Samoa – ein unentdecktes Südseeparadies

09.10.2014 |  Von  |  Alle Länder, Pazifik
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Samoa – ein unentdecktes Südseeparadies
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Der Pazifische Ozean ist für seine Inselparadiese bekannt. Vor allem im südlichen Pazifik liegen zahlreiche Inselgruppen. Samoa ist eines dieser Inselparadiese und liegt nordöstlich der Fidschi-Inseln.

Das bei Reisenden beliebte Archipel besteht aus den beiden Hauptinseln Savai´i und Upolu sowie acht weiteren Inseln, die wesentlich kleiner sind. Es sind auch nur zwei der kleinen Inseln bewohnt.



Das Inselparadies von Samoa ist sehr attraktiv und abwechslungsreich. Während die beiden Hauptinseln vulkanischen Ursprungs sind und damit auch einen bergigen Charakter haben, sind die acht kleinen Inseln auf Korallenriffs entstanden und ragen nur wenige Meter aus dem Wasser. Im Gegensatz zu anderen Inselgruppen im Pazifik und anderswo gibt es auf Samoa keinen Massentourismus. In Apia, der Hauptstadt dieses Inselreiches, leben gerade mal rund 40’000 Menschen. Für Ruhesuchende und Naturliebhaber also genau das Richtige, um unvergessliche Ferien zu verbringen.

Strand auf Samoa (Bild: Sarah Kelemen, Wikimedia, CC)

Strand auf Samoa (Bild: Sarah Kelemen, Wikimedia, CC)

Fantastische Naturerlebnisse

Ich selbst bin ein Mensch, der in seinen Ferien lieber das Aussergewöhnliche sucht. Massenaufläufe wie an vielen Zielen am Mittelmeer sind mir zuwider. Und da war Samoa mal genau das richtige Ziel. Die beiden Hauptinseln besitzen eine unglaublich faszinierende Naturlandschaft. Hier dominieren schroffe, teilweise fast unzugängliche Berghänge, welche von einer üppigen tropischen Vegetation überzogen sind. Für eine Tour in diese wilde Bergwelt ist es durchaus empfehlenswert, sich einen einheimischen Führer zu nehmen. So in etwa stellt man sich das Paradies vor, ist zumindest mein erster Gedanke gewesen.



Wie es sich für ein Südseeparadies gehört, gibt es auch auf Samoa herrliche Strände. Dies ist aber aufgrund des bergigen Charakters nicht überall der Fall. Es sind vor allem die Südküsten der beiden Hauptinseln, die mit tollen Badestränden aufwarten. Dabei ist es unbedingt empfehlenswert, Badeschuhe zu tragen, da sich fast überall Riffe befinden. Sie können messerscharfe Kanten aufweisen.

Baden ist im Übrigen gefahrlos möglich, sofern man sich innerhalb der Riffe aufhält. Die farbenprächtige Unterwasserwelt lässt sich schon wunderbar beim Schnorcheln entdecken. Tauchen hingegen ist nicht wirklich meine Welt, aber es gibt tolle Reviere um die Inseln, die wirklich lohnenswert sind. Am besten erkundigt man sich im Hotel, wo die schönsten Tauchgänge möglich sind.





Sopo'aga Wasserfall auf Upolu Island in Samoa (Bild: Neil, Wikimedia, CC)

Sopo’aga Wasserfall auf Upolu Island in Samoa (Bild: Neil, Wikimedia, CC)

Hier gelten andere Regeln

Wer vor allem Badeferien auf Samoa plant, sollte einige Regeln beachten, die für Europäer doch etwas gewöhnungsbedürftig sind. Ein absolutes Tabu ist das Baden „oben ohne“ oder gar FKK. Selbst das Tragen von Badehose, Bikini oder Badeanzug ist an öffentlichen Stränden eher unüblich. Männer sollten Badeshorts tragen und zusätzlich sogar ein T-Shirt. So gehen die Einwohner Samoas nämlich schwimmen. Es gilt auch als ausgesprochen unhöflich, besser gesagt unschicklich, nur mit Shorts und Badeanzug bekleidet durch eine Ortschaft zu gehen. Und für Hosen und Röcke gilt, die Knie müssen in jedem Fall bedeckt sein. Die Einheimischen tragen Wickeltücher, so genannte Lava Lavas, und das empfiehlt sich auch für Touristen. Ich fand die Tücher anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, habe sie aber dann doch gern getragen.

Polizeikapelle von Samoa (Bild: Sarah Kelemen, Wikimedia, CC)

Polizeikapelle von Samoa (Bild: Sarah Kelemen, Wikimedia, CC)




Ursprünglich wohnen direkt am Strand

Samoa ist kein so typisches Reiseland wie andere Südseeparadiese. Entsprechend geringer ist auch die Auswahl an Unterkünften. In der Hauptstadt Apia gibt es einige nette Stadthotels, aber als Tourist wird man sich doch eher für ein Strandresort entscheiden. Da gibt es einige, die wirklich schön gelegen und teilweise recht luxuriös sind. Ich habe es bei meiner Reise allerdings vorgezogen, in einem typisch samoanischen Haus, einem Fale, zu nächtigen. Sie stehen meist in kleinen Gruppen direkt am Strand und werden jeweils von einer Familie betrieben. Dabei werden den Gästen Moskitonetz, Matte und Matratze zur Verfügung gestellt. Teilweise werden auch Frühstück und Abendessen mit angeboten. Obwohl es doch sehr einfach ist, fand ich diese Art zu wohnen richtig klasse und habe so viel vom typischen Leben auf Samoa mitbekommen.



Abseits der grossen Touristenströme ist Samoa ein Inselparadies, wo noch authentische Ferien verbracht werden können. Zudem bieten die Inseln ein hohes Mass an Freizeitmöglichkeiten und waren für mich ein ganz besonderes Ziel.



 

Oberstes Bild: Samoa ist ein noch recht unberührtes Südseeparadies. (© Sarah Kelemen, Wikimedia, CC)

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Über Winfried Meyer

Als gelernter Kartograf galt mein Interesse schon früh den Landkarten und fernen Ländern. Daraus entwickelte sich eine grosse Leidenschaft für das Reisen, die mich schon in viele Teile unserer Erde geführt hat. Inzwischen betreibe ich ein Redaktionsbüro für die Reise- und Tourismusbranche und biete meinen Kunden einen umfangreichen Service an. Neben hochwertigen Inhalten plane ich individuelle Rundreisen und übernehme Fotoaufträge.


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