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Sprachreisen als optimale Lerngrundlage

20.11.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa
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Sprachreisen als optimale Lerngrundlage
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Die Kenntnis einer oder mehrerer Fremdsprachen ist wichtig, heute mehr denn je. Kommunikation findet immer statt und dabei macht es keinen Unterschied, ob dies per E-Mail, Brief, Telefonat oder in einem direkten Gespräch geschieht.

In allen Fällen ist eine gemeinsame Sprache Grundvoraussetzung für ein gegenseitiges Verstehen. In vielen Fällen ist natürlich die derzeitige „Weltsprache“ Englisch eine gute Grundlage. Aber die Landessprache seines Gegenübers zu sprechen, eröffnet völlig neue Möglichkeiten, schafft eine erste Vertrauensbasis und vermittelt dem Gesprächspartner ein gewisses Mass an Interesse seinem Land, seiner Kultur und eben seiner Sprache gegenüber.

Natürlich schafft ein Kurs an der Universität während des Studiums oder bereits zu Schulzeiten wertvolle Grundlagen. Auch ein Abendkurs ist sicherlich kein verkehrter Ansatz. Allerdings vermitteln solche Kurse nur in sehr wenigen Fällen ein authentisches Sprachgefühl, da doch immer wieder in die eigene Landessprache zurück gewechselt wird und ausserhalb des Kurses, ausser in Lernperioden, kaum die neue Sprache gepflegt wird.

Ein Besuch eines der Länder, in dem die zu lernende Sprache gesprochen wird, ermöglicht es jedem Lernenden, über einen längeren Zeitraum hinweg sich voll und ganz der neuen Sprache, ohne grossartige Möglichkeit eines Ausweichens, zu widmen. Im wahrsten Sinne des Wortes ist ein Besucher gezwungen, die Landessprache zu sprechen und entsprechend hoch ist auch der Lernerfolg. Viele Charakterzüge der neuen Sprache werden direkt verinnerlicht und finden unmittelbare Anwendung.

Natürlich hat nicht jeder die Möglichkeit, auch aus finanzieller und urlaubstechnischer Hinsicht, einfach so für längere Zeit das Ausland zu besuchen und im Rahmen eines Urlaubs sich voll und ganz einer neuen Sprache zu widmen. Hier kommen „Sprachreisen“ ins Spiel. Mittels einer solchen Sprachreise ist es möglich, in die Vorzüge eines Lernens an der Quelle der neuen Sprache zu kommen, ohne dabei Unsummen zu investieren. Die Vorzüge von Sprachreisen liegen dabei auf der Hand.



Vorteile von Sprachreisen

Als Mitreisender einer Sprachreise ist es leicht sich vom üblichen Alltagsstress zu lösen und für die Dauer der Sprachreise voll und ganz auf das Studium der neuen Sprache zu konzentrieren und maximalen Lernerfolg zu erzielen.

Die anderen Mitreisenden sind ebenfalls im höchsten Masse motiviert, die neue Sprache direkt von einem Muttersprachler zu erlernen, die Feinheiten der neuen Sprache kennen zu lernen und diese direkt im „Alltag“ des Urlaubs ausprobieren zu können.

Die Länge eines solchen Sprachurlaubs ist flexibel und lässt sich entsprechend der eigenen Bedürfnisse und Möglichkeiten auswählen. Die üblichen Zeiträume für einen Aufenthalt im Ausland mit einer Reisegruppe für Sprachreisen erstrecken sich zwischen 2 und 10 Wochen. Auch ein längerer Aufenthalt ist noch immer günstiger als ein kompletter Umzug für einen Zeitraum von 2 Monaten ins Ausland.

Durch den direkten Kontakt zu der neuen Kultur in der neuen Sprache und dem deutlich signalisierten Interesse an Kultur, Land und Leuten ist es ein Leichtes, neue Kontakte zu knüpfen und diese später zu nutzen. Sei es in geschäftlicher oder privater Hinsicht.

Auf einer solchen Sprachreise lassen sich positive Erinnerungen direkt mit dem merklichen Lernerfolg verknüpfen und diese sorgen allgemein für eine deutlich höhere Motivation, auch nach dem Urlaub mit der Erlernung der neuen Sprache fortzufahren und diese zu vertiefen.

Teil einer solchen Sprachreise ist immer auch ein Intensivkurs. In diesen Intensivkursen wird über mehrere Stunden am Tag die zu erlernende Fremdsprache geübt. Ein solches, intensives Lernen führt zu unmittelbar merklichen Fortschritten im eigenen Sprachgefühl.

Dank der Vielzahl der Anbieter ist es leicht im Vorfeld genaue Vergleiche zwischen den unterschiedlichen Angeboten zu ziehen und umfassende Bewertungen vorheriger Reisender einzuholen. Da die Intensivkurse in kleinen Gruppen stattfinden motivieren sich die Kursmitglieder gegenseitig und treiben einander zu Höchstleistungen an. Eine Fremdsprache lernt sich immer am besten in dem Land, in dem sie gesprochen wird. Eine Sprache lernt sich vor allem auch durch den Kontakt mit der anderen Kultur (Theater, Kino, Oper, Konzerte, Buchlesungen, Fernsehen, Radio).

Neben Sprachen wie Russisch, Mandarin und Kantonesisch ist insbesondere das Erlernen der spanischen Sprache von höchster Wichtigkeit. Für ca. 330 Millionen Menschen aus 21 Ländern ist Spanisch die Muttersprache, für weitere 100 Millionen ist Spanisch die Zweitsprache.

