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Naxos – Tor in die Kykladen

06.03.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa
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Naxos – Tor in die Kykladen
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Naxos ist die grösste der Kykladischen Inseln, mitten im ägäischen Meer zwischen griechischem und türkischem Festland und nördlich von Kreta gelegen. Sie ist Hauptinsel und Verwaltungssitz dieser von über 30 Inseln gebildeten Inselgruppe.

Ein Tor ist Naxos in mehrfacher Hinsicht: Mit eigenem Flughafen und grossem Seehafen ist es gut geeignet als erste Anlaufstation für eine ausgedehntere Reise zu mehreren Inseln. Es wäre nicht verwunderlich, wenn Sie auf Naxos hängenbleiben. Der Titel spielt auch auf eine der ersten Sehenswürdigkeiten an, die sich dem Besucher zeigt.

Naxos Stadt – ein buntes Treiben



Wer im Hafen von Naxos die Fähre verlässt, der sieht als erstes ein riesiges steinernes Tor: die Portara oder das Tempeltor von Naxos. Über sechs Meter hoch und fast vier Meter breit ist es Relikt eines Apollotempels, der 600 vor Christus hier geplant, aber nie fertiggestellt wurde. Er bietet heute einen imposanten Durchblick und wird gerne als Fotomotiv verwendet, besonders bei Sonnenuntergängen.

Portara von Naxos (Bild: F. Foster  / pixelio.de)

Portara von Naxos (Bild: F. Foster / pixelio.de)

Der Hauptort Naxos bietet alles, was das Herz begehrt: ein Nachtleben mit vielen Clubs, Bars und Discos, aber dennoch ruhige Hotels. Einkaufsmöglichkeiten und Informationen für Ausflüge ins Umland gibt es dort ebenso wie viele Restaurants mit typisch griechischer oder auch internationaler Küche. Wer es mag, sollte hier unbedingt frischen Fisch und andere Meeresfrüchte essen. Die Stadt Naxos wird überragt von der Burgstadt, griechisch Kastro genannt. Von der früheren Burganlage mit zwölf Wachtürmen steht nur noch ein einziger. Dort findet man auch zwei Museen: Ein venezianisches Museum und das archäologische Museum mit vielen interessanten Fundstücken der Insel. Schlendert man etwas tiefer durch die Gassen der Viertel Agorá und Boúrgos fühlt man sich in der Zeit zurückversetzt und kann sich vorstellen, wie es dort schon vor hunderten von Jahren war zu wandeln.

Naxos bei Nacht (Bild: kyriakinaxos, Wikimedia)

Naxos bei Nacht (Bild: kyriakinaxos, Wikimedia)

Sandstrände, soweit das Auge reicht

Wer auf eine griechische Insel reist, der will in aller Regel baden, in der Sonne und im Meer. Hierfür bietet Naxos sehr viele riesige und wunderschöne Sandstrände.



Agios Giorgios: Ein typischer Familienstrand, der leider doch auch rasch sehr voll ist. Dafür ist er schnell von Naxos Stadt zu erreichen.
Agios Prokopios: Dies ist einer der besten Strände auf Naxos. Der Sand wird allerdings, je weiter man nach Süden kommt, immer grobkörniger. Dennoch ist es hier wunderbar auszuhalten, da für alles gesorgt ist: Bäume spenden Schatten, Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten gibt es einige. Sehr beliebt und empfehlenswert ist dort das Cafe Hideaway, das von einem griechisch-deutschen Paar betrieben wird.
Agia Anna: Dieser Strand schliesst sich an den vorher genannten an und hat auch Felsen. Hier kann es aber ziemlich voll werden, Jachten liegen vor Anker, und man kann dort auch sein Nachtquartier finden.
Mikri Vigla: Dieser Strand liegt auch an der Westküste, aber noch weiter südlich. Er gilt als der schönste Strand mit weissem Sand und wunderschönem kristallklarem Wasser. Hier kommt man am besten mit dem Auto oder Motorrad hin. Auch hier kann man ein ruhiges Nachtquartier finden. An vielen Stränden wird es zum Abend sehr ruhig, wenn viele Menschen sich mehr nach Naxos Stadt orientieren oder in nahe gelegene Discos pilgern. In warmen Sommernächten kann man hier einfach den Wellen lauschen, ein Lagerfeuer machen (was allerdings nicht so gerne gesehen wird) und vereinzelt werden auch wieder wie früher Menschen mit Gitarren gesichtet. Nacktbaden ist eigentlich generell verboten, im Dunkeln wird das jedoch keinen stören. Am Tag findet man, wenn man will, auch dafür kleine Buchten, wo es keiner sieht oder andere Strandpilger auch allesamt textillos bleiben.





Strand auf Naxos (Bild: Ildebrando, Wikimedia)

Strand auf Naxos (Bild: Ildebrando, Wikimedia)

Berge locken zum Wandern und Radfahren
Wer seinen Urlaub mehr aktiv und dennoch ruhiger verbringen möchte, der wird auf Naxos seine Touren und Plätze finden. Man kommt bis auf 1000 Meter Meereshöhe und hat einen wunderbaren Panoramablick über die ganze Insel. Zu Wandertouren oder Ausflügen mit dem Fahrrad sollte man sich am besten vor Ort beraten lassen. Auch Fahrräder leihen ist möglich. Das Radeln ist hier mittlerweile so normal, dass es aus Deutschland organisierte Radtouren für Naxos und andere Kykladen-Inseln gibt. Wer sich hier abseits der grossen Orte und Strände bewegt, hat viele Vorteile: Man geniesst die Natur und ist mehr für sich. Die Inselgriechen sind meist sehr hilfsbereit, zumal sie es sehr schätzen, wenn Touristen sich auch zu ihnen ins Inland aufmachen. Natürlich wollen sie einen auch gerne bewirten. Eine besondere lokale Attraktion ist der Zitronenlikör aus der Gegend von Chalki. Wunderschöne kleine und autofreie Bergdörfer sind Apiranthos und Filoti.





Taverne in Filoti, Naxos (Bild: Heiko Gorski, Wikimedia, CC)

Taverne in Filoti, Naxos (Bild: Heiko Gorski, Wikimedia, CC)

Ein beliebtes Reiseziel für Frühjahr und Herbst



Natürlich hängt die gewählte Jahreszeit sehr davon ab, was man im Urlaub machen möchte. Ab April sind die Temperaturen schon angenehm um die 20 Grad und man erlebt den griechischen Frühling. Die Nachsaison von September Ende Oktober ist auch reizvoll, da es noch bis 25 Grad warm ist und auch die Meerestemperatur noch mit um die 20 Grad gut ist. Zu beiden Jahreszeiten ist es nicht zu heiss und auch nicht so überlaufen wie im Hochsommer.

 

Oberstes Bild: Griechische Insel Naxos (Bild: Dieter Schütz  / pixelio.de)

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1 Kommentar


  1. Der Autor scheint die Insel nicht selbst bereist zu haben, anders lässt sich dieser vor sachlich falschen Aussagen strotzende Artikel kaum erklären.

Trackbacks

  1. Amorgos – die heimliche Perle der Kykladischen Inseln › reiseziele.ch

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