Trier: Willkommen in der ältesten Stadt Deutschlands

10.06.2014 |  Von  |  Deutschland, Europa
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In Trier können Sie Geschichte hautnah erleben, die urbane Gemütlichkeit geniessen oder die kulinarischen Genüsse der Rhein-Mosel-Region entdecken. Schon eine Tagestour in die vor über 2000 Jahren gegründete Stadt an der Grenze zu Luxemburg lohnt sich, denn in Trier sind nahezu alle Sehenswürdigkeiten schnell zu erreichen.

Wenn Sie die Besichtigung auf eigene Faust planen, dann sei Ihnen schon jetzt ein Stadtführer ans Herz gelegt, der Sie nicht nur mit einer Karte, sondern auch mit möglichst kompakten Informationen zu Ihren Stationen versorgt. Wer dieser bemerkenswerten Stadt einmal einen Besuch abgestattet hat, wird wohl irgendwann unweigerlich zurückkehren wollen.



Was Sie in Trier gesehen haben sollten

Startpunkt für viele Besucher der rheinland-pfälzischen Stadt ist die Porta Nigra, das Wahrzeichen Triers. Es wird davon ausgegangen, dass das schwarze Tor ebenso wie auch die bis heute noch in Teilen erhaltene Stadtmauer etwa 180 n. Chr. als Stadttor von den Römern erbaut, aber nie fertiggestellt wurde. Bei der Erlebnisführung „Das Geheimnis der Porta Nigra“ nimmt Sie ein Centurio mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte dieses imposanten Gebäudes.

Weitere Sehenswürdigkeiten, die Sie bei Ihrem Besuch in Trier keinesfalls verpassen sollten, sind die Römerbrücke, die Kaiser-Thermen, das Amphitheater, die Konstantin-Basilika, die Liebfrauenkirche, die Igeler Säule und natürlich der Dom zu Trier, die älteste Kirche in Deutschland. Alle stehen bereits seit 1986 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Interessant ist übrigens die Sage, dass Trier rund 1300 Jahre vor Rom erbaut wurde – aber natürlich auch nicht an einem einzigen Tag.

Porta Nigra in Trier, besterhaltenes römisches Bauwerk nördlich der Alpen, UNESCO-Weltkulturerbe (Bild: Berthold Werner, Wikimedia, CC)

Porta Nigra in Trier, besterhaltenes römisches Bauwerk nördlich der Alpen, UNESCO-Weltkulturerbe (Bild: Berthold Werner, Wikimedia, CC)




Günstig oder gut gelegen? Unterkünfte gibt es in der ganzen Stadt



Selbstverständlich hat sich die Stadt auch nach der Zeit des Römischen Reiches weiterentwickelt und eine wechselhafte Geschichte durchlebt. Hiervon zeugen zahlreiche Gebäude, beispielsweise das Kurfürstliche Palais, das französische Kasino, das Schloss Monaise mit seinem weitläufigen Park und nicht zuletzt das Wohnhaus von Karl Marx. Sicherlich können Sie all diese sehenswerten Stationen nicht an einem Tag besuchen. Daher sollten Sie entweder schon vorab eine Auswahl treffen oder doch mindestens ein Wochenende in Trier einplanen.

Unterkünfte gibt es unzählige in der Stadt. Vor allem im Zentrum ist es leicht, ein Hotel zu finden. Aber auch Pensionen, Fremdenzimmer und eine Jugendherberge stehen dem Besucher zur Verfügung. Sollten Sie einen längeren Aufenthalt planen, dann kümmern Sie sich frühzeitig um eine gut gelegene Unterkunft, denn bei grösseren Veranstaltungen kann es durchaus zu einem Engpass kommen. Aber auch ausserhalb der Stadt gibt es viele Möglichkeiten, die Nacht zu verbringen. Zwar kommen Sie hier etwas günstiger unter, müssen dafür aber auch die Fahrt in die Stadt einplanen.

Römerbrücke in Trier (Bild: xb, Wikimedia)

Römerbrücke in Trier (Bild: xb, Wikimedia)




Von Trier quer durch Europa

Frei nach dem Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ kommen jährlich Tausende Pilger und Wallfahrer nach Trier. Grund hierfür ist das Grab des Apostels Matthias, das in einer Benediktinerabtei zu finden ist. Es ist das einzige seiner Art nördlich der Alpen und deshalb ein zentraler Anlaufpunkt für gläubige Christen aus der ganzen Welt.

Sie können aber auch Ihre Schuhe schnüren und sich von Trier aus auf den Weg Richtung Santiago de Compostela machen, Ziel des weltberühmten Jakobswegs. Er führt quer durch Europa nach Spanien und macht unter anderem Station in der ältesten Stadt Deutschlands. In unmittelbarer Nähe zum Trierer Dom erhalten die Reisenden einen der begehrten Stempel in ihr Pilgerbuch, bevor sie zu einem weiteren Teilstück des Weges aufbrechen.

Benediktinerabtei St.Matthias in Trier (Bild: Stefan Kühn, Wikimedia, CC)

Benediktinerabtei St.Matthias in Trier (Bild: Stefan Kühn, Wikimedia, CC)

Brot und Spiele für das Volk

Für Kulturinteressierte und Freunde der schönen Künste hat Trier viel zu bieten. Neben acht Museen und mehreren Theatern hat die Stadt über das Jahr verteilt viele internationale, aber auch regionale Ausstellungen zu bieten. Insbesondere die Ausstellungen von Künstlern aus den Beneluxstaaten finden bei den Besuchern grossen Anklang. Wenn Ihnen eher nach Trubel ist, dann empfehlen sich die zahlreichen Veranstaltungen, die insbesondere in den Sommermonaten stattfinden. Hierzu gehören die Trierer Blumentage, der Ehranger Markt, mehrere Weinfeste, eine internationale Auto-Rallye, das Europa-Volksfest und nicht zuletzt das Römerspektakel „Brot und Spiele“.

Hauptmarkt in Trier (Bild: Johnny Chicago, Wikimedia, CC)

Hauptmarkt in Trier (Bild: Johnny Chicago, Wikimedia, CC)

Zentrum einer idyllischen Region

Wenn Sie Trier als Quartier für einen längeren Aufenthalt nutzen möchten, dann werden Sie auch in der näheren Region viel Sehenswertes entdecken und erleben können. Hierzu gehört die weniger als zehn Kilometer entfernte Ruine der Burg Ramstein, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde und sicherlich einen Halbtagesausflug wert ist.

Die Winzer der Region laden zu idyllischen Wanderungen und Verkostungen auf ihre Weinberge ein und entlang der Mosel bieten sich attraktive Möglichkeiten für Sportbegeisterte. Auch ein Ausflug in das benachbarte Luxemburg lohnt sich, nicht nur – aber auch – wegen der günstigen Benzinpreise.

Wenn Sie Trier einmal kennengelernt haben, dann werden Sie sich wünschen, in naher Zukunft hierher zurückkehren zu können. Entweder weil Sie noch viel mehr kennenlernen möchten, oder weil Sie von der beeindruckenden Stadt mit all ihren Facetten, ihrer Geschichte und der besonderen Atmosphäre nicht genug bekommen können.



 

Oberstes Bild: Trier – Blick vom Weishaus auf Stadtzentrum (© CTHOE, Wikimedia, CC)

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