Umfrage: Diese speziellen Hotelservices kämen gut an

14.11.2016 |  Von  |  News

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Das Hotel-Gewerbe lebt ganz wesentlich vom Service-Gedanken. Shampoo im Bad, Minibar und Weckdienst gehören mittlerweile zu den ganz selbstverständlichen Dienstleistungen. Doch es gibt auch aussergewöhnliche Wünsche. Wer sie bedient, kann bei Gästen besonders punkten.

Das Ferien-Portal HolidayCheck hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage erhoben, welche speziellen Dienste aus dem Rahmen fallen und dabei gut ankommen. Befragt wurden 2093 deutsche User des Portals.

Gesundheitsbewusst – die Healthy-Minibar

In Ferien nach Lust und Laune schlemmen war gestern. Ein Drittel der Befragten (32 Prozent) legt auch während der schönsten Zeit des Jahres Wert auf gesunde Ernährung und würde einen Healthy-Minibar-Service den klassischen Kühlschrank-Inhalten vorziehen: Statt verlockenden Erdnüssen, Chips und Alkohol hiesse es demnach Obst, Smoothie oder Gemüsedip auf dem Zimmer.

Besonders bei weiblichen Hotelgästen findet dieser Service Anklang: Während 38 Prozent der Frauen die gesunde Variante in Anspruch nehmen würden, zeigen immerhin 26 Prozent der befragten Männer Interesse an der Healthy-Minibar.

In fremde Töpfe schauen – Local Cooking und mehr

Unter dem fachkundigen Blick einer Italienerin die perfekte Pasta zubereiten oder sich bei einer spanischen Familie vom besten Paella-Rezept überzeugen – 26 Prozent der Befragten würden in den Ferien gerne über den kulinarischen Tellerrand schauen und ihre Kochkünste erweitern. Besonders junge Umfrageteilnehmer äussern Interesse, unter der Leitung Einheimischer einen Kochkurs zu absolvieren und auf diese Weise die landestypische Küche besser kennenzulernen.

23 Prozent der Befragten würden gerne einen Blick hinter die Hotelkulissen werfen. Wie koordiniert man die Reinigung von hunderten von Zimmern und wie kommt das Frühstück ans Hotelbett? Besonders Befragte über 55 Jahren (27 Prozent) zeigen Interesse, das Hotel von der Wäscherei über die Grossküche bis hin zum Weinkeller genau unter die Lupe zu nehmen.



Personal Shopper und Klamottenverleih

Ein Personal Shopper, der die besten Boutiquen der Stadt kennt und der sich von landesspezifischen Grössenangaben nicht verwirren lässt? 21 Prozent der Frauen und 16 Prozent der Männer haben genug vom lästigen Umrechnen von Kleider- und Schuhgrössen und würden liebend gerne mit einem persönlichen Einkaufsbegleiter durch die Geschäfte am Ferienort ziehen.

Luftige Outfits für den Strandbesuch, praktische für den Tagesausflug und schicke für den
Restaurantbesuch am Abend – neun Prozent der Befragten sind Kofferpacken und -schleppen so
leid, dass sie sogar komplett ohne Gepäck anreisen würden, um sich anschliessend vor Ort alle
Kleidungsstücke aus einem grossen Fundus auszuleihen.

Momente festhalten – der Fotoservice

Wunderschöne Momente gibt es auf Reisen viele. Einerseits will man diese am liebsten für immer festhalten, andererseits den Strand nicht nur durch die Kameralinse betrachten. 17 Prozent der Befragten würden einen kostenlosen Fotoservice in Anspruch nehmen, um diesem Dilemma zu entkommen. Ob spontane Fotosessions oder von einem Fotografen begleitete Tagesausflüge: Besonders Befragte im Alter von 18-24 Jahren (29 Prozent) würden den Service in Anspruch nehmen.

Für besondere Stunden – Sextoys-Verleih

Wie wäre es neben der Menükarte für den Roomservice mit einem Auswahlkatalog für Sextoys? Acht Prozent der befragten Männer sagen zu dieser aussergewöhnlichen Service-Idee nicht nein. Nur ein Prozent der weiblichen Befragten begrüsst hingegen das Angebot.

Lieber selbst – Kofferpacken, Postkarten & Promille-Kontrolle

Auch wenn in Ferien Erholung gross geschrieben wird, erledigen Gäste manche Dinge am liebsten selbst: Sich vom Zimmermädchen den Koffer vor der Abreise packen lassen, ist nur für neun Prozent der Befragten eine Option.

Auch den Gruss an die Daheimgebliebenen halten Reisende gerne persönlich: Nur vier Prozent der Teilnehmer würden ihre Postkarten von einem Hotelmitarbeiter schreiben lassen. Den geringsten Anklang findet der „Promille-Stopper“: Nur drei Prozent der User wünschen sich einen Barkeeper, der Alarm schlägt, wenn eine vorab festgelegte Anzahl an Drinks erreicht ist.

 

Artikel von: HolidayCheck
Artikelbild + Grafik: © Casper1774 Studio – shutterstock.com

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