Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica, Teil 2

16.05.2014 |  Von  |  Alle Länder
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Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica, Teil 2
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Schon die Anreise nach Jamaica, der Aufenthalt auf dem Airport in Montego Bay und der folgende Trip zum Hotel sind atemberaubend. Wer aber dann das richtige Hotel gewählt hat, wird sich in eine völlig fremde Welt „gebeamt“ sehen – Teil 2 unserer Jamaica-Reihe.

Man muss zunächst wissen, dass gerade die Hotels in Jamaica fast vollständig auf US-amerikanisches Publikum ausgerichtet sind. Somit entsprechen auch Hotels der Fünf-Sterne-Kategorie echten fünf Sternen nach US-Vorbild. Kurz und gut: Es mangelt an absolut nichts. Im Gegenteil. Es gibt grundsätzlich 20 bis 30 Prozent mehr, als man erwarten kann und sich erhofft hat.



Dies ist ein Bericht über Jamaica in mehreren Teilen. Hier das Inhaltsverzeichnis:

Teil 1: Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica

Teil 2: Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica

Teil 3: Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica



Teil 4: Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica



Teil 5: Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica

Teil 6: Yah man – Everything Irie – Willkommen auf Jamaica

Swim-up Bar und Pool in Enchanted Gardens, Ocho Rios, Jamaica (Bild:  ikkle wata, Wikimedia, CC)

Swim-up Bar und Pool in Enchanted Gardens, Ocho Rios, Jamaica (Bild: ikkle wata, Wikimedia, CC)

Luxus pur in der Karibik – Negrils Bloody Bay verzaubert auch mit den Hotels

Direkt nach der Ankunft am Hotel fühlt man sich, als sei man durch das Tor in eine andere Welt vorgedrungen. Der oder die Concierge veranlasst innert wenigen Sekunden, dass das eigene Reisegepäck verschwunden ist. Wie schaffen es die unsichtbaren Helfer, das Gepäck den richtigen Gästen zuzuordnen und in die richtigen Zimmer zu schaffen? Wunder geschehen immer wieder, und es scheint eine Wissenschaft für sich zu sein – aber sie funktioniert.

Nein, es ist dann doch nicht so verwunderlich, denn für jeden Gast steht ein eigener Grossraum-Trolley zur Verfügung, der dann mit einem kleinen Schild versehen wird. Auf Namenszuruf des Concierges wird er dann zum passenden Zimmer verfrachtet. Doch auf Anhieb ist das nicht unbedingt erkennbar, und man braucht eigentlich mehrere Aufenthalte, bis man das System durchschaut hat, weil es so blitzschnell und unauffällig vonstatten geht.

Whitehouse Beach, Sandals European Village and Spa, Jamaica. (Bild: Op. Deo, Wikimedia)

Whitehouse Beach, Sandals European Village and Spa, Jamaica. (Bild: Op. Deo, Wikimedia)

Doch in dem Moment, wenn es an die Zuteilung der Zimmer oder Suiten geht, ist noch einmal etwas Aufmerksamkeit angesagt. Damit man nicht in der Abstellkammer landet? Nein, damit man nicht in einem Strandbereich landet, den man eigentlich nicht wollte. Da das Primärpublikum wie bereits erwähnt aus Amerikanern besteht, haben fast alle Resorts der hohen Sternenklasse zwei Strandbereiche: Regular Beach (auch „Prude Beach“ genannt) und Clothing Optional Beach (auch „Nude Beach“ genannt).

Wer nun wahrlich ungern mit seiner Suite am Clothing Optional Beach – also in dem Bereich, wo man sehr gerne auf Kleidung verzichtet – landen möchte, sollte das bei der Concierge bereits verdeutlichen. Das ist auch mit Schulenglisch sehr gut möglich, und nach 14 Tagen auf Jamaica spricht man eh ein sehr „eigenes“ Englisch. Doch auch dazu später mehr. Wer jedoch daheim gerne die Saunabereiche aufsucht und wen Badekleidung stört, beziehungsweise wer nahtlos braun werden möchte, der ist am „Nude Beach“ nicht nur bestens, sondern perfekt aufgehoben.

