Warnemünde – immer eine Reise wert

21.10.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa
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Warnemünde – immer eine Reise wert
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Das Ostseebad Warnemünde punktet nicht nur mit einem herrlich weissen Ostseestrand, sondern auch mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die entdeckt werden wollen. Beliebt sind vor allem die Aussichtsplattformen des 31 Meter hohen Leuchtturms und die lange Strandpromenade.

Ein Bummel am Alten Strom verspricht maritimes Flair, neben den liebevoll sanierten Häusern schaukeln gemächlich Fischkutter auf den Wellen. Beeindruckend ist der Passagierkai, an dem immer wieder riesige Kreuzfahrtschiffe vor Anker gehen.

Wahrzeichen des Rostocker Ortsteils ist der im Jahr 1897 erbaute Leuchtturm. Seitdem strahlt er sein Licht etwa 20 Seemeilen über das Meer, zuerst noch laternenbetrieben, heute mit modernster Technik gesteuert. Zwischen Mai und September haben Besucher Gelegenheit, einen Rundblick von den beiden Aussichtsplattformen zu geniessen.





Der Leuchtturm in Warnemünde (Bild: Weberli, Wikimedia, CC)

Der Leuchtturm in Warnemünde (Bild: Weberli, Wikimedia, CC)

Direkt neben dem Leuchtturm liegt eines der markantesten Gebäude Warnemündes: der Teepott. Das denkmalgeschützte Haus mit der geschwungenen Dachkonstruktion am Ende der Strandpromenade blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bis 1945 gab es an dieser Stelle bereits einen runden Teepavillon, der jedoch ausbrannte. In den 60er-Jahren entschied sich die Stadt Rostock, an derselben Stelle einen neuen Teepott zu errichten. Nach der Wende stand der Teepott zunächst lange leer, seit 2002 geniessen Kurgäste wieder das breite Angebot an Restaurants, Cocktailbars und Souvenirgeschäften. Interessierte Gäste finden zudem mehr als 8000 Ausstellungsstücke des Weltumseglers Reinhold Kasten. Wer vom Teepott den spektakulären Sonnenuntergang über der Ostsee beobachten möchte, sollte sich rechtzeitig ein schönes Plätzchen auf der Aussenterrasse sichern.



Die Strandpromenade schliesst sich direkt an Leuchtturm und Teepott an. Auf der zwei Kilometer langen Flaniermeile herrscht stets reger Betrieb. Die glatten Steinplatten sind bei Inlineskatern und Skateboardfahrern beliebt, Fahrräder sind auf der Promenade nicht gestattet. Von hier aus geht es vorbei an zahlreichen Imbissen und Ständen – besonders in den Sommermonaten ist ein Bummel zwischen Villen und Dünen einfach herrlich. Zwischendurch laden immer wieder Bänke zum kurzen Verweilen ein.

Die Strandpromenade in Warnemünde (Bild: Darkone, WIkimedia, CC)

Die Strandpromenade in Warnemünde (Bild: Darkone, WIkimedia, CC)

Direkt hinter der Promenade erstreckt sich der herrliche Warnemünder Strand, der mit bis zu 100 Metern als breitester Strand der Region gilt. Im Jahr 2009 erhielt Warnemünde die „Blaue Flagge“ als Gütesiegel für eine gute bis sehr gute Wasserqualität. Natürlich stehen, wie überall an der Ostsee, Strandkörbe zur Verfügung, in denen Sie einen wunderbaren Strandtag verbringen. Als Wellenbrecher bei stürmischer See dient die mehr als 540 Meter lange Westmole. Wