Vergnügungspark – ein Erlebnis für die ganze Familie

30.10.2014 |  Von  |  Alle Länder, Allgemein
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Vergnügungspark – ein Erlebnis für die ganze Familie
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Ein verlängertes Wochenende, ein Feiertag und natürlich die Schulferien sind gute Gelegenheiten, um mit der ganzen Familie wieder einmal einen besonderen Freizeitspass zu erleben. Warum nicht in einen der Freizeit- und Vergnügungsparks in der Schweiz fahren – die haben sich vor allem auf jüngere Besucher eingestellt, doch auch Erwachsene sind als Begleiter ihrer Kinder hier stets willkommene Gäste.

Wem jedoch ungewöhnliche Attraktionen lieber sind, der sollte die grossen Freizeitparks wie Phantasialand, Legoland, Europa-Park oder Movie Park in Deutschland besuchen. Hier geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie den gemeinsamen Ausflug in einen Vergnügungspark zum entspannten Erlebnis für die ganze Familie machen.



Das Eingangsgebäude der Achterbahn Cobra im Conny-Land, Lipperswil, Schweiz (Bild: Kecko, Wikimedia, CC)

Das Eingangsgebäude der Achterbahn Cobra im Conny-Land, Lipperswil, Schweiz (Bild: Kecko, Wikimedia, CC)

Gut geplant ist halb gewonnen

Wenn Sie mit Kindern einen Ausflug machen, sollten Sie sich entsprechend vorbereiten, um jeglichen Stress zu vermeiden. Je weiter das Ziel entfernt ist und je länger der Ausflug dauert, desto umfangreicher muss auch die Organisation der Reise sein. Vor allem dann, wenn Sie unterwegs übernachten müssen.



Zu Beginn der Planung sollten Sie das Reiseziel bestimmen. In der Schweiz können Sie unter zwölf Freizeitparks wählen oder Sie entscheiden sich für einen Vergnügungspark in einem der Nachbarländer. Wer jenseits der Schweiz eine erlebnisreiche Zeit verbringen möchte, muss in der Regel auch mit mindestens einer Übernachtung rechnen. Schon allein deshalb, weil ein Tag meistens kaum ausreicht, um die Möglichkeiten in einem Vergnügungspark auszuschöpfen, vor allem in manchen Parks in Deutschland.

Je nach Dauer der Reise ist zu entscheiden, welches Gepäck erforderlich ist und wo es zu verstauen ist. Für die Kinder sollten Sie auf jeden Fall Wäsche zum Wechseln mitnehmen. Kinder, die noch Windeln tragen, brauchen unbedingt noch das entsprechende Pflegeset. Es ist auch nie verkehrt, Feuchttücher zur Hand zu haben, denn die lieben Kleinen haben oft schon während der Reise Bedarf. Ausserdem sollte man bedenken, dass sich Kinder, vor allem bei längeren Fahrten, schnell langweilen – Spielzeug, Bücher, CDs sollte man deshalb auf alle Fälle dabei haben. Das sorgt für eine entspannte, stressfreie Hin- und Rückfahrt.

Zur Planung der Reise gehört selbstverständlich auch eine gute Zeitplanung. Am besten orientiert man sich dabei an den Öffnungszeiten der jeweiligen Parks. So hat man den ganzen Tag Zeit, das Freizeitvergnügen zu geniessen. Als Fahrtzeit ist mindestens eine Stunde mehr einzuplanen, als das Navigationsgerät berechnet.





Mystery Park (heute JungfrauPark) in Interlaken, Schweiz (Bild: Krischan74, Wikimedia, GNU)

Mystery Park (heute JungfrauPark) in Interlaken, Schweiz (Bild: Krischan74, Wikimedia, GNU)

Gesättigte Kinder sind zufrieden

Während der Fahrt, aber auch später im Vergnügungspark werden die Kinder immer wieder Hunger und Durst haben. Da man für Getränke und Snacks in den Parks meist einen stolzen Preis bezahlt, ist es empfehlenswert, einen eigenen Picknickkorb zu packen. Zweckmässig dafür ist ein Rucksack – oder auch mehrere kleine Rucksäcke – oder ein genügend grosser Trolley. Dann ist die Verpflegung immer greifbar. Bevor Sie losfahren, sollten Sie sich aber noch auf der Website des Parks erkundigen, ob Selbstverpflegung toleriert wird.

Hier noch ein Rat, um die Ausgaben im Park in Grenzen zu halten: Besprechen Sie vorher mit Ihren Kindern, wie viel Geld sie für Süssigkeiten, Eis und Souvenirs zur Verfügung haben. Dann kann sich jedes Kind das Geld selbst einteilen, und es bleibt einem so manche nervenaufreibende Diskussion erspart, sei es vor den Eisbuden oder den Verkaufsständen.

