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Geheimtipp für eine Herbstreise: die französische Camargue

19.09.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa
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Geheimtipp für eine Herbstreise: die französische Camargue
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Es gibt Destinationen, die vor allem im Sommer überaus beliebt sind. Und dann gibt es solche, die ihre wahre Schönheit im Herbst entfalten. Dazu gehört in jedem Fall die Region der Camargue, die ganz im Süden der Provence liegt. Hier ist es nach den turbulenten Sommermonaten beschaulich ruhig und mild – und doch lockt an manchen Stellen das Abenteuer.

Wer nach Argumenten für eine Reise in die Camargue sucht, wird schnell fündig. Denn hier heisst es einfach: Koffer packen, Auto beladen und losstarten. Gerade im Herbst ist es hier idyllisch, ohne viele Touristen, und die Preise für Hotels oder Pensionen liegen deutlich niedriger als in der Hochsaison. Die Eintrittskarten für Museen oder auch die Schiffstickets bleiben allerdings gleich, doch Touristen, die nun kommen, geniessen die freie Wahl an Plätzen – Parkplätzen, Bänken oder im Restaurant. Nur einmal wird es hier noch laut: und zwar wenn Ende Oktober die französischen Herbstferien stattfinden.



Blick über Les Baux in Camargue (Bild: Alexander Bartl  / pixelio.de)

Blick über Les Baux in Camargue (Bild: Alexander Bartl / pixelio.de)

Ob Tiere oder Natur – hier ist alles vielfältig

Wer im Herbst in die Camargue fährt, hat die Möglichkeit, die Landschaft der Region, in der die Rhône ins Mittelmeer fliesst, zu geniessen. Auch wenn die Mehrzahl der rosa Flamingos bereits in das Winterquartier aufgebrochen ist, gibt es die grazilen Geschöpfe noch zu bestaunen. Vor allem wenn man einen Abstecher in den Salzgarten von Aiges-Mortes unternimmt. Die Ernte der Salzplatten ist im September zwar bereits abgeschlossen, doch die hoch aufgetürmten Berge aus weissen Kristallen bieten dennoch einen imposanten Anblick.

Flamingos in Camargue (Bild: Andrea Schaffer, Wikimedia, CC)

Flamingos in Camargue (Bild: Andrea Schaffer, Wikimedia, CC)




Als Kontrastprogramm sind die schwarzen Stiere zu betrachten, die auf den sumpfigen Weiden grasen. Bis Anfang November sind sie hier und werden nur vereinzelt abgeholt, um in der Arena zum Star zu werden. Die Stierkämpfe in der Camargue sind eine Touristenattraktion – doch keine Angst, hier geht’s unblutig zu und die Stiere behalten ihr Leben und ihre Leidenschaft. Die Courses Camarguaises, also die Stierrennen, sind dennoch eine Attraktion, bei der es im wahrsten Sinn des Wortes heiss hergehen kann. Vor allem das Städtchen Aiges-Mortes gilt als Austragungsort für diese Veranstaltungen, die darin bestehen, dass waghalsige Burschen versuchen, die Dekoration zwischen den Hörnern des Tieres abzunehmen. Dieses jagt seinerseits die „Raseteurs“ und gilt als Sieger, wenn es seine Quasten behält.

Kanal im Nationalpark Camargue (Bild: bibendum84, Wikimedia, CC)

Kanal im Nationalpark Camargue (Bild: bibendum84, Wikimedia, CC)




Aiges-Mortes ist eine richtige Seefahrerstadt

Ob als Betriebsausflug oder einfach als Familientrip am Wochenende, Aiges-Mortes ist immer eine Reise wert. Denn der kleine, beschauliche Ort ist voll von Attraktionen, die über das jährliche Stierspektakel weit hinausgehen. So etwa ist der schattige Place de Saint Louis rund um die Statue Ludwigs IX. Anziehungspunkt Nummer eins für Einheimische und Touristen. Der historische Kern der Stadt wird durch eine wuchtige Befestigungsanlage gebildet, wobei hier auf den Mauern Feriengäste eine beschauliche Runde drehen und den Blick ins Land, das von glitzernden Wasserflächen durchzogen ist, schweifen lassen können.

Vor den Toren der Stadt liegt der grosse Hafen, in dem sowohl Kreuzfahrtschiffe als auch Ausflugsschiffe anlegen. Manchmal schippert einer der Kapitäne mit Passagieren durch die Kanäle und kommt den kleinen Kajütbooten der Einheimischen gefährlich nahe. Wer bei so einem Trip zwischendurch immer wieder an Land geht, kann viel beobachten. Die Reiter der weissen Camargue-Pferde etwa, deren Temperament eine besondere Herausforderung für Mensch und Tier ist, oder die herrliche Landschaft entlang der Weiden, Rebstöcke und trockenliegenden Reisfelder.

 

Oberstes Bild: Camargue-Pferd (© Nermo Torek  / pixelio.de)

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Über Susanne Mairhofer

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