Eine App hilft, trotz Katastrophen den Urlaub zu geniessen

29.09.2016 |  Von  |  News
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Eine App hilft, trotz Katastrophen den Urlaub zu geniessen
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Gut 1.100 Euro lässt sich jeder Deutsche seinen Urlaub kosten. Da ist es mehr als ärgerlich, wenn die Koffer im falschen Flieger sind, die Reisekasse geklaut wird oder das Hotel von einer Reservierung nichts weiss.

Wie man sich trotz alledem im Urlaub entspannen kann, erklärt der digitale Lotse seeker.

Wo ist denn mein Koffer?

Eine fürchterliche Vorstellung: Man ist am Zielflughafen angekommen und träumt sich bereits an den Strand, als man feststellt, dass die Koffer nicht mitgeflogen sind. Jetzt heisst es, Ruhe zu bewahren und sich beim „Lost & Found“-Schalter am Gepäckschalter zu melden, sein Ticket vorzuzeigen und die Koffer genau zu beschreiben.

Insgesamt 26 Millionen Gepäckstücke werden jährlich vermisst. Über 95 Prozent aller Koffer werden innerhalb von maximal fünf Tagen „wiedergefunden“ und direkt ins Hotel nachgeliefert, meist sogar am gleichen Tag (Quelle: Focus). Zur Überbrückung sollte man also nicht gleich seine komplette Reisegarderobe ersetzen, sondern nur das Nötigste kaufen.

„Sie hatten reserviert?“

Im Hotel angekommen, erblickt man bereits den herrlichen Pool und freut sich bereits auf ein ausgiebiges Bad. Wenn allerdings der Rezeptionist plötzlich sagt, dass etwas mit der Reservierung durcheinander gekommen ist, schrillen bei den meisten Urlaubern sofort die Alarmglocken.

Aber auch in dieser Situation sollte man nicht in Panik geraten. Ist ein Hotel überbucht, muss der Veranstalter für einen gleichwertigen Ersatz sorgen. Ausserdem stehen dem Urlauber bis zu 25 Prozent Erstattung zu.

Für die Zeit, die man mit dem „Umzug“ in ein neues Domizil verbringen muss, gibt es ebenfalls eine Entschädigung. Bei minderwertigem Ersatz ist sogar eine noch höhere Minderung drin, respektive kann der Urlaub abgebrochen und auf volle Kostenerstattung bestanden werden.

Au Schreck – mein Geld ist weg!

Im Urlaub hat man oftmals viel Bargeld dabei, was Taschendiebe auf den Plan ruft. Wurde man Opfer eines Langfingers, ist der Ärger gross. Doch bevor man sich stundenlang grämt, sollte man besser sofort aktiv werden.

Zunächst müssen die gestohlenen Karten unverzüglich gesperrt werden, denn ab diesem Zeitpunkt ist die Bank verantwortlich, sollte mit den Karten Geld abgehoben oder gezahlt werden. Der Verlust sollte auch der Polizei gemeldet werden.

Wurde der Reisepass gestohlen, ist der Gang zum Konsulat oder zur Botschaft unumgänglich – damit man sich ausweisen kann, sollten niemals alle Dokumente in der Brieftasche mitgeführt werden.

Ohne Geld muss übrigens niemand bleiben. Es besteht die Möglichkeit, dass Angehörige oder Freunde Geld auf das Konto des Reiseveranstalters überweisen, das dann vor Ort in bar ausgezahlt wird. Bei einem Individualurlaub kann Geld via Finanzdienstleister wie Moneygram oder Western Union überwiesen werden.



Und schon geht’s los …

… schön wär’s. Wenn sich der Start stundenlang verzögert, wird es ärgerlich. Doch wer mehr als drei Stunden zu spät ankommt, kann bares Geld zurückfordern. Bei Flügen bis 1.500 Kilometern gibt es 250 Euro zurück, bei bis zu 3.500 Kilometern 400 Euro und bei allem, was darüber liegt sogar 600 Euro.

Zusätzlich muss die Fluglinie für Verpflegung sorgen und für Hotel und Transfer, wenn der Flug erst am nächsten Tag startet (Voraussetzung: über zwei Stunden Verspätung für eine Flugstrecke unter 1.500 km, über drei Stunden für eine Strecke bis 3.500 km, über vier Stunden bei Flugstrecken über 3.500 km).

Wer sogar länger als fünf Stunden warten muss, der kann die Reise kostenlos stornieren und sich die Kosten erstatten lassen. Wenn ein von der Fluggesellschaft verschuldeter Schaden entstanden ist, kann man diesen ebenfalls geltend machen.

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was verzählen … Damit es dabei aber eher um spannende Abenteuer statt um Horrorgeschichten geht, sollte man einiges beachten. Doch selbst wenn etwas, den Urlaub zu vermiesen droht, gilt es, Ruhe zu bewahren. Die meisten Probleme lassen sich einfacher lösen, als man denkt“, erklärt Dr. Klaus D. Mapara, Geschäftsführer der seeker GmbH.

Die App ist für iOS und Android erhältlich.

 

Artikel von: seeker GmbH
Artikelbild: © Peshkova / iStock

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