Klosters – wo Royals und Familien gerne Ferien machen

23.09.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa, Schweiz
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Klosters – wo Royals und Familien gerne Ferien machen
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Viele, die eine Ferienreise planen, fassen Destinationen weit weg von der Heimat ins Auge. Dabei gibt es auch hierzulande einiges Schöne zu entdecken – und das zu jeder Jahreszeit. Da wäre etwa Klosters, das einmal jährlich zu internationalem Ruhm kommt, wenn die britischen Royals hier ihre Skiferien verbringen. Doch die ländlich gebliebene Ortschaft in Graubünden hat insgesamt viel zu bieten, vor allem für Familien mit Kindern und alle diejenigen, die gerne Aktivferien verbringen.

Ein vielseitiges Winter- und Sommerangebot macht die Region im ländlich gebliebenen Teil Graubündens attraktiv für Gäste aus dem In- und Ausland. Dabei steht die romantisch-dörfliche Atmosphäre von Klosters in krassem Gegensatz zum nahegelegenen Davos, was der Schönheit der Gegend keinen Abbruch tut.

Stützbach zwischen Klosters und Davos-Laret (Bild: Adrian Michael, Wikimedia, GNU)

Stützbach zwischen Klosters und Davos-Laret (Bild: Adrian Michael, Wikimedia, GNU)

Familien willkommen

Die Ferienregion Klosters setzt ganz klar auf den Nachwuchs, denn hier herrscht das Gütesiegel „Familien willkommen“. Ob Sommer oder Winter, die Kleinen sind hier die Grossen und werden etwa im Pinocchio Kinderclub in den Monaten Juli, August und Oktober professionell umsorgt und betreut.



In der warmen Jahreszeit finden Familien hier ein weitläufiges Wandergebiet mit insgesamt 700 Kilometern Wegelänge, das zu den schönsten in der Schweiz zählt. Extra familienfreundlich ist dabei die Tatsache, dass die Wege allesamt zum Befahren mit einem Kinderwagen geeignet sind.

Neben zahlreichen Lehrpfaden aus dem Bereich der Natur, der Steine oder des Waldes, gibt es einen Energiespürweg und einen Kräutergarten. Eine besondere Attraktion ähnlich einem Vergnügungspark ist der Lehrpfad Wald und Berge, der im UNO-Jahr eröffnet wurde und von Monbiel ausgehend hier vorbeiführt.

Hoch oben über Klosters befindet sich das Madrisaland, ein Erlebnispark in den Bergen, der Erwachsene wie Kinder in eine Sagen- und Märchenwelt entführt. Hier werden mehr als 90 Sagen und volkstümliche Erzählungen, die allesamt einen Bezug zur Region haben, erzählt. Wer sich sportlich betätigen möchte, kann mit dem Rad oder Mountainbike verschiedene Routen in der Umgebung von Klosters bewältigen. Hier findet auch das Swiss Bike Masters statt, das mehr als 120 Kilometer lang ist und als eines der härtesten Bikerennen der Welt gilt. Allerdings sollten hier Profis Fahrrad fahren, Freizeitsportler sind als Zuschauer besser aufgehoben.

Fergenkegel in Klosters (Bild: Paebi, Wikimedia, CC)

Fergenkegel in Klosters (Bild: Paebi, Wikimedia, CC)




Im Winter ist Klosters immer eine Reise wert

Wer im Winter Ferien in Klosters macht, gelangt mit der Gotschnabahn schnell und bequem in die Skiarena von Davos. Für alle, die es kleiner bevorzugen, eignet sich die Madrisa als Pistenerlebnis. Ob Skianfänger, Könner oder Variantenfahrer, in der Region Davos-Klosters kommen alle auf ihre Kosten und finden attraktive Bedingungen für ihren Sport. Langläufer können auf ausgedehnten Loipen unmittelbar bei Klosters ihre Spuren in den Schnee ziehen oder aber sie erkunden das Landwassertal bei Davos. Snowboarder wiederum sollten für ihre Curves und Schwünge das Jakobshorn auswählen.

Klosters-Serneus im Winter (Bild: Katharina Wieland Müller  / pixelio.de)

Klosters-Serneus im Winter (Bild: Katharina Wieland Müller / pixelio.de)




Nichtskifahrer können auf den zahlreichen Winterwanderwegen die Landschaft erkunden, oder sie geniessen eine romantische Pferdeschlittenfahrt. Auch Schneeschuhtrekking wird hier geboten, wobei klar ist, dass in jedem Fall das Après-Ski mindestens genauso wichtig und attraktiv ist wie die sportliche Betätigung untertags.

Ausflüge in die Umgebung von Klosters sollten Besucher nach Davos ins Kirchner-Museum führen, das dem deutschen Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner gewidmet ist. Auch die Salginatobelbrücke bei Schiers lohnt sich für einen Abstecher, denn die 90 Meter lange Stahlbetonbrücke über den Salginabach gilt als einziges Ingenieurs-Weltmonument der Schweiz.

 

Oberstes Bild: Klosters bietet seinen Gästen Aktivitätspotenzial und herrliche Landschaft. (© Adrian Michael, Wikimedia, GNU)

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Über Susanne Mairhofer

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