Somit ist Spanisch eine der in der internationalen Kommunikation am häufigsten verwendeten Sprachen. Gerade in der heutigen Zeit, wo durch moderne Technologien die internationalen Beziehungen einfach und schnell wachsen, sind Sprachkenntnisse von Vorteil und verbessern die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Hier eine Länderübersicht für Spanisch Sprachaufenthalte. Die Übersicht zeigt, dass sich Sprachschulen auch in Mittel- und Südamerika befinden, wie in Argentinien, Costa Rica oder auch in Chile.

Warum in Spanien?

Im Land selber besteht direkter Kontakt zu Spaniern, lebt mit ihnen, trifft sie in den vielen Bars, Cafés und auf der Strasse. Ausserdem sind gerade die Spanier sehr offen und scheuen keinen persönlichen Kontakt – wie hilfreich, um gleich sein Erlerntes anbringen zu können und Erfolge bei der Verständigung zu bemerken.

Ob nun zum reinen Vergnügen, aus beruflichen Gründen, bedingt durch ein Interesse an der fremden Kultur oder einfach um neue Menschen kennenzulernen: Reisen macht immer Spass und bildet.

Aber in welcher Stadt ist es von Vorteil einen Kurs zu buchen? Salamanca, Barcelona, Madrid, Malaga und Granada sind die am meisten von Sprachinteressierten besuchten Orte, wobei immer auch die eigenen Präferenzen den Ausschlag geben: Strand oder Land, Grossstadt oder Gemütlichkeit, Party oder Kultur?


Barcelona verspricht aufregende Entdeckungen. (Bild: © MasterLu - Fotolia.com)

Barcelona verspricht aufregende Entdeckungen. (Bild: © MasterLu – Fotolia.com)


Barcelona

Oft wird sie als weltoffenste und lebendigste Stadt Spaniens bezeichnet.

Vorteile

Barcelona ist ein absolutes Muss für jeden Kunstbegeisterten: Gaudi, Miro und Picasso haben das Stadtbild geprägt, und die Werke der Künstler sind in den Museen zu bewundern. Aber auch Theater, Konzerte, Sportveranstaltungen und das Nachtleben sind feste Bestandteile dieser faszinierenden, immer in Bewegung scheinenden Stadt, was in folgendem Artikel der neuen Zürcher Zeitung gezeigt wird. Ausserdem sind die Costa Brava und Sitges schnell erreicht und in den nicht weit entfernten Pyrenäen lässt sich Ski fahren. Barcelona hat einen internationalen Flughafen, Frankreich und Madrid sind nicht weit entfernt. Durch das mediterrane Klima sind auch die Winter oft milder als in Madrid.

Nachteile

In Barcelona wird zwar auch Spanisch gesprochen, sehr häufig aber auch Katalan. Diese eigene Sprache ist nicht allzu einfach zu verstehen.

Granada

Im Herzen Andalusiens gelegen, gilt Granada als eine der schönsten Städte.

Vorteile

Noch heute prägen die orientalischen Einflüsse die Architektur der Altstadt: bekanntestes Beispiel ist die Alhambra. In Granada finden sich viele Strände Die beiden bekanntesten Orte Andalusiens, Sevilla und Cordoba, sind schnell erreicht.

Nachteile

35 – 40 Grad Celsius sind in dieser Region Spaniens keine Seltenheit. Die Sprache kann einen leichten Akzent besitzen.

Madrid

Die Hauptstadt Spaniens ist die grösste Stadt des Landes.

Vorteile

Kultur, Kultur, Kultur – in Madrid findet sich von der kleinen Kunstgalerie bis zum berühmten Prado alles. Trotz der Grösse hat das alte Zentrum seinen Stadtviertelcharme und seinen alternativen Lebensstil nicht verloren, und das Nachtleben Madrids ist über seine Grenzen hinaus bekannt. Von Madrid aus sind alle Ecken Spaniens leicht erreichbar.

Nachteile

Im Sommer kann das Thermometer bis auf 40 Grad steigen! Da Madrid Grossstadt ist finden sich hier auch alle Nachteile einer solchen.

Malaga

Malaga ist die Hauptstadt der Costa del Sol und verfügt über 320 Sonnentage im Jahr.

Vorteile

Küste, Sonne, Strand und erträgliche Temperaturen. In Malaga ist einer der wichtigsten Handelshäfen Andalusiens, und Cordoba, Granada und Sevilla, Marbella oder Torremolinos sind schnell erreicht.

Nachteile

Im Sommer ist diese Gegend von Touristen überschwemmt. Dann ist es nicht einfach auch wirklich der neuen Sprache zu frönen.


Salamanca fasziniert jeden Reisenden. (Bild: © pure-life-pictures - Fotolia.com)

Salamanca fasziniert jeden Reisenden. (Bild: © pure-life-pictures – Fotolia.com)


Salamanca

Salamanca ist besonders als Studentenstadt bekannt.

Vorteile

Salamanca ist eine der lebendigsten Städte: Tapasbars, Diskotheken und Strassencafés sind zahlreich. Salamanca ist „muy precioso“ – und verfügt trotz seiner Kleinheit über ein kosmopolitisches Flair.

Nachteile

Im Sommer wird die Stadt von ausländischen Studenten bevölkert, deshalb könnte es schwer werden, mit Einheimischen Spanisch zu sprechen. Madrid liegt ca. 2 Stunden entfernt, und die Anreise ist etwas beschwerlich.

 

Oberstes Bild: Plaza Mayor in Madrid / © Sebastian Dubiel / Wiki / Lizenz: CC 3.0

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