Wien als Reisedestination: Das sollten Sie sehen!

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Wien als Reisedestination: Das sollten Sie sehen!
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Wien, eine Stadt der Künste und mondäner Lebensart: Wer denkt da nicht an Sachertorte oder Kaffeehäuser, an Klimt und Schiele, an Mozart oder die Hofburg? Die österreichische Hauptstadt empfiehlt sich den Reisenden als eine der facettenreichsten Metropolen dieser Welt.

Das liegt nicht nur an der konsequenten Bewahrung alter Traditionen und einer 2000 Jahre alten Geschichte, die bis weit in die Römerzeit reicht; nicht nur an dem herrlich pompösen Stadtbild, bei dem man meint, man sei in das 19. Jahrhundert zurückversetzt; und auch nicht nur an den Sehenswürdigkeiten, die an Zahl kaum zu übertreffen sind. Es liegt an jedem einzelnen Wiener mit seiner liebenswürdigen, freundlichen und weltoffenen Art!

Ein Spaziergang beginnt im Herz der Stadt

Ein Stadtrundgang beginnt man am besten am Stephansdom. Mitten in der Altstadt gelegen, zählt er zu den Nationalheiligtümern Österreichs; Symbol einer langen Geschichte und des Wiederaufbaus gleichermassen. Teile des imposanten Bauwerkes gehen zurück bis in das 12. Jahrhundert. Es wurde mehrfach angebaut, verändert und vergrössert.

Ein Brand im Jahre 1945 zerstörte den Dom, der von den Wienern liebevoll Steffl genannt wird. Zahlreiche Spenden und die unerhörte Liebe der Wiener zu ihrer Stadt ermöglichten einen Wiederaufbau. Der Eintritt ist frei, und so kann der Besucher zahlreiche wertvolle Bilder und Altäre bestaunen sowie das Grabmal des Kaisers Friedrich III. – aber auch ein Aufstieg auf einen der Türme ist empfehlenswert. Wenn die Zeit es zulässt, bietet sich nach dem Besuch des Domes ein kurzer Abstecher ins Café de l’Europe an, in dem man auf die Schnelle einen Espresso trinkt.


Ein Stadtrundgang beginnt man am besten am Stephansdom. (Bild: © Anna Jedynak - shutterstock.com)

Ein Stadtrundgang beginnt man am besten am Stephansdom. (Bild: © Anna Jedynak – shutterstock.com)


Das Imperiale Wien

Eine weitere Station, die Wiener Hofburg, erreicht man besten im traditionellen Fiaker, so nennt man in Wien eine Lohnkutsche. Was kann typischer für Wien sein? Die Hofburg war vom 13. Jahrhundert mit nur wenigen Unterbrechungen bis 1918 Residenz von Königen und Kaisern. Hier ist die berühmte Albertina untergebracht und noch viele andere Museen, so zum Beispiel die Schatzkammer der Hofburg, in der die Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reichs zu bestaunen sind. Für die Hofburg sollte man unbedingt grosszügig mit der Zeit planen.


Eine weitere Station, die Wiener Hofburg, erreicht man besten im traditionellen Fiaker. (Bild: © canadastock - shutterstock.com)

Eine weitere Station, die Wiener Hofburg, erreicht man besten im traditionellen Fiaker. (Bild: © canadastock – shutterstock.com)


Wie wäre es mit einem Spaziergang durch den romantischen Volksgarten oder gleich zum Rathaus, welches sich direkt an der Ringstrasse befindet? Die Ringstrasse umschliesst die ganze Altstadt und ist mit herrlichen Palästen und zahllosen historischen Bauwerken versehen. Nur diese eine Strasse ist es schon wert, Wien einen Besuch abzustatten. Der ganze Strassenzug gehört zum Weltkulturerbe und war stilbildend für eine ganze Wiener Epoche, die sogenannte Ringstrassenära.

