Radeln durch die Schweiz – ein Abenteuer für Ausdauer- und Extremsportler

30.12.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa, Schweiz
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Radeln durch die Schweiz – ein Abenteuer für Ausdauer- und Extremsportler
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Die Schweiz ist in vielerlei Hinsicht ein erfolgsverwöhntes Land. Die Wirtschaft floriert, die Industrie ist ein Hort der Innovationskraft und des Qualitätsbewusstseins und der Bankensektor ist legendär für seine Zuverlässigkeit – und das kleine, aber feine Land wird von Urlaubern aus der ganzen Welt besucht.

Wer sich im Urlaub nur erholen möchte, findet an den Berghängen und Seen des Alpenlandes viele Möglichkeiten. Herausragend ist jedoch vor allem das breit gefächerte Angebot an Sport- und Aktivurlauben. Am Anfang waren es in erster Linie Skifahrer und Bergsteiger, die die Schweiz als Urlaubsort gewählt haben, weil sie in den schönsten Wochen des Jahres aktiv sein wollten. Seit das geländetaugliche Fahrrad erfunden wurde, sind die Abhänge und Pässe der Eidgenossenschaft auch Anziehungspunkt für die begeisterte Gemeinde der Zweiradfahrer.



Radwanderurlaub in der Schweiz ist ein wirklich denkwürdiges Erlebnis. (Bild: TDway / Shutterstock.com)

Radwanderurlaub in der Schweiz ist ein wirklich denkwürdiges Erlebnis. (Bild: TDway / Shutterstock.com)

Die Wege und Strassen der Schweiz sind hervorragend geeignet für Freizeitradler und Familien, ganz besonders angesagt ist das schweizerische Streckennetz jedoch bei Radwanderfans und Extremsportlern. Hier lassen sich Touren über mehrere Hundert Kilometer über zahlreiche Alpenpässe zusammenstellen, mit überwältigenden Bergpanoramen und Bergabfahrten, bei denen auch der größten Draufgänger auf seine Kosten kommt. Gerade für Menschen, die hoffnungslos mit dem Radfahrvirus infiziert sind, hat die Schweiz ein unübersehbares Angebot an Strecken, Hängen und Pässen.

Ein trainierter Radfahrer achtet nicht nur auf seinen Körper, sondern misst auch seiner Ausrüstung und seinem Rad die nötige Aufmerksamkeit bei. Was dem professionellen Radfahrer gegenüber eigentlich nicht erwähnenswert ist, soll hier trotzdem noch einmal aufgeschrieben werden: Die Schweizer Berge und Natur sind wunderbar, aber sie sind auch anspruchsvoll. Hohe Pässe, steile Hänge, wechselhaftes Wetter sowie Gewitter- und Hagelstürme sind in den Alpen besonders heftig und gefährlich. Selbst das beste Hightechfahrrad wird seinem Besitzer nur dann Nutzen bringen, wenn auch die passende Ausrüstung mit an Bord ist. Das heisst: Die Kleidung sollte auf das wechselhafte Wetter in den Bergregionen abgestimmt sein und man sollte immer einen ausreichenden Vorrat an Getränken, Nahrungsmitteln und Verbandsstoffen dabei haben. Auch die Technik muss beim erfahrenen Radwanderer oder Bergabfahrer stimmen. Deshalb gehören eine leistungsfähige Multifunktionslampe und genügend Ersatzakkus sowie ein Mobiltelefon mit GPS-Funktion ebenfalls zum Rüstzeug des Radtouristen in der Schweiz. Man muss dabei nur an den Fall denken, dass man stürzt und mit gebrochenem Bein in einer Schlucht liegen bleibt. Angemessene Schutzkleidung, die aus einem gut reflektierenden Trikot, einem Helm und Protektoren besteht, muss mit im Gepäck sein, ehe man seine Tour startet.





Die Wege und Strassen der Schweiz sind hervorragend geeignet für Freizeitradler. (Bild: TDway / Shutterstock.com)

Die Wege und Strassen der Schweiz sind hervorragend geeignet für Freizeitradler. (Bild: TDway / Shutterstock.com)




Für Fortgeschrittene bietet sich zum Beispiel die Tagestour rund um den Vierwaldstätter See an. Das Wasser des weltbekannten Sees ist glasklar und während der Tour hat man ihn immer im Blick. Ideal also für Radfahrer, die einfach nur mal die traumhafte Kulisse geniessen wollen, oder auch als sanfter Einstieg in den Urlaub. Die Strecke gehört eher zu denen der leichteren Kategorie, ist etwa 60 Kilometer lang, und ein Höhenunterschied von 345 Metern ist zu bewältigen.



