Klostergärten: Die Faszination der Schöpfung erleben

18.05.2016 |  Von  |  News
Keine Beiträge mehr verpassen? Hier zum Newsletter anmelden!
Klostergärten: Die Faszination der Schöpfung erleben
5 (100%)
2 Bewertung(en)

Klostergärten sind inspirierende Orte der Ruhe und inneren Einkehr. In ihnen zeigt sich die Faszination der Schöpfung. Und es sind Orte, an denen sich das alte botanische Wissen vieler Ordensgemeinschaften eindrucksvoll entfaltet.

Von Heilkräutergarten, historischen Bibelpflanzen, religiösen Motivgärten, Benediktus- und Hildegardwegen bis hin zu Gärten mit Obstraritäten und Orangerien – in Klostergärten gedeiht eine unvergleichliche Gartenkultur. Eine schöpferische Vielfalt, die dank zahlreicher Kurs- und Seminarangebote für die Gäste auch praktisch erfahrbar wird.

Gemeinsam mit 22 österreichischen sowie mitteleuropäischen Klöstern und Stiften öffnet der Verein Klösterreich die Tore zu den vielfältigen Lebenswelten christlicher Ordensgemeinschaften. Es sind Tore, durch welche Gäste sowohl Zugang zu den spirituellen und kulturellen Schätzen als auch durch die Ordnung der Gärten ihre „innere Ordnung“ finden können.

Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist wie derselben eins.

Die Bibel, Matthäus 6,28-29

Stift Altenburg lädt zu ihren Gartenwelten mit dem „Garten der Religionen“ ein. Im Stift Geras kann der Garten des Kräuterpfarrers besucht werden, im Stift Göttweig werden mit Marillen und Kräutern die Nutzgärten seit Jahrhunderten betrieben. Mit den „Gärten der Jahrhunderte“ sind Klosterneuburgs Stiftgärten ein epochales Naturerlebnis.


Stift Altenburg lädt zu ihren Gartenwelten mit dem "Garten der Religionen" ein. (Bild: © Christian Jansky - CC BY-SA 3.0)

Stift Altenburg lädt zu ihren Gartenwelten mit dem „Garten der Religionen“ ein. (Bild: © Christian JanskyCC BY-SA 3.0)


Das Stift Kremsmünster steht ganz im Zeichen der Vorbereitungen auf die oberösterreichische Landesgartenschau 2017. Die Marienschwestern vom Karmel verbinden Kräuter aus alten Klostergärten mit der Traditionellen Europäischen Medizin. Ein Bild vom Paradies bietet der Stiftspark Melk – ein „natürliches Juwel“ des eindrucksvollen Barockstiftes von Melk.

Der Klostergarten von Pannonhalma bietet in einem Teehaus Kräuterteemischungen und Naturprodukte an.

Vier Epochen der christlichen Heilsgeschichte werden im Stiftsgarten von St. Lambrecht durch die Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft dargestellt. Im barocken Hofgarten des Stiftes Seitenstetten erblühen 110 verschiedene Rosenarten in all ihrer Schönheit.


St. Lambrecht (Bild: © Jörg Weingrill - CC BY-SA 2.0)

St. Lambrecht (Bild: © Jörg Weingrill – CC BY-SA 2.0)


In der Abtei Waldsassen wird mittels eines interkulturellen Gartenprojektes das Motto „Global denken, lokal handeln“ gärtnerisch in die Tat umgesetzt. Das Mittelalter erblüht im Stift Zwettl in Lebensfreude: Hier finden sich ein Garten nach Hildegard von Bingen, ein Herbarium und ein Naschgarten; im Prälatengarten mit Orangerien erwartet die Gäste schliesslich ein gemütliches Kaffeehaus.

Weitere Informationen: kloesterreich.at

 

Artikel von: Klösterreich
Artikelbild: Abtei Waldsassen © Abtei Waldsassen / Klösterreich

Über belmedia Redaktion

belmedia hat als Verlag ein ganzes Portfolio digitaler Publikums- und Fachmagazine aus unterschiedlichsten Themenbereichen aufgebaut und entwickelt es kontinuierlich weiter. Getreu unserem Motto „am Puls der Zeit“ werden unsere Leserinnen und Leser mit den aktuellsten Nachrichten direkt aus unserer Redaktion versorgt. So ist die Leserschaft dank belmedia immer bestens informiert über Trends und aktuelles Geschehen.


Ihr Kommentar zu:

Klostergärten: Die Faszination der Schöpfung erleben

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.