Erkundungstouren zur Nacht der Fledermäuse

15.07.2016 |  Von  |  Europa, News
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Zum 25. Mal findet die Nacht der Fledermäuse statt. Die Nacht vom 27. auf den 28. August 2016 ist ein wichtiger Termin für Tierschützer rund um den Globus, die damit auf die gefährdeten Tiere aufmerksam machen wollen.

Weltweit, vor allem in Europa und Amerika, bieten Organisatoren im Rahmen der Batnight Erkundungstouren an, auf denen man den scheuen Tieren näherkommen kann. Sie leben überwiegend in Höhlen, wo es neben den Fledermäusen noch allerhand Interessantes zu entdecken gibt.

Das Onlineportal GetYourGuide hat nun einige der aussergewöhnlichsten Touren in die Unterwelt gekürt.

Isländische Vulkanhöhlen

Spektakuläre, von der Natur geschaffene Höhlen finden sich beispielweise in Island. Dort bringen Tourguides Neugierige einen Nachmittag lang zu den Grotten. Da die Erde des Inselstaates vulkanischen Ursprungs ist, finden sich hier aussergewöhnliche durch Lava gebildete Tunnel.

Bulgarische Höhlenmalereien

Weniger bekannt, aber ebenso eindrucksvoll ist die bulgarische Magura-Höhle in der Nähe der Landeshauptstadt Sofia. Sie ist die grösste des Balkanstaates und verfügt über eine Reihe von prähistorischen Höhlenmalereien. Darauf sind tanzende Figuren sowie Tiere, Werkzeuge und Pflanzen zu sehen. Zu dem Ausflug zählt, neben dem Besuch der 2,5 Kilometer langen Höhle, auch ein Stopp am Felsen von Belogradschik.


Tagestour ab den Sofia Felsen

Tagestour ab den Sofia Felsen


Höhlen auf der Insel Kreta

Wer Urlaub auf der Insel Kreta macht, kann ebenfalls aussergewöhnliche Höhlen besuchen. Zunächst geht es im Rahmen der Tour jedoch zum berühmten Palast von Knossos mit seinen rund 1.400 Zimmern sowie zur Lassithi-Hochebene auf rund 850 Metern Höhe. Anschliessend steht ein Besuch zur Geburtshöhle des Göttervaters Zeus auf dem Programm – einer überaus eindrucksvollen Tropfsteinhöhle, die im wahrsten Sinne des Wortes einen Blick ins Innere der Erde ermöglicht. Ab 59 Euro pro Person.


Auf der Insel Kreta

Auf der Insel Kreta


Turin unter Tage

Unter die Erde führt auch eine Tour im norditalienischen Turin. Die Stadt ist in erster Linie für ihre neoklassizistische und barocke Architektur an der Oberfläche bekannt. Unter Turin liegen jedoch weitverzweigte Tunnelsysteme in rund 15 Metern Tiefe, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Sie gehören zu einer Zitadelle sowie zu den unterirdisch gelegenen Kellern der Barockschlösser. Allerhand schaurige Geschichten aus längst vergangenen Tagen gehören natürlich zum Repertoire des Guides.

Geheime Winkel in Prag

Ähnlich spannend präsentiert sich ein Blick in die Unterwelten der tschechischen Hauptstadt. Die wurde nämlich vor beinahe 800 Jahren komplett begraben, um eine neue Stadt auf derselben Fläche zu erbauen. Auf einer Tour durch die Tunnel entdecken Besucher zahlreiche Räume und Gänge, die bis zu zwei Stockwerke unter der Erde verborgen liegen. Dazu zählen alte Hausmauern sowie Fenster, die nirgendwo mehr hinführen und Steine, die seit Jahrhunderten kein Mensch mehr bewegt hat.


Geheime Winkel in Prag

Geheime Winkel in Prag


Römische Zeugnisse am Rhein

Man muss gar nicht zwingend ins Ausland reisen, um derartige Systeme in der Unterwelt zu entdecken. Auch in der Rhein-Metropole Köln gibt es allerhand zu entdecken, das sich unter der Erdoberfläche befindet. Zu sehen gibt es Überreste einer römischen Wasserleitung sowie eines römischen Statthalterpalastes. Zudem lässt sich ein rund 150 Meter langer Tunnel mit einem Abwasserkanal aus alter Zeit besichtigen.

Pariser Katakomeben

Neben Eiffelturm und Louvre ist die französische Hauptstadt Paris auch für die schaurigen Tunnel der sogenannten Katakomben berühmt. Hier sind die Knochen und Schädel von mehr als sechs Millionen Menschen begraben. An vielen Stellen sind diese zu meterhohen Wänden aufgestapelt. Mit GetYourGuide sparen sich Besucher das Anstehen und erhalten eine zweieinhalbstündige Tour ins Innere der Seine-Metropole.


Pariser Katakomeben

Pariser Katakomeben


Roms Unterwelt

Auch die italienische Hauptstadt Rom verfügt über ein beeindruckendes Geflecht von Katakomben. Tourteilnehmer besuchen jedoch zunächst zwei der weltweit wichtigsten Basiliken in Rom, bevor es zur bekannten Via Appia geht. Es folgt schliesslich der „Abstieg“ in die Unterwelt. Dort erkunden Besucher eindrucksvolle Grabstätten, deren Geschichte bis in das 2. Jahrhundert zurückreicht. Die Tunnel bieten spannende Einblicke in die frühen Tage des Christentums.



Passende Angebote zu den Touren finden Sie auf dem Onlineportal GetYourGuide!

 

Artikel von: GetYourGuide w&p Wilde & Partner Public Relations
Artikelbilder: © GetYourGuide

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