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Ein Sommer ohne Sonne – die Schweiz im Jahre 2014

25.08.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa, Schweiz
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Ein Sommer ohne Sonne – die Schweiz im Jahre 2014
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Hatten wir dieses Jahr eigentlich schon einen Sommer? Wenn man sich daran erinnert, wie die Menschen in der Schweiz in den Sommermonaten gekleidet waren, könnte man daran zweifeln: Statt offenen Sandalen war festes Schuhwerk, statt T-Shirt oder ärmelloses Top waren Strickpullover zu sehen.

Und da der Schweizer – und nicht nur der – nun mal die Sonne liebt, zieht es ihn im Herbst dorthin, wo sie scheint – vorausgesetzt er hat noch genügend Tage von seinem Jahresurlaub zur Verfügung. Die Reisebüros sind dem Ansturm kaum gewachsen und müssen oft genug die Anfragen negativ bescheiden.

Für die Schweizer Hautärzte hat dieser Reisehunger zwei Seiten. Zum einen wirkt sich das Sonnenlicht positiv auf Körper und Seele aus. Vitamin D wird verstärkt aufgrund der UV-Strahlung produziert, was den Knochenbau stärkt und prophylaktisch gegen Osteoporose wirkt. Leichte Ernährung im Zusammenhang mit diesem Vitamin stärkt zudem das Immunsystem. Die Sonne sorgt weiterhin für eine vermehrte Bildung von Endorphinen, gemeinhin Glückshormone genannt, und durch frische Luft und Bewegung wird der Sauerstoffgehalt im Blut erhöht und auf diese Weise der Kreislauf angekurbelt. Der Mensch ist sichtbar besser gelaunt.



Zum anderen befördert die Gier nach Sonne den Leichtsinn vieler Urlauber. Gerade um die fehlende Sommersonnenbräune nachzuholen, „knallen“ sich viele Schweizer im Herbst so richtig in die Sonne. Die Haut kann sich so nicht Schritt für Schritt an die Sonne gewöhnen, und der Sonnenbrand kommt fast zwangsläufig. Trotz aller Ungeduld ist anzuraten, an eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu denken und die heisse Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr zu meiden. Auf Sonnenbrille und Kopfbedeckung sollte nicht verzichtet werden.





Ohne Sonnenschutz kommt der Sonnenbrand fast zwangsläufig. (Bild: Zoom Team / Shutterstock.com)

Ohne Sonnenschutz kommt der Sonnenbrand fast zwangsläufig. (Bild: Zoom Team / Shutterstock.com)

Wer eine hohe Muttermalzahl sein Eigen nennt, sollte besonders vorsichtig sein. Damit läuft man leicht Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken. Die Zunahme des weissen Hautkrebses sollte nachdenklich machen. Zwar kann man ihn erfolgreich therapieren, wenn man ihn rechtzeitig erkennt. Doch so weit muss es erst gar nicht kommen. Eines besonderen Schutzes bedürfen Kinder und vor allem Säuglinge.

Leider wird eine intensive Bräunung noch immer mit Gesundheit und Schönheit in Verbindung gebracht. Dabei herrscht bei den Hautärzten längst Konsens: Gebräunte Haut ist kein Zeichen von Gesundheit! Die – natürlich entstehende – braune Farbe der Haut ist ein Schutzschild. Damit versucht die Haut, sich Schädigungen vom Leibe zu halten.

Wenn Sie alle Vorsichtsmassnahmen bedenken und sich entsprechend verhalten, steht Ihrem Herbstsonnenurlaub ohne Reue nichts mehr entgegen. Und vielleicht gibt es in der Schweiz ja bald wieder einen richtigen Sommer.

 

Oberstes Bild: Ein Sommer ohne Sonne – die Schweiz im Jahre 2014 (© Sergiy Zavgorodny / Shutterstock.com)

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