Hotelstrand auf Jamaica (Bild: JohannVanbeek, Wikimedia, CC)

Hotelstrand auf Jamaica (Bild: JohannVanbeek, Wikimedia, CC)

Ist es ein Park, ein Minizoo oder ein Hotel?

Beim Gang durch die Anlage zu den Häusern, in welchen die Suiten und Zimmer liegen, wird man als Erstbesucher förmlich überrollt von Gerüchen, Geräuschen und optischen Eindrücken. Jedes Resort ist nahezu ein Kunstwerk in sich. Parkähnliche Anlagen, Grillen, Vögel, dezente Beleuchtung – es mutet an, als wäre man in einem Zoo, und das ohne Käfige.

Öffnet sich dann die Zimmertür, erlebt man die nächste Überraschung: unauffälliger Luxus. Alles passt perfekt zum Ambiente des Landes und ist nicht aufdringlich pompös gehalten. Aber trotzdem in höchster Qualität gefertigt. Jedes Zimmer in jeder verfügbaren Klasse bietet spürbaren Luxus. Vom Tresor angefangen über Fön, Kühlschrank, eigenes Bügeleisen – das eigentlich überflüssig ist, denn jedes Resort hat seinen eigenen und im Preis inkludierten Reinigungsservice – und Musikanlage bis hin zum Grossbild-TV. Darin sind amerikanische Programme – inklusive HBO mit allen Sportkanälen – zu sehen. „Big Bang Theorie“ oder „Big Brother USA“ oder Football, Basketball, Baseball, Boxen und auch Oprah in der ersten Reihe.

Cliff Jumper in Negril (Bild: WPPilot, Wikimedia, CC)

Cliff Jumper in Negril (Bild: WPPilot, Wikimedia, CC)

Via TV empfängt man auch den eigenen Resortkanal, der übersichtlich erklärt: Was erwartet einen Gast an Entertainment, wie liest sich der Programm-Kalender? Muss Erwähnung finden, dass ein Hotel-Notebook und WLAN obligatorisch sind? Sicher nicht. Selbst ein Fax gibt es auf Wunsch im Zimmer – wovon die meisten aber eher Abstand nehmen dürften.

Kann es noch besser werden? Natürlich, denn wer ebenerdig untergebracht ist, öffnet die Tür und ist nach wenigen Metern, mit Glück weniger als 15, am Wasser. Das nennt sich nicht „Ocean View“, das ist absolute „Ocean Front“! Noch bevor die Koffer in den geräumigen Schränken verstaut sind, sofern man keine Suite mit Ankleidezimmer gebucht hat, ist selbst in der Nacht der erste Gang ins Wasser Pflicht. Mit oder ohne Badekleidung. Da macht auch der Zeitunterschied von sechs Stunden absolut nichts mehr aus, jede Müdigkeit ist wie weggeblasen.

Auf dem Weg zurück vom Wasser wird man sogenannte „Beach Houses“ vorfinden. Mit einem kleinen Pool, einem Jacuzzi und dem Wissen, dass man durch diese kleinen „Bistros“ rund um die Uhr mit Snacks, Burger und allen Getränken versorgt werden kann. Wenn es ein Paradies oder eine Oase der Entspannung gibt, dann könnte sie ungefähr so ausschauen. Nein, eigentlich müsste es oder sie exakt so aussehen.

Die erste Nacht „on the Island“ wird, das lässt sich vorhersagen, in den ersten Stunden recht schlaflos sein. Gerade die Eindrücke, die man in den wenigen Stunden seit der Ankunft auf Jamaica gesammelt hat, verlangen nach Aufarbeitung. Die Gerüche begleiten einen in den Schlaf und das Zirpen der Grillen bleibt allgegenwärtig. Schon die erste Nacht wird ein unvergessliches Erlebnis – und die kommenden Tage werden weiter dafür sorgen, dass man „the Island“ niemals vergessen wird.



 

Oberstes Bild: Bahia Principe Resort auf Jamaica (Jasonbook99, Wikimedia, CC)

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