Dank GPS noch bessere Skipisten in Gstaad

24.12.2015 |  Von  |  News
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Dank GPS noch bessere Skipisten in Gstaad
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Zur Präparierung der Pisten setzt die Bergbahnen Destination Gstaad AG ab diesem Winter auf Unterstützung aus dem All. GPS-Messungen liefern exakte Daten über die aktuellen Schneeverhältnisse im Gelände.

„Die neue Technik sorgt für ein noch hochwertiges Pistenerlebnis für die Gäste, hilft uns, Ressourcen zu schonen, und bringt unter dem Strich spürbare Einsparungen“, erläutert Matthias In-Albon, der neue Geschäftsführer der BDG AG.

„Nach 300 Metern bitte rechts abbiegen“. Solche Anweisungen kennt man von GPS-Geräten im Auto. Ähnlich tönt es nun auch in sechs Pistenfahrzeugen in den Sektoren West und Ost, die mittels Satellitentechnik nun die Skipisten befahren.

Dabei geht es weniger darum, die Mitarbeiter in den Pistenfahrzeugen durch die Pisten zu lotsen, zumal sie das Skigebiet ohnehin wie die eigene Westentasche kennen. Viel wichtiger: Dank GPS wissen die Fahrer stets genau, wo wie viel Schnee liegt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Exponierte Hänge mit weniger Schnee können gezielt ausgebessert werden.

Die Schneehöhe ist schnell ermittelt

Die GPS-Technologie, die seit kurzem in sechs Pistenmaschinen im Einsatz ist, kann nicht nur die Position eines Fahrzeugs im Gelände bestimmen, sondern auch dessen Höhe. Genau hier setzt die neue Technik an: Wenn das GPS-Gerät weiss, auf welcher Höhe das Pistenfahrzeug steht und wie hoch der Boden an dieser Stelle ist, ist die Rechnung leicht gemacht. „Höhe Pistenfahrzeug minus Höhe des Geländes – und schon hat man mit der Differenz die Schneehöhe ermittelt“, erläutert Matthias In-Albon.


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Erster Schritt zu grösserer Effizienz

Mitte November, gleich nach seinem Amtsantritt bei der BDG AG, liess der neue Geschäftsführer die Weichen für dieses Projekt stellen und das Skigebiet ausgemessen. Dies geschah per Helikopter mit einer Spezialkamera und

Lasertechnologie. Das Resultat: Die BDG AG verfügt nun über umfangreiche elektronische Geländedaten ihres Skigebiets – ähnlich wie bei Google Earth, nur exakter. Es ist die erste von vielen Massnahmen eines geplanten Effizienzsteigerungsprogramms, mit dem Matthias In-Albon die BDG AG wieder flott machen möchte.



Sämtliche Schneehöhen auf einen Blick

Mit den vom Heli aus gewonnenen Daten wurden die Computer und GPS-Geräte der Pistenfahrzeuge gefüttert. „Wir müssen uns erst noch in die neue Technik einarbeiten“, sagt Pistenmaschinen-Fahrer Bärtel Wyss. Speziell im Hinblick auf die Kosteneinsparungen hält er diese Innovation an seinem Arbeitsplatz „für eine gute Sache“.

Wir sehen das ganze Skigebiet nun auch am Bildschirm und sind nun exakt über die entsprechenden Schneehöhen informiert», sagt Walter Reichenbach, Chef Pisten- und Rettungsdienst Gstaad–Rougemont. Die unterschiedlichen Schneemengen werden farblich dargestellt. „Man kann in die Karten hineinzoomen. In Echtzeit können wir nun punktgenau sehen, wo noch Schnee fehlt“, erklärt Reichenbach.

Steuerung übers Wirelessnetz

Die Daten der Pistenfahrzeuge werden über das Wirelessnetz direkt übertragen und auf dem Server gespeichert. Anhand dieser Daten werden dann die Beschneiungsanlagen und die nächsten Einsätze der Pistenfahrzeuge koordiniert. Dieser gezielte Einsatz von Ressourcen schon die Umwelt und das Budget. Matthias In-Albon freut sich schon jetzt: „Und wenn wir dann auch noch die Gäste mit noch besser präparierten Pisten verwöhnen können, haben wir unser Ziel in vollem Umfang erreicht.“

 

Artikel von: gstaad.ch
Artikelbild: © gstaad.ch

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.


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