Zu Gast in Kuala Lumpur (Malaysia): Formel-1-Rennen, Ausflüge in die Berge und mehr

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Beim Einschweben auf den modernen Grossflughafen namens KLIA starteten unsere herrlichen Ferien in Malaysia. Wir hatten den Termin schon länger im Auge gehabt, denn der berühmte Formel-1-Motorsportzirkus gastierte hier an dem unserer Ankunft folgenden Wochenende.

Ein schönes Zusatzerlebnis für mich, denn abgesehen von den Vorzügen einer Fernreise nach Südostasien, kennen meine Freunde mich auch als einen enthusiastischen Motorsportfan dieser Königsklasse.



Kuala Lumpur, eine sauber wirkende Metropole mit viel Flair

Wir hatten uns bis zum Montag nach dem Rennen in das Hotel Istana Kuala Lumpur City Centre eingebucht, einem Spitzenhotel in direkter Nähe zum Shopping Distrikt Bukit Bintang (fünf Minuten zu Fuss) und auch zu den Petronas Towers (zehn Minuten zu Fuss). Sehr interessant ist auch der „Kompleks Kraf Kuala Lumpur“ (Kuala Lumpurs Handarbeits- und Handwerkscenter) in dieser Region.

Wir verbrachten die Tage bis zum Qualifying-Samstag bei ausgiebigen Spaziergängen in Kuala Lumpurs interessantem „Goldenen Dreieck“, wie Insider hier den Kernbereich der Stadt bezeichnen. KL ist schon eine tolle Stadt, und wir waren auch von den herrlich gut bestückten Restaurants angetan. Hier gibt es Restaurants für jeden Geschmack und Geldbeutel. Von der sehr effizienten Einschienenbahn waren wir ebenfalls begeistert.

Die KL Monorail brachte uns am Samstagmorgen zur Sentral Station, von wo der KLIA Expresstrain zum Airport abfuhr. Dieser brauchte nur ein paar Minuten, war somit sagenhaft schnell und auch hoch komfortabel. Die Rennstrecke in Sepang war nur ein paar Steinwürfe vom Airport entfernt im Süden der Stadt.

Petronas Twin Towers in Kuala Lumpur (Bild: Katharina Wieland Müller  / pixelio.de)

Petronas Twin Towers in Kuala Lumpur (Bild: Katharina Wieland Müller / pixelio.de)

Der Formel-1-Zirkus war schon in vollem Gange – seit dem Freitag wurde hier bereits heftig trainiert. Meine Frau und ich hatten ein Paket auf der Haupttribüne gebucht. Das beinhaltete einen „Paddock Club Pit Lane Walk, und das war an diesem Qualifying-Samstag für mich der echte Höhepunkt.

Die Rennwagen und die Blicke in die Boxen entlang der Boxengasse waren wirklich sehr interessant. Beim Qualifying eroberte sich dann später der Red-Bull-Rennwagen mit Sebastian Vettel am Steuer den ersten Startplatz, die so genannte „Pole Position“. Dieser Rennkurs wurde speziell für den Motorsport gebaut, und von der Haupttribüne, hier „The Mall“ genannt, war die Start- und Zielgerade und auch die Boxengasse sehr gut einsehbar.

Vom Rest der Rennstrecke sah der Besucher dazu noch vereinzelte Streckenabschnitte. Das Drumherum war sehr beeindruckend, und während des Rennens am Sonntag spielten die Monteurteams vor den Teamgaragen eine ganz wichtige Rolle. Es war das zweite Rennen der Saison, und der Vorjahreschampion gewann erwartungsgemäss auch den „2013 FORMULA 1 PETRONAS MALAYSIA GRAND PRIX“.

Zum Glück hatte meine Frau für uns je ein Set Ohrenschützer erworben, denn die Geräuschkulisse beim Rennen war schon enorm.

Formula 1 Malaysia Grand Prix, 2013: Sebastian Vettel überholt Mark Webber (Bild: Morio, Wikimedia, CC)

Formula 1 Malaysia Grand Prix, 2013: Sebastian Vettel überholt Mark Webber (Bild: Morio, Wikimedia, CC)

Der Ausflug in die Berge

Kuala Lumpur liegt in der Provinz Selangor im Klang Valley am Fusse der Titiwangsa Gebirgskette. Dieser Gebirgszug beherbergt viele Touristenattraktionen und auch zusammenhängende Hochwaldgebiete. Er verläuft in Nord-Süd Richtung auf der malayischen Halbinsel. Unser Mietwagen stand am Montagmorgen wie gebucht am Hotel bereit und unser Malaysiatrip in die Bergregion konnte beginnen.

Der Pass auf das Genting Highland Plateau in über 1.700 m Höhe war gut befahrbar. Unsere Auffahrt wurde von zahlreichen Fotostopps unterbrochen. An reiner Fahrzeit war es nur rund eine Stunde von der Metropole KL bis auf den Gipfel hier. Wir hatten das First World Hotel für diese Nacht gebucht, ein Riesenhotel auf dem recht eng bebauten Plateau mit seinen über 6.000 Zimmern. Es war einmal das grösste Hotel der Welt und offerierte eine unvergleichliche Fernsicht von unserem Zimmer aus.

First World Hotel in Genting Highland (Bild: Jpatokal, Wikimedia, CC)

First World Hotel in Genting Highland (Bild: Jpatokal, Wikimedia, CC)

Die Genting Highlands sind als Event- und Entertainmentort von Weltklasse konzipiert. Ein Vergnügungspark und zahlreiche Freizeitoptionen bieten einen vielfältigen Zeitvertreib hier oben in luftiger Höhe. Das Klima hier ist merklich kühler als im Klang Valley und in Sepang.

Natur pur erwartete uns dann in den Cameron Highlands, einem beliebten Ausflugsziel in den Bergen, nur rund zwei Autostunden weiter nördlich. Hier bezogen wir das Cameron Highlands Resort unweit der Teeplantagen, Erdbeerfarmen und zahlreichen Obstkulturen. Das fast einmalige tropische Hochlandklima hier erlaubt eine facettenreiche Fauna und Flora.

In den drei Tagen hier erwanderten wir viel von der natürlichen Umgebung. Schöne Wasserfälle und atemberaubende Panoramablicke von den Aussichtspunkten entlang der zahlreichen Wanderwege belohnen uns Besucher mit bleibenden Eindrücken. Der Ort Brinchang Town ist nur eine kurze Wegstrecke vom Cameron Highlands Resort entfernt. Auch in dem Bergdorf aus der englischen Kolonialära gab es viel Interessantes zu entdecken und zu sehen.

Teeplantagen in den Cameron Highlands (Bild: Bjørn Christian Tørrissen, Wikimedia, CC)

Teeplantagen in den Cameron Highlands (Bild: Bjørn Christian Tørrissen, Wikimedia, CC)

Inselträume an der Westküste Malaysias

Die Berge verliessen wir dann und begaben uns zur Westküste. Die Insel Pangkor war unser nächstes Etappenziel – dazu mussten wir erst einmal zur kleinen Hafenstadt Lumut. Von Lumut brachte uns die Fähre in nur 30 Minuten zur Insel und wir checkten nun zu unserer Wassersport- und Sonnenbadewoche in das Pangkor Sandy Beach Resort ein.

Nashornvögel auf der Insel Pangkor (Bild: SurLaRoute.fr, Wikimedia, CC)

Nashornvögel auf der Insel Pangkor (Bild: SurLaRoute.fr, Wikimedia, CC)

Auch hier beeindruckte uns die Tierwelt. Grosse Nashornvögel und kleine Echsen waren überall auszumachen. Der Sandstrand war wirklich toll – Pangkor ist kaum touristisch entwickelt. Das Parasailing, Schnorcheln und Ocean-Kayaking machten uns viel Spass. Das Resort gefiel uns bestens, alles war sehr gepflegt und sauber. Leider ging unser Urlaub dann auch seinem Ende entgegen. Einen Übernachtungsaufenthalt in Port Klang erlaubten wir uns noch vor dem Heimflug. Den Mietwagen konnten wir dann am Airport praktischerweise am Abflugtag retournieren.



 

Oberstes Bild: Zu Gast in Kuala Lumpur (Bild: Katharina Wieland Müller  / pixelio.de)

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