Geschäftsreise – mit dem Privatjet Zeit und Geld sparen

19.10.2017 |  Von  |  Businessreisen, Flug, News
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Geschäftsreise – mit dem Privatjet Zeit und Geld sparen
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Je nachdem, wie viele Mitarbeiter mit dem gleichen Ziel auf Geschäftsreise gehen, kann ein Flug im Privatjet bei Weitem günstiger sein als ein Linienflug. Flexible Charter-Angebote sind in vielerlei Hinsicht attraktiv. Dem Flug im Privatjet haftet auch heute noch das Image an, nur für Superreiche zu sein. Dadurch kommt es gelegentlich zu ganz paradoxen Situationen.

Das Unternehmen bucht für seine Mitarbeiter einen Linienflug, um zum Tagungsort zu reisen. Kosten- und zeitsparender wäre jedoch der Charterflug.

Schnell und mit etwas Luxus zum Ziel

Effizientes Reisen kann für Unternehmen und deren Mitarbeiter ein Wettbewerbsvorteil und ein Erfolgsfaktor sein. Oft liegen die Tagungsorte ausserhalb der Reichweite kommerzieller Fluglinien. Nach dem Flug ist noch eine anstrengende Weiterreise im Zug oder im Mietwagen notwendig. Das kostet zusätzlich Zeit und Geld. Ein Charterflugzeug kann Flughäfen abseits der grossen Flughäfen und unabhängig von deren Flugplänen anbieten. Die Weiterreise zum eigentlichen Ziel geht dann viel schneller und kostengünstiger.

Die Buchung eines solchen Charterflugs ist mit der Applikation von zum Beispiel jetapp ganz einfach. Dazu gibt es zwei Buchungsmodelle. Bei der klassischen Buchung geben die Reisenden einfach ihre Reisedaten in die Suchmaske ein. Innerhalb kurzer Zeit ermittelt die App die besten am Markt verfügbaren Angebote und schickt diese per E-Mail an den Interessenten. Normalerweise gibt es verschiedene Flugzeugtypen zur Auswahl.

Der Flug lässt sich anschliessend einfach online buchen und bezahlen. Die zweite Möglichkeit ist die Sofortbuchung. Auch hier muss der Reisende die gewünschte Flugstrecke in eine Suchmaske eingeben. Das System zeigt dann sofort die verfügbaren Flugzeugkategorien mit den entsprechenden Preisen an. Der Kunde kann zum Festpreis seinen Privatflug buchen und die Bezahlung vornehmen.

Der Preis – Privatflüge sind günstiger als die meisten denken

Der Preis bei einem Privatcharterflug ist oft ein Grund, warum Reisende gar nicht erst anfragen. Viele denken, dass sich sowieso nur die Superreichen einen Flug in einem Privatflugzeug leisten können. Die Anschaffung eines Privatjets lohnt sich sicherlich nur für einige Grossunternehmen. Einen Privatjet zu chartern kann jedoch sogar billiger sein als der Linienflug. Wenn ein Unternehmen beispielsweise mehrere Mitarbeiter auf Geschäftsreise schickt, sieht das mit dem Linienflug so aus:

Die Mitarbeiter müssen von Zürich nach Leipzig. Da es keinen Direktflug gibt, müssen sie in München umsteigen. Start ist um 8.30 Uhr, Ankunft um 12.30 Uhr. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr. Abends ist die Reise dann mit Ankunft in Zürich um 21.30 Uhr beendet. Das sind 13 Stunden Reisezeit.

Mit einem privaten Charterflug könnte das Ganze so aussehen:

Der Privatjet startet um 11.45 Uhr in Zürich, das Meeting findet ebenfalls um 14 Uhr statt. Die Rückkehr in Zürich ist in diesem Fall um 18.50 Uhr. Der gesamte Zeitaufwand beträgt sieben Stunden und fünf Minuten, das ist eine Ersparnis von fast sechs Stunden bei jedem einzelnen Mitarbeiter.

An diesem Beispiel ist leicht zu erkennen, dass es keinesfalls ein Luxus ist, mit einem Charterflugzeug zu fliegen. Hier gilt es, die Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen. Am Ende können Unternehmen damit bares Geld sparen.

