Die Magie von Honduras erleben

20.06.2014 |  Von  |  Alle Länder, Südamerika
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Die Magie von Honduras erleben
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Klein, aber fein, wäre eine passende Kurzbeschreibung für Honduras in Mittelamerika –zumindest was den kulturellen und abenteuerlichen Part anbelangt. Wer einen Besuch in Honduras plant, mache sich auf ein Feuerwerk an kulturellen Highlights gefasst, wie man es in dieser Region nur in wenigen Ländern erleben kann. Und die wenigsten Länder auf diesem Planeten haben Strände vorzuweisen, die sowohl am rauen Pazifik wie auch an den warmen karibischen Gestaden liegen. Honduras hat dies alles und noch viel mehr im Angebot.

Im Grunde können die Sehens- und „Erlebniswürdigkeiten“ in fünf verschiedene Basisgruppen unterteilt werden, die von Sonne, Playa und Korallenriffen über koloniale Architektur, alte sowie neue indigene Kulturen bis hin zu faszinierenden Kulturspektakeln reichen. Wenn Sie meinen, nur die Dominikanische Republik oder Kuba hätten echte karibische Traumstrände, dann sollten Sie einen Abstecher auf die Inseln Roatán oder Cayos Cochinos wagen. Sie werden Ihre Meinung schnellstens revidieren (müssen).



Lassen Sie sich bei einem Besuch des Landes von einem kolonialen Flair vereinnahmen, das Ihnen nicht nur in den grösseren Städten wie Tegucigalpa oder San Pedro Sula immer wieder begegnet, sondern auch auf dem Lande allgegenwärtig ist.

San Juancito mit dem Nationalpark La Tigra im Hintergrund (Bild: Blindc1rca, Wikimedia)

San Juancito mit dem Nationalpark La Tigra im Hintergrund (Bild: Blindc1rca, Wikimedia)

Die Strände in Honduras

Gross ist das Land mit seinen 112’090 km² Fläche, auf der knapp acht Millionen Einwohner leben, wahrlich nicht. Aber Wasser in Form von Salz– und Süsswasser, das zu einem ausgelassenen Bade- und Wassersportvergnügen einlädt, gibt es überall. Wenn Sie bislang noch keinen Tauchgang gewagt haben, dann ist in Honduras Ihre Zeit dafür gekommen. Der karibische Teil von Honduras gilt als ein ausgemachtes Tauch-Eldorado. Und Sie können sicher sein, dass die Preise dort noch bezahlbar sind.



Zwischen 58 und 120 Kilometer vom Festland entfernt liegt das Archipel „Islas de la Bahia“. Heuern Sie auf einem der vielen Ausflugsboote an und wagen Sie einen Tauchgang oder gehen Sie schnorcheln. Sie werden sich in einem artenreichen Unterwasserleben wiederfinden.

Planen Sie keine Tagesausflüge, sondern planen Sie gleich ein paar Tage auf den Inseln ein, um echtes Karibikflair zu schnuppern. Es bieten sich die Inseln Utila, Roatán und Guanaja zu einem längeren Aufenthalt an. Sie tauchen an einem Riff, das mit über 1000 Kilometern Länge eines der grössten der Welt ist. Mit den angeblich besten Stränden in der Region kann Cayos Cochinos aufwarten.





Strand von Cayos Cochinos (Bild: Hector Abouid, Wikimedia, CC)

Strand von Cayos Cochinos (Bild: Hector Abouid, Wikimedia, CC)




Koloniale Bauwerke überall in Honduras

Über 300 Jahre abwechslungsreiche Geschichte, die nicht nur in Form von Sitten und Gebräuchen, sondern auch in architektonischer Hinsicht ihre Spuren hinterlassen hat, können Sie bei einem Besuch in Honduras ebenfalls entdecken. Hinzu kommen die baulichen Relikte aus der blühenden Maya-Epoche. Spuren der Maya in Honduras sind bis mindestens 1000 v. Chr. nachzuweisen. Comayagua liegt von der Hauptstadt Tegucigalpa circa 80 Kilometer entfernt. Das Städtchen überrascht den Besucher mit prächtigen Kirchenbauwerken. Es war einst der Regierungssitz des Landes.

Aus dem Ende des 16. Jahrhunderts stammen die „Iglesia de la Caridad“ und die „Iglesia de San Sebastián“. Ein mittelalterliches Stadtflair erwartet Sie bei einem Abstecher nach Choluteca, eine Stadt in Form einer scheinbar blühenden Oase inmitten einer trockenen Einöde. Die Stadt Gacias war einst ein Schiedsort, an dem die spanischen Eroberer Konflikte mehr oder weniger gerecht unter den Einheimischen schlichteten. Zahlreiche Bauwerke zeugen noch von der Bedeutung der Stadt. Weitere besuchenswerte Städte mit kolonialer Architektur sind San José de Yuscarán und Trujilo.

Kathedrale von Tegucigalpa (Bild: Stefan Zeugner, WIkimedia)

Kathedrale von Tegucigalpa (Bild: Stefan Zeugner, WIkimedia)

Indigene Kulturvielfalt in Honduras

Ein echtes Völkergemisch aus vielen Stämmen und Zugewanderten hat sich im Laufe der Jahrhunderte in Honduras angesiedelt. Auf echte Weisse wird man selten treffen. Sie stellen gerade einmal ein einsames Prozent der Bevölkerung. Die meisten Menschen sind Mestizen. Aber es gibt auch noch echte Ureinwohner, die Sie in den unterschiedlichen Regionen des Landes antreffen. Acht indigene Stämme, die sich alle ihre eigenen Gebräuche bewahrt haben, können Sie besuchen. Darunter die Garifunas, die Sie unter anderem in San Juan, Miami y La Ensenada, Trujillo und Santa Fe erwarten.

Garifunas-Dorf in Honduras (Bild: Garcia.dennis, Wikimedia, CC)

Garifunas-Dorf in Honduras (Bild: Garcia.dennis, Wikimedia, CC)

Ihre Häuser bauen sie noch immer wie in uralten Zeiten mit Dächern aus Palmblättern und einem Gerüst aus Zuckerrohr. Probieren Sie einmal das leckere Gericht machuca, das auf einer Suppe auf Kokosnuss basiert. Den Stamm der Lencas finden Sie im Department Lempira. Dieser Stamm ist nicht kriegerisch, hat sich aber bis heute nichts von der katholischen Kirche gefallen lassen. Erst vor ein paar Jahren haben die Lencas eine eigene Organisation der Indigenen gegründet. Wer kann es Ihnen verübeln. Wurde doch allen Indigenen im Laufe der Zeit von allen kirchlichen wie politischen Institutionen immer wieder übel mitgespielt.

Abenteuer in Honduras

Bedingt durch die abwechslungsreiche Geografie, die aus Meeren, Dschungel, reissenden Flüssen und Vulkanen besteht, eröffnet sich Ihnen ein reichhaltiges Betätigungsfeld an abenteuerlichen Unternehmungen in Honduras. Allein 15 Nationalparks und weitere geschützte Biosphärenreservate können Sie besuchen, um dort die facettenreiche Flora und Fauna kennenzulernen. Spektakulär liegt der „Parque Nacional Pico Bonito“ am karibischen Meer. Der höchste Berg des Landes mit dem gleichen Namen, der übersetzt „schöner Gipfel“ heisst, reicht über 2400 Meter in den Himmel. Abenteuer ist garantiert.



 

Obeerstes Bild: Piratenbucht auf den Islas de la Bahía (© Katharina Wieland Müller  / pixelio.de)

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Über Kirsten Schlier

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