Wiener Melange

Spätestens jetzt, nachdem man bereits eine geballte Ladung Wiener Kultur und Lebensart erlebt hat, ist es an der Zeit, mit einem weiteren Erbe aus vergangen Zeiten Bekanntschaft zu schliessen, nämlich der Wiener Kaffeehauskultur. Diese geht der Legende nach bis zur zweiten Türkenbelagerung zurück.

In den berühmten Wiener Cafés, wie dem Café Central, dem Café Landtmann, Prückel, Sacher, Hawelka, Eiles und wie sie nicht alle heissen, ist es üblich, stundenlang zu verweilen und die Tageszeitung ausgiebigst zu studieren, während man eine oder mehrere Tassen „Kleiner Brauner“ trinkt. Die zum Teil noch erhaltenen Einrichtungen aus dem vergangenen Jahrhundert machen den Besucher glauben, Franz Kafka und Oskar Kokoschka kämen gleich durch die Tür. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein.


Die Wiener Kaffeehauskultur. (Bild: © Jorg Hackemann - shutterstock.com)

Die Wiener Kaffeehauskultur. (Bild: © Jorg Hackemann – shutterstock.com)


Auf den Spuren von Sissi und Franz

Wien ohne Schloss Schönbrunn? Das geht gar nicht. Schönbrunn war die Sommerresidenz der Habsburger. Das Schloss mit seinem herrlichen Park ist das grösste Schloss Österreichs und auch das meistbesuchte. Herrliche prunkvolle Zimmer und Kabinette sind zu bewundern, die ausgestattet sind mit kostbaren Kunstgegenständen wie Möbel und Bilder etc.

Die repräsentativen Wohnräume von Kaiser Franz Joseph oder Sissi in den Stilen des Barock, Rokoko oder Biedermeier und der Gründerzeit muss man einfach gesehen haben. Ein unvorstellbarer Glanz kündet von der Macht der Habsburger Monarchen. Auch für das Schloss Schönbrunn ist Zeit unbedingt reichlich einzuplanen, zumal auch der dazugehörige Park kleine und grosse Sehenswürdigkeiten bereithält, wie den ältesten noch bestehenden Zoo der Welt und die eine oder andere lauschige Ecke. Das Schloss Schönbrunn steht, wie der dazugehörige Park, auf der Liste des UNESCO-Kulturerbes.


Schönbrunn war die Sommerresidenz der Habsburger. (Bild: © Emi Cristea - shutterstock.com)

Schönbrunn war die Sommerresidenz der Habsburger. (Bild: © Emi Cristea – shutterstock.com)


Einmal Wien sehen und dann …

Wien entdecken, heisst: Immer wieder kommen. Die Liste des Sehenswerten scheint nicht enden zu wollen. So wartet das Wiener Riesenrad im Prater auf Besucher, und der Graben Wien und die Kärtner Strasse laden zu einer exklusiven Shoppingtour zwischen Hotel Sacher und dem Stephansdom ein.

Die Staatsoper lässt jedermann verzaubern beim Klang Wiener Komponisten und dem monumentalen und wohl prachtvollsten Bau der Wiener Ringstrasse. Apropos Ringstrasse, eine Runde mit der „Vienna Ring Tram“ sollten sich niemand entgehen lassen.



Noch mehr Informationen? Die findet man am besten auf der Internetseite wien.info/de. Klar und übersichtlich ist jeder Insider-Tipp aufgeführt, und so versteht sich diese Seite als Ratgeber in Sachen Wien.

Wien für lau? Auch das ist möglich mit einer „Wiener Botschaft“ auf imperialTalk. Einfach eine Botschaft an Ihre Facebook-Freunde oder Follower auf Twitter eintippen, teilen – und Sissi und Franz lesen Sie Ihren Freunden vor. Dann nur noch registrieren und schon es kann heissen: Viel Glück!

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Artikelbild: © Adisa – shutterstock.com

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