Europacup-Finale 2027: St. Anton bietet Ski-Nachwuchs eine grosse internationale Bühne

St. Anton am Arlberg rückt erneut in den Fokus der alpinen Skiwelt: Am 23. und 24. März 2027 wird der traditionsreiche Wintersportort das Europacup-Finale ausrichten. Damen und Herren messen sich dabei in packenden Slalom- und Riesentorlauf-Wettbewerben.

Dieses Grossereignis soll jungen Athletinnen und Athleten eine wichtige internationale Plattform bieten und markiert zugleich einen bedeutenden Schritt im Rahmen von St. Antons Bewerbung um die Ski-Weltmeisterschaften 2033.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • St. Anton am Arlberg richtet am 23. und 24. März 2027 das FIS Ski Europacup-Finale aus.
  • Damen und Herren treten in Slalom und Riesentorlauf gegeneinander an.
  • Die FIS-Koordinatoren Jordi Pujol und Wim Rossel haben die geplanten Rennstrecken besichtigt.
  • Das Finale bietet jungen Rennläufern eine internationale Plattform und unterstützt St. Antons Bewerbung um die Ski-Weltmeisterschaften 2033.
  • OK-Chef Peter Mall wurde in den Vorstand des internationalen Netzwerks „Club 5“ gewählt.

Die Vorbereitungen für das Europacup-Finale sind bereits angelaufen: Heute fand eine der entscheidenden Streckenbesichtigungen statt, bei der in St. Anton am Arlberg die hochrangigen FIS-Koordinatoren Jordi Pujol, FIS-Koordinator für den Damen-Europacup, und Wim Rossel, FIS-Koordinator für den Herren-Europacup begrüsst werden durften. Gemeinsam mit dem lokalen Organisationsteam rund um OK-Chef der Arlberg-Kandahar-Rennen Peter Mall verschafften sie sich ein detailliertes Bild der geplanten Rennstrecken für Slalom und Riesentorlauf. Ziel war es, die anspruchsvollen Vorgaben der FIS mit den örtlichen Gegebenheiten optimal abzustimmen und die weiteren Planungsschritte präzise festzulegen.

„Für viele jüngere Rennläuferinnen und Rennläufer ist der Europacup ein wichtiger Entwicklungsschritt Richtung Weltcup. Deshalb freut es uns umso mehr, dass wir das Europcup-Finale bei uns austragen und jungen Athletinnen und Athleten eine internationale Bühne bieten können“, erklärt Peter Mall und ergänzt: „Für St. Anton am Arlberg ist die Austragung zugleich ein logischer Schritt im Hinblick auf die Bewerbung um die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2033.“



Lokale Partnerschaften von Bedeutung

Das Europacup-Finale bringt internationale Teams und Betreuer nach St. Anton am Arlberg und gibt dem Ort die Möglichkeit, seine internationale Strahlkraft weiter auszubauen. „St. Anton hat eine reiche Tradition in der Ausrichtung grosser Wintersportveranstaltungen und wir werden unser gesamtes Know-how einsetzen, um den Athleten die besten Bedingungen und Voraussetzungen für das Finale zu bieten. Dieses eingespielte Zusammenspiel von Skiclub, Bergbahnen und Tourismus legt dabei den Grundstein“, sagt Martin Ebster, Direktor des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg.

Vorstandswahl in renommierten „Club 5“

Mit dem Europacup-Finale sichert sich der traditionsreiche Wintersportort weiterhin seine Rolle als Gastgeber eines internationalen alpinen Rennformats. St. Anton am Arlberg wurde im vergangenen Jahr in die Vereinigung der renommiertesten Weltcup-Orte im alpinen Skizirkus, den „Club 5“, aufgenommen. Nun wurde Peter Mall beim FIS-Kongress vergangene Woche in Genf in den Vorstand dieses Netzwerks gewählt. Der 1988 gegründete Zusammenschluss fördert den Austausch von Erfahrungen in der Rennorganisation und vertritt gemeinsame Interessen gegenüber der FIS und nationalen Verbänden. „Für mich ist die Wahl in den Vorstand eine grosse Ehre und Wertschätzung, und ich möchte mich herzlich beim Gremium für dieses Vertrauen bedanken. Zugleich bietet sich damit für St. Anton die wertvolle Chance, unsere reiche Erfahrung, unsere Traditionen und unsere Visionen in dieses bedeutende Gremium einzubringen“, so Mall.

 

Quelle: St. Antoner Fremdenverkehrs – Förderungsgesellschaft m.b.H.
Bildquellen: Bild 1: Jakub Sedivy; Bild 2: Manuel Westreicher

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