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Die Serengeti – Mehr als nur ein Nationalpark

09.08.2014 |  Von  |  Afrika, Alle Länder
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Die Serengeti – Mehr als nur ein Nationalpark
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Im nördlichen Teil Tansanias und östlich des Viktoriasees liegt die Serengeti. Dies ist ein zirka 30’000 Quadratmeter grosses Gebiet, von dem knapp die Hälfte zum gleichnamigen Nationalpark gehört. Auf weiten Ebenen, sanften Hügeln und in verschiedenen Vegetationszonen können Urlauber auf Fotosafari gehen. Aber auch die weitere Umgebung lädt zum Entdecken und Erleben ein.

Auf einer Fotosafari im Serengeti-Nationalpark haben Sie die Chance, eine reiche Artenvielfalt zu erleben und für Ihre Lieben daheim in Bild und Film festzuhalten. Je nach Jahreszeit – Trocken- oder Regenzeit – finden Sie in den verschiedenen Teilen des Parks die unterschiedlichsten Tiere und Pflanzen. Am Viktoriasee lässt es sich herrlich entspannen oder dem Wassersport nachgehen. Erleben Sie unbedingt auch die örtliche Küche!

Flora der Serengeti

Die Serengeti wird als ein Ökosystem angesehen, das in seiner Komplexität und Ruhe auf der Welt seinesgleichen sucht. In der zentralen Savanne werden Sie auf die für diese Region bekannten Akazien stossen. Abhängig von der Jahreszeit warten neben Gräsern und Büschen auch üppigere und grünere Pflanzenfamilien. Im Sommer ist die Serengeti zu weiten Teilen trocken und es lohnen sich Ausflüge in die Flussgebiete, an denen die Vegetation aufrechterhalten wird. Im Winter grünt der gesamte Park, da es öfter Regen gibt und die Temperaturen nicht so hoch sind wie im Sommer. Am üppigsten begrüsst Sie der Serengeti-Nationalpark allerdings im Frühling. Ebenen aus Langgräsern, Akazien, Flussgebiete mit Galeriewäldern sowie Dorngehölz im Norden – das alles und die vielen verschiedenen Tierarten des Nationalparks warten auf Sie.

Flora der Serengeti (Bild: Christopher T Cooper, Wikimedia, CC)

Flora der Serengeti (Bild: Christopher T Cooper, Wikimedia, CC)




Fauna der Serengeti



Zu den Pflanzenfressern im Serengeti-Nationalpark gehören verschiedene Arten von Gnus, Zebras, Antilopen, Giraffen, Elefanten, Gazellen, Büffeln, Affen, Böcken und anderen Tieren. Von einigen zehren die unterschiedlichen Arten von Fleischfressern wie Löwen, Hyänen, Leoparden, Geparde und Schakale. Die Verteilung steht bei zirka eineinhalb Millionen Pflanzenfressern und mehreren Tausend Fleischfressern. Ein gesundes Räuber-Beute-Verhältnis ist also gegeben. Neben den benannten grösseren Tieren beherbergt die Serengeti natürlich auch ein weites Feld an kleineren Arten wie Äffchen, Meerkatzen, Erdferkel, Dachse, kleinere Wildkatzenarten, Schweine und viele Vogelarten. Dazu kommen noch unzählige Insekten und Spinnentiere, Amphibien und Reptilien.

Auf Safari in der Serengeti – Giraffenherde am Mara River. (Bild: Klaus Wilken, Wikimedia, CC)

Auf Safari in der Serengeti – Giraffenherde am Mara River. (Bild: Klaus Wilken, Wikimedia, CC)




Die Nähe zum Viktoriasee



Der westliche Ausläufer der Serengeti grenzt direkt an einen östlichen Arm des Viktoriasees, dessen Fläche mehr als das Dreifache der Serengeti misst. An seinen Küsten finden Sie weitere interessante Plätze mit der typischen Flora und Fauna. Zu den imposantesten Tierarten am nördlichen Teil des Sees gehören Nilpferde, Schwarzfersenantilopen und Schreiadler. Zudem finden Sie an den Ufern des Viktoriasees mehrere Fischerdörfer, in denen Sie frischen Fisch kaufen oder in den Restaurants Fischgerichte geniessen können. Im Norden und Nordwesten des Viktoriasees liegt Uganda und unweit des Ufers Kampala, die Hauptstadt dieses Staates. Hier können Sie auf farbenfrohen und gut sortierten Märkten bummeln und nach Souvenirs Ausschau halten oder die verschiedenen christlichen Kirchen, muslimischen Moscheen und die Tempel der Hindus oder der Sikh besichtigen. Ebenfalls hier zu finden ist ein „Haus der Andacht“ der Bahai.

Unterwegs auf dem Viktoriasee (Bild: Hansueli Krapf, WIkimedia, CC)

Unterwegs auf dem Viktoriasee (Bild: Hansueli Krapf, WIkimedia, CC)

Unterwegs auf dem Viktoriasee



Auf dem See selbst können Sie auch viel erleben. Angler finden hier die unterschiedlichsten Fischarten, von denen wir in Europa nur träumen können. Aber auch eine einfache Rundfahrt auf dem See ist empfehlenswert. Zudem lohnen sich Ausflüge auf die kenianischen Inseln Mfangano und Rusinga. Auf diesen Inseln können Sie die Höhlenmalereien des immer noch ansässigen Suba-Volks besichtigen, Wandern oder Fahrrad fahren, Angeln und sogar Wasserski fahren.

Serengeti für Geniesser

Natürlich ist auch der Luxus schon in der Serengeti angekommen. Rund um den Nationalpark, den Viktoriasee und auch auf dessen Inseln finden Sie verschiedene Hotels und Lodges, die neben Wellness auch kulinarische Köstlichkeiten und Weine bester Qualität bieten. Neben typischen Getreide- und Fleisch-Gerichten der Massai können Sie auch die internationale Küche geniessen.

 

Oberstes Bild: Gazelle und Gepard in der Serengeti (© Gary, Wikimedia, CC)

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Über Kirsten Schlier

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