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Grossmünster Zürich: Romanik, Reformation und Stadtgeschichte

Die beiden Türme des Grossmünsters prägen die Silhouette der Zürcher Altstadt. Hinter dem vertrauten Wahrzeichen steht ein Bauwerk mit vielen historischen Schichten: romanische Pfeiler und Kapitelle, eine mittelalterliche Krypta, neugotische Turmabschlüsse, moderne Glasfenster und ein Innenraum, dessen Schlichtheit untrennbar mit der Reformation verbunden ist. 1519 trat Huldrych Zwingli seine Stelle als Leutpriester am Grossmünster an. Von seiner Kanzel aus entwickelte sich Zürich zu einem Zentrum der Reformation. Doch die Geschichte der Kirche begann Jahrhunderte früher und endete nicht mit Zwingli. Legenden um die Stadtheiligen Felix und Regula, das Chorherrenstift, die Prophezey und heutige Gottesdienste machen das Grossmünster zu einem Ort, an dem Stadt-, Bildungs-, Kunst- und Religionsgeschichte unmittelbar ineinandergreifen.

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KI-Ohrhörer erkennen Sehenswürdigkeiten und beantworten Fragen in Echtzeit unterwegs

Ausgestattet mit „VueBuds“ können Nutzer eine Künstliche Intelligenz (KI) während eines Spaziergangs fragen, welches Schloss gerade vor ihnen auftaucht, als sie aus dem Wald herausgetreten sind. Spätestens nach einer Sekunde folgt die Antwort. Das Schloss hat nicht nur der Nutzer gesehen, sondern auch die KI. Das gelingt mit winzigen Kameras, die in kleine Ohrhörer integriert sind. Eine Software wertet die Bilder der Kameras aus und kombiniert sie mit der Frage des Nutzers, so das Konzept der University of Washington.

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