Effizient reisen mit einem Charterflug

Komplexe und zeitlich heikle Reisevorhaben wollen gründlich geplant sein. Dabei ist das Chartern eines Flugzeugs immer häufiger eine Möglichkeit, effizient zu reisen. In Europa ist das Chartern eines Flugzeugs noch nicht so weit verbreitet. Fehlendes Wissen und Berührungsängste führen dazu, dass die Möglichkeit Charterflug gar nicht in Betracht kommt. Globalisierung und EU-Osterweiterung fordern jedoch ein Umdenken, da immer mehr Unternehmen in entlegene Orte reisen müssen, um Produktionsstätten, Kunden oder Investoren aufzusuchen.

Mit den massgeschneiderten Angeboten eines Charterfluganbieters ist der nächstgelegene noch so kleine Flughafen erreichbar. Auf diese Weise müssen die Reisenden nicht schon lange Zeit vor dem Abflug am Flughafen sein, das zeitaufwendige Check-in verkürzt sich auf ein Minimum, ebenso wie die Pass- und Sicherheitskontrollen. Umsteigen ist nicht mehr notwendig und Verspätungen gibt es ganz selten. Das macht das Fliegen in einem Privatjet besonders attraktiv.

Lohnende Ziele

Insbesondere Kurzstreckenziele sind attraktiv für einen Charterflug, vor allem wenn es keine direkten Linienflüge gibt oder die Flugpläne sich nicht mit dem vorgesehenen Termin vereinbaren lassen. Eine Mindest- oder Höchstdistanz lässt sich hier nur schwer festlegen. Langstreckenflüge lohnen sich allerdings nur, wenn mehrere Passagiere fliegen, die normalerweise erster Klasse reisen würden.

Trends

Die Entwicklung geht derzeit dahin, dass besonders kleine Jets, sogenannte Very Light Jets (VLJ) verfügbar sind. Diese lassen sich zu besonders niedrigen Kosten betreiben. Sie haben in der Regel nur vier Passagiersitze. Diese Entwicklung könnte den Kundenkreis noch weiter erweitern, da diese Flüge preislich sehr attraktiv sind. Auf der anderen Seite gibt es einen Trend für den Einsatz von gecharterten Grossraumflugzeugen, die Organisatoren von Events chartern. Darin fliegen sie die Besucher der Events zu exklusiven Zielen, die dem Anlass absolute Einzigartigkeit verleihen.

Aussergewöhnliche Kundenwünsche sind Alltag

Ein wesentliches Geschäftsprinzip in der Branche ist Diskretion. Aussergewöhnliche Kundenwünsche sind an der Tagesordnung. So liess sich beispielsweise ein arabischer Kunde von Genf aus in einer umgebauten A319 fliegen. Anschliessend musste der Pilot die gleiche Strecke noch einmal fliegen, um das Gepäck zu transportieren. Ein anderer Kunde hat in einer parkierten Maschine einen Apérol mit Geschäftsfreunden eingenommen. Das Flugzeug sollte gar nicht abheben.

Entspannt einchecken, entspannt ankommen

Vielflieger kennen das: Das Eincheck-Ritual kostet Zeit und Nerven. Beim Flug im Privatjet sieht das etwas anders aus. Der Pilot erwartet seine Passagiere in der Flughalle und bringt sie zum Flieger. An manchen Flughäfen dürfen die Passagiere mit ihrem Auto bis zum Hangar fahren. Wer nicht so sehr auf die Kosten achten muss, kann sich dann an Bord so richtig verwöhnen lassen.

Das Landen auf kleinen und zentral gelegenen Flughäfen erspart viel Zeit. Manche Ziele stehen so selten auf den Flugplänen der Airlines, dass Geschäftsreisende dazu gezwungen sind, zu übernachten. Der Zeitverlust und die Hotelkosten gleichen häufig die Mehrkosten für den Privatflug wieder aus. Das gilt insbesondere dann, wenn mehrere Mitarbeiter eines Unternehmens zusammen reisen.

 

Artikelbild: Fotolia.com © pgottschalk (#136174562)

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