Der Reiz dieser Tour liegt in den Gegensätzen: auf der einen Seite das fantastische Alpenpanorama, auf der anderen Seite das mediterrane Gepräge der Landschaft. Im Hochsommer herrschen hier angenehme Temperaturen, während man den Schnee auf den Bergen und die schroffen Hänge vor Augen hat. Startpunkt der Tour könnte die mittelalterliche Altstadt von Luzern sein. Man fährt zunächst am nördlichen Seeufer entlang, radelt durch Meggen und dann nach Küssnacht. Ab da braucht man Kondition, da es bis Weggis bergauf geht, der Landzunge entlang. Der Radwanderer folgt der malerischen Küstenstrasse und gelangt schliesslich nach Vitznau. Von hier aus kann man die Halbinsel Bürgenstöck sehen, die einen kurzen Abstecher wert ist. Jetzt kann man eine kurze Verschnaufpause einlegen, denn man setzt mit der Fähre nach Beckenried über. Von dort aus gelangt man durch ein wunderschönes, flaches Tal nach Buochs. Und etwas später kommen die Radurlauber in Stans an, das ebenfalls mit altehrwürdiger Architektur aufwarten kann. Am Alpnacher See lässt sich der Zufluss bewundern und dann radelt man weiter am steilen Hang des Pilatus entlang nach Hergswil. Die letzte Etappe dieser Reise ist die ebenfalls malerische Halbinsel, ehe man wieder in Luzern einfährt. Jetzt ist ein Besuch des Freibads angesagt, wo sich die erhitzten Radler im kühlen Nass erholen können.

Für Radwanderfans hat die Schweiz ein unübersehbares Angebot an Strecken, Hängen und Pässen. (Bild: TDway / Shutterstock.com)

Für Radwanderfans hat die Schweiz ein unübersehbares Angebot an Strecken, Hängen und Pässen. (Bild: TDway / Shutterstock.com)

Radfahrstrecken für jedes Niveau hat der Schweizer Veranstalter ALPS BIKETOURS im Angebot. Touren, die mehrere Tage dauern, sollten unbedingt mit einem Führer gebucht werden. Damit wird einerseits vermieden, dass man sich verirrt, andererseits dient es der eigenen Sicherheit, da man sich zum Teil in sehr dünn besiedelten Gegenden bewegt, in denen sich oft anspruchsvolle Strecken befinden. Eine erst neu ausgearbeitete Tour dieses Veranstalters ist die „Transalp Trekking Engadin“. Die Reise dauert eine Woche. Während dieser Zeit sind eine Strecke von nahezu 400 Kilometern und unglaubliche 4300 Höhenmeter zu bewältigen. In Aussicht gestellt werden dafür auch hochalpine Events, die den höchsten Ansprüchen gerecht werden.

Ausgangspunkt ist Reutte im österreichischen Tirol. Von dort fährt man ins Silvretta-Massiv, wo man an der Grenze zur Schweiz den 3312 Meter hohen Piz Buin bewundern kann. Weiter geht es über Zernez, wo man Gletscher bestaunen kann, vorbei an Pontresina und dem eleganten St. Moritz, ehe der Comer See die sebstbewussten Radfahrer empfängt. Das Sahnehäubchen auf diese denkwürdige Tour sind die aussergewöhnlichen Aussichten auf die Berge, wo sich die Alpen von ihrer reizvollsten Seite präsentieren. Die Unterkünfte sind besonders komfortabel, sodass der unerschrockene Reisende sich erholen kann, um gekräftigt die nächste Etappe anzugehen. Knapp 1500 Franken kostet dieser Urlaub – sicher eine gute Investition angesichts der vielen Highlights.



 

Oberstes Bild: Radeln durch die Schweiz – ein Abenteuer für Ausdauer- und Extremsportler. (© Warren Goldswain / Shutterstock.com)

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