La Palma – grünes Paradies im Atlantischen Ozean

22.05.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa
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La Palma – grünes Paradies im Atlantischen Ozean
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La Palma ist ein Paradies für Erholung suchende Naturliebhaber. Vor allem Wanderer kommen auf der grünen Kanareninsel auf ihre Kosten. Für reine Badeferien ist die fünftgrösste Insel des Archipels jedoch nicht geeignet.

Das milde Klima macht La Palma zu einem ganzjährig beliebten Reiseziel. Der Kanarenstrom sorgt stets für ausgeglichene Wetterlagen, die in der Regel nicht unter 18 Grad Celsius sinken. Der angenehme Passatwind macht in den Sommermonaten hohe Temperaturen von über 28 Grad Celsius erträglich. Durchschnittlich herrschen Temperaturen zwischen 20 und 22 Grad Celsius, so dass Sie hier bedenkenlos das ganze Jahr über Ferien machen können. Ein Bad im Atlantischen Ozean ist jederzeit möglich – weniger als 18 Grad Wassertemperatur gibt es hier nicht.



Wenn Sie auf dem Flughafen in Santa Cruz de La Palma im Osten der Insel landen, kann es sein, dass der Himmel vollkommen wolkenverhangen ist. Fahren Sie von dort aus auf die Westseite, kann es sein, dass Sie nach dem Durchqueren eines Tunnels plötzlich allerschönster Sonnenschein erwartet.

Passatwolken über der Cumbre Nueva (Bild: Luc Viatour, Wikimedia, CC)

Passatwolken über der Cumbre Nueva (Bild: Luc Viatour, Wikimedia, CC)

Grund sind die beiden Gebirgszüge Cumbre Nueva und Cumbre Vieja, die die Insel von Norden nach Süden in zwei Hälften teilen. Die Wolken stauen sich vor allem an der Ostseite und sorgen dort für Niederschlag. Die Westseite ist wesentlich regenärmer – auch wenn sich die Lage zwischen Oktober und April wegen des vorherrschenden Winters durchaus umkehren kann. Grundsätzlich gilt: Irgendwo auf der Insel ist eigentlich immer schönes Wetter!

La Palma ist eine vergleichsweise junge Insel. Forscher gehen davon aus, dass die Kanareninsel aus vulkanischer Aktivität entstanden ist. So ist die Landschaft geprägt von Lava und Asche. Im Süden gab es im Jahr 1971 den letzten Ausbruch des Vulkans Teneguìa.



Bei einem Urlaub auf der Insel sollten Sie einen Rundgang durch die einmalige Kraterlandschaft nicht versäumen. In der Region Fuencaliente im Süden der Insel herrschen schwarze Ascheberge vor. Der Lavaboden ist hier besonders fruchtbar, einige Winzer bauen einen schmackhaften Malvasier an, den Sie unbedingt probieren sollten!

Vergessen Sie bei einer Fahrt in den Süden Ihre Badesachen nicht! Die idyllischen Badebuchten laden zu einem kurzen Stopp ein – ein Sonnenbad auf dem schwarzen Lavasand mit Blick auf die Weite des Atlantischen Ozeans ist etwas ganz Besonderes. Durchqueren Sie das Örtchen Los Canarios und fahren Sie weiter bis zur Südspitze der Insel, dann erreichen Sie die herrlich gelegenen Buchten.

Die idyllischen Badebuchten von La Palma laden zu einem kurzen Stopp ein (Bild: Marc Ryckaert, Wikimedia, CC)

Die idyllischen Badebuchten von La Palma laden zu einem kurzen Stopp ein (Bild: Marc Ryckaert, Wikimedia, CC)

Ein wahres Paradies ist die Caldera de Taburiente, eines der schönsten Ausflugsziele. Der riesige Kessel soll Wissenschaftlern zufolge aus einem eingefallenen Vulkankegel entstanden sein. Heute befindet sich hier ein grosser Nationalpark, der bei Wanderern sehr beliebt ist. Wenn Sie die Caldera erkunden wollen, sollten Sie einige Tage einplanen. Es gibt Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade – Sie haben die Wahl zwischen einem kurzen Spaziergang oder einem Tagesmarsch.



Im Besucherzentrum über dem Ort El Paso erfahren Sie Wissenswertes über den Nationalpark und können Ihre Tour planen. Wenn Sie nur einen kurzen Abstecher in de Caldera machen, besuchen Sie unbedingt den Mirador de La Cancelita. Von diesem Aussichtspunkt aus haben Sie einen unvergleichlichen Blick über den Talkessel.

Caldera de Taburiente auf La Palma (Bild: Yann, Wikimedia, CC)

Caldera de Taburiente auf La Palma (Bild: Yann, Wikimedia, CC)

Sehr beliebt ist der Pass La Cumbrecita auf knapp 1300 Metern Höhe. Hier machen so viele Ausflügler halt, dass an belebten Tagen Parkzettel vergeben werden. Sie dürfen den Weg zum Pass mit dem Wagen erst antreten, wenn Ihre Nummer angezeigt wird. Wenn Sie Glück haben, müssen Sie nur eine halbe Stunde warten. In der Hochsaison ist eine zweistündige Wartezeit keine Seltenheit. Der grandiose Ausblick wird Sie für die lange Zeit belohnen!



Am Rande des Talkessels befindet sich einer der höchsten Gipfel der Insel, der Roque de los Muchachos. Der über 2400 hohe Berg bietet einen wunderbaren Ausblick über die Insel und die Caldera de Taburiente.

Observatorien am Roque de los Muchachos (Bild: Zyance, Wikimedia, CC)

Observatorien am Roque de los Muchachos (Bild: Zyance, Wikimedia, CC)

Die Cumbres liegen direkt am Rande der Caldera. Der Gebirgszug teilt La Palma in eine West- und eine Osthälfte. Im Süden der Insel zählen die Vulkane rund um Fuencaliente zu den Cumbres. Wenn Sie zu einer Wanderung aufbrechen wollen, haben Sie die Möglichkeit, sich im Besucherzentrum von El Pilar zu informieren. Von hier aus können Sie in den vulkanisch aktiven Teil im Süden der Insel starten oder den nördlichen Teil der Cumbres erkunden.

Herrlich ist der gut eineinhalbstündige Marsch von der Ermita de la Virgen del Pino auf den Reventón-Pass. In der kleinen Wallfahrtskirche verehrten bereits die Entdecker La Palmas die Jungfrau Maria. Vom Pass aus haben Sie einen grandiosen Blick auf die beiden Gebirgszüge.

Wenn Sie nicht nur die Insel erkunden, sondern auch das Flair eines kleinen Badeortes geniessen möchten, wählen Sie Puerto Naos an der Westküste als Ausgangspunkt. Obwohl es sich hier um das grösste Touristenzentrum handelt, herrscht eine sehr idyllische Stimmung. Das Örtchen punktet mit einem breiten Sandstrand, um den sich einige Hotels und eine wunderbare Uferpromenade gruppieren. Wenn Sie hier sonnenbaden, können Sie Drachenflieger beobachten, die von den steilen Felsen über Puerto Naos starten und auf dem 600 Meter langen Strand landen. Vielleicht haben Sie sogar Lust, es selbst einmal zu probieren?



 

Oberstes Bild: Die Landschaft auf La Palma (© Afbeelding, WIkimedia, CC)

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Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine große Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.



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