fitness. Die meisten Wandernden benötigen wasserdichte Kleidung, gut eingelaufene Wanderschuhe sowie warme Basisschichten. Trekkingstöcke sorgen für zusätzliche Stabilität, während ein Tagesrucksack wichtige Ausrüstung trocken hält.
Empfohlene Ausrüstung umfasst unter anderem:
- wasserdichte Jacke und Hose
- robuste, eingelaufene Wanderschuhe
- warme Kleidungsschichten inklusive Thermounterwäsche
- Trekkingstöcke
- Tagesrucksack und wasserdichte Packsäcke
Bei geführten Touren erhalten Teilnehmende meist im Voraus eine Packliste mit empfohlenen und notwendigen Ausrüstungsgegenständen. Einige mehrtägige Trekkingtouren bieten zudem Gepäcktransport zwischen den Camps an, sodass Wandernde mit einem leichteren Tagesrucksack unterwegs sein können.
Laugavegur: Islands bekannteste Trekkingroute
Der Laugavegur-Trail ist Islands berühmteste mehrtägige Wanderung. Die Strecke führt über rund 55 Kilometer von Landmannalaugar nach Þórsmörk. Während der etwa viertägigen Tour verändert sich die Landschaft ständig – von geothermischen Gebieten und bunten Rhyolith-Bergkämmen über schwarze Obsidianfelder bis hin zu grünen Tälern.
Geführte Touren reichen von klassischen Camping-Treks bis hin zu Hütte-zu-Hütte-Wanderungen sowie speziellen Angeboten, etwa Trekkinggruppen nur für Frauen.
Fimmvörðuháls: Zwischen Gletschern und Vulkanen
Der Fimmvörðuháls-Trail verbindet das Tal Þórsmörk mit dem Ort Skógar an der Südküste Islands und verläuft zwischen den Gletschern Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull. Internationale Aufmerksamkeit erhielt die Region 2010 während des Ausbruchs des Eyjafjallajökull-Vulkans – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie stark Islands Landschaft von vulkanischen und glazialen Kräften geprägt ist.
Die Route wird häufig als eigenständige Wanderung oder als Verlängerung des Laugavegur-Treks begangen und endet in der Nähe des berühmten Wasserfalls Skógafoss.
Hornstrandir: Wildnis pur
Im abgelegenen Gebiet der Westfjorde liegt das Naturschutzgebiet Hornstrandir, eines der isoliertesten Trekkinggebiete Islands. Da es dort keine dauerhaften Siedlungen gibt, ist die Region für steile Berghänge, dramatische Meeresklippen und weite Fjordlandschaften bekannt. Auch Polarfüchse sind hier heimisch.
Geführte Wanderungen reichen von kürzeren mehrtägigen Touren bis hin zu anspruchsvollen Trekkingrouten durch Täler und entlang der Küste, mit Stopps an verlassenen Siedlungsplätzen.
Weitere bemerkenswerte Wanderungen
Neben dem Laugavegur bieten auch andere Regionen Islands spannende Trekkingmöglichkeiten. Rund um Landmannalaugar erwarten Wandernde heisse Quellen und farbenfrohe Rhyolith-Berge. In Kerlingarfjöll führen Wanderwege durch dampfende geothermische Täler und über mineralreiche Berghänge.
Quelle: Arctic Adventures
Bildquelle: Arctic Adventures