Das Phantasialand in Brühl – Themenbereich „Deep in Africa“ (Bild: Breakdancer, Wikimedia, GNU)

Das Phantasialand in Brühl – Themenbereich „Deep in Africa“ (Bild: Breakdancer, Wikimedia, GNU)

Immer dabei: Pflaster, Zäpfchen und Co.

Die kleine Reiseapotheke darf auf gar keinen Fall fehlen. Wenn ein Kind mal hinfällt oder über Bauchschmerzen klagt, sollten immer Pflaster, Antiseptikum, Schmerztabletten oder Zäpfchen oder individuell benötigte Arzneimittel zur Hand sein. Zu empfehlen sind auch Mittel gegen Reisekrankheit (Kaugummis, Saft, Tabletten) und Übelkeit.

Auch wichtig: Wenn Sie in ein Nachbarland fahren, sollten Sie stets Ausweise, Reisepässe und Kinderpässe bereithalten! Haben Sie die Eintrittskarten für den Park online gebucht? Dann denken Sie daran, die Buchungsbestätigung mitzunehmen. Und schon kann es losgehen.

Der Eingangsbereich vom Legoland Deutschland (Bild: Stefan Scheer, Wikimedia, GNU)

Der Eingangsbereich vom Legoland Deutschland (Bild: Stefan Scheer, Wikimedia, GNU)

Unvergessliche Erlebnisse im Park

Ein Vergnügungspark bietet zwar viel Action, Spass und Unterhaltung, dennoch kann der Tag ziemlich lang werden. Es ist deshalb vorteilhaft, wenn man das Tagesprogramm etwas strukturiert: Dazu sucht man sich nach Betreten des Parks einen ruhigen Ort und legt fest, wer wann mit wem welche Attraktion besucht. Nicht alle Angebote kommen für Kleinere infrage, hier muss man mit der entsprechenden Rücksicht auf das Alter der Kinder planen.

Entscheidend ist, dass jeder auch das tun kann, was ihm im Freizeitpark besonders viel Freude macht. Denn nur dann wird der Ausflug für alle zu einem schönen Erlebnis. Für Kinder besonders wichtig: Jeder sollte seinen Wünschen und seiner Altersgruppe entsprechend immer wieder mal an der Reihe sein. Denn nichts ernüchtert mehr, als wenn einige sich amüsieren und einer dauernd warten muss. Die Aktivitäten sollten also möglichst gerecht verteilt werden, damit alle viel Abwechslung haben.

Zwischendurch kleine Pausen gönnen



Kleine Pausen sollten Sie nicht nur zum Essen oder Trinken einlegen, sondern auch nach längeren Wartezeiten vor den Attraktionen, zumindest aber alle zwei Stunden. Das sorgt für eine kurze Ruhezeit und eine entspannte Atmosphäre. Vor allem kleine Kinder schwächeln und ermüden schnell, wenn sie die ganze Zeit über sehr aufgeregt sind. Deshalb sollten Sie nicht vergessen, für ein- bis vierjährige Kinder einen Buggi mitzunehmen. So ist auch mal Gelegenheit, ein Schläfchen zu machen.

Jeder sollte so viele Attraktionen wie möglich erleben, das Ende des Parkbesuchs muss aber auch absehbar sein und der Tag sollte nicht darüber hinaus ausgedehnt werden. Schliesslich müssen Sie sich rechtzeitig wieder auf den Rückweg machen. Wer genug Zeit hat, der plant am Ort des Freizeitparks eine Übernachtung ein. Das kommt allen zugute und vielleicht können Sie den Park am nächsten Tag sogar noch einmal besuchen. Anderenfalls haben Sie am nächsten Tag genug Zeit, um die Heimfahrt ausgeruht und entspannt anzutreten.

Wenn Sie gut und umsichtig planen und jeder zu seinem Spass kommt, wird der Besuch im Vergnügungspark für die ganze Familie ein unvergessliches Erlebnis, an das sich alle noch lange erinnern werden.



 

Oberstes Bild: Schiffschaukel im Conny-Land, Lipperswil, Schweiz (© bolfing.yama, Wikimedia, CC)

Über Olaf Hoffmann

Olaf Hoffmann ist der kreative und führende Kopf hinter dem Unternehmen Geradeaus...die Berater.
Neben der Beratertätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Veränderungssituationen ist Olaf Hoffmann aktiv in der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Als Autor für zahlreiche Blogs und Webauftritte brilliert er mit einer oftmals bestechenden Klarheit oder einer verspielt ironisch bis sarkastischen Ader. Ob Sachtext, Blogbeitrag oder beschreibender Inhalt - die Arbeiten des Autors Olaf Hoffmann bereichern seit 2008 in vielfältigen Formen das deutschsprachige Internet.


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