Stop-over in Taipeh – die Highlights

07.09.2016 |  Von  |  Asien
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Stop-over in Taipeh – die Highlights
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Lonely Planet hat Taiwan im Juli als eine der 10 besten Destinationen für das kommende Jahr gekürt.

Hier kann man nicht nur eine Rundreise machen, das Land eignet sich auch prima für eine kurze Zwischenstation. Vor allem wer Richtung Südostasien, Australien oder Neuseeland fliegt, kann die Hauptstadt Taipeh für einen Stop-over nutzen.

Schon bei einem eintägigen Aufenthalt haben Besucher der pulsierenden Metropole viele Möglichkeiten, einen ersten Eindruck von Land und Leuten zu bekommen. Wer einen längeren Stop-over plant, kann auch weitere Highlights in der näheren Umgebung, wie zum Beispiel die Heissen Quellen in Bayan, erkunden.

Flughafen und öffentlicher Nahverkehr

Vom Internationalen Flughafen Taiwan Taoyuan gelangen Reisende mit dem Bus innerhalb von 50 Minuten in die Innenstadt von Taipeh.

Kostenlose Stadtpläne helfen dem Reisenden, sicher ins Stadtzentrum zu gelangen. Taxis finden sich in nahezu jeder Strasse und bieten (im Vergleich zu Deutschland) sehr günstige Fahrten an.

Taipei 101 – der ehemalig höchste Wolkenkratzer der Welt

Das Wahrzeichen des modernen Taipehs ist das Taipei Financial Center, das bis 2007 mit 508 Metern der höchste Wolkenkratzer der Welt war. Aufgrund der Anzahl der Stockwerke – 101 – wird es schlicht
„One-O-One“ genannt.

Der Turm folgt den Gesetzen des Fengshui und ist einer sich nach oben verjüngenden Bambusstange nachempfunden. An den Ecken des Gebäudes sind stilisierte Drachenköpfe zu betrachten. Die runden Elemente an der Fassade erinnern an alte chinesische Münzen.

Im fünften Stock beherbergt das Taipei 101 ein Einkaufszentrum, im 85. Stock ein empfehlenswertes Restaurant.  Die Aussichtsplattform befindet sich auf der 89. Etage. Bei gutem Wetter ist die Outdoor-Aussichtplattform im 91. Stock geöffnet.

Chiang-Kai-Shek-Gedächtnishalle

Das im Stil der Ming-Dynastie erbaute 70 Meter hohe Ehrentor am Platz der Freiheit schenkt dem Besucher Blick auf die Gedenkstätte des Mannes, der Jahrzehnte lang über das Schicksal Taiwans bestimmte, Chiang Kai-shek. 1980, fünf Jahre nach Chiang Kai-sheks Tod, wurde die aus weissem Marmor und blauen Ziegeln geschaffene Gedächtnishalle eingeweiht.

In den unteren Stockwerken findet der Besucher eine Ausstellung, die Szenen seines Lebens darstellt. Das Ensemble komplettieren das im  chinesischen Palaststil erbaute Nationale Opernhaus, die Nationale Konzerthalle sowie eine chinesische Gartenanlage mit mehreren Teichen. Besonders sehenswert ist die Wachablösung vor der Chiang-Kai-Shek- Gedächtnishalle. Diese zeugt von akrobatischem Können der Wachen.

Der Platz der Freiheit und seine Grünanlagen sind heute ein beliebter Ort der Entspannung. In den Morgenstunden können Besucher Tai-Chi- und Quigong-Sessions beobachten oder selbst daran teilnehmen, nachmittags vergnügen sich dort Skateboarder und Familien.

Longshan-Tempel

Im alten Viertel Wanhua liegt der 1738 erbaute Longshan-Tempel. Besucher erleben eine Tempel-Atmosphäre wie im Bilderbuch: In der zentralen Halle wird die Göttin Guanyin verehrt, in der hinteren Halle Mazu und weitere Götter.

Beistand bei Prüfungen gewährt hinten rechts Gott Wenchang mit langem Bart und rotem Hut. Der Haupthof ist geprägt von dichten Rauchschwaden aus einem grossen Bronzekessel, in den Gläubige Räucherstäbchen stecken und Opfergaben auf Tische niederlegen.

Nationales Palastmuseum

Das 1965 eröffnete nationale Palastmuseum zählt zu den bedeutendsten Sammlungen der Welt. Es existiert kaum eine umfangreichere und kostbarere Ausstellung chinesischer Kunstwerke. Die meisten der um die 620.000 Objekte sind Teil der kaiserlichen Sammlung, mit der in der frühen Sung-Zeit vor über 1.000 Jahren begonnen wurde.

Themen wie Malerei, Kalligrafie, Keramik, Jadeschnitzerei und Lackarbeiten können neben einem chronologischen Überblick über die Dynastien studiert werden.

Nachtmärkte in Taipeh

Um sich nach einem ausgiebigen Sightseeing Programm zu stärken, ist der Besuch eines traditionellen Nachtmarktes in Taipeh empfehlenswert. Die Nachtmärkte öffnen meistens abends gegen 18 Uhr (am Wochenende sogar schon morgens gegen acht Uhr) und schliessen um ein Uhr nachts.

Neben kulinarischen Spezialitäten können günstige Waren, einfacher Schmuck und Souvenirs erworben werden. Die Speisen sind im Vergleich zu Gerichten in Restaurants meist günstiger.

Umgebung von Taipeh

Für Besucher, die ihren Stop-over auf mehrere Tage ausweiten möchten beziehungsweise die grössten Sehenswürdigkeiten der Metropole Taipehs bereits kennen, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für abwechslungsreiche Ausflüge in der näheren Umgebung.


In Taipeh und Umgebung gibt es für Reisende eine Vielzahl an Highlights zu entdecken. (Bilder: Taipeh Tourismusbüro – Fremdenverkehrsamt von Taiwan/ AVIAREPS Tourism GmbH)


Tamsui

Im Fischerhafen von Tamsui, circa dreissig Kilometer nordwestlich von Taipeh entfernt, können Besucher der Hektik der Grossstadt entfliehen.

Eine schöne Uferpromenade mit Radweg und Restaurants laden zum Entspannen ein. Am besten lässt sich Tamsui mit der Metro Taipeh (MRT) erreichen.

Heisse Quellen

In Bayan, das etwa dreissig Kilometer nördlich von Taipeh entfernt ist, haben die heissen Quellen Becken aus dem Gestein gespült, die zum Baden einladen. Vielleicht nicht unwichtig zu wissen: Dort herrscht Bademützenpflicht.

Pingxi

In Pingxi, circa dreissig Kilometer westlich von Taipeh, erwarten Besucher die grossen und kleinen Wasserfälle des Keelung-Flusses, vor allem jedoch die Überreste der Kohlenbergwerke und alte Bahnlinien.

Alljährlich zum Chinesischen Laternenfest findet in Pingxi das Kong-Ming-Laternen-Festival statt. Interessierte müssen ihren Besuch jedoch nicht nach dem bekannten Festival ausrichten, um ihren Wunsch gen Himmel schicken zu können: Täglich lassen Besucher bunte Laternen mit ihren Herzenswünschen steigen.

Yehliu

Auf der spitz zulaufenden Halbinsel sind bei Yehliu durch Erosionen und starkem Wellengang bizzare Formationen aus Kalkstein entstanden. Einheimische gaben ihnen fantasievolle Namen wie „Feenschuh“ oder „Königinnenkopf“.

Bei guter Sicht lässt sich das 50 Kilometer entfernte Nordostkap von Bitou entdecken. Yehliu liegt an Taiwans Nordküste westlich von Keelung und etwa eine Autostunde von Taipeh entfernt.

Jiufen

Jiufen, ein Bergort nordöstlich von Taipeh, versprüht mit seinen verwinkelten Gassen, Teehäusern und Imbissständen, japanischen Gebäuden und Galerien das Flair des „alten“ Taiwans.

Die umgebenden Berge sind mit Wanderwegen gut erschlossen, die Besuchern einen tollen Ausblick auf Ortschaften, die Überreste der Bergwerksanlagen und das naheliegende Meer geben.

 

Artikel von: Taipeh Tourismusbüro – Fremdenverkehrsamt von Taiwan/ AVIAREPS Tourism GmbH
Artikelbild: © Taipeh Tourismusbüro – Fremdenverkehrsamt von Taiwan/ AVIAREPS Tourism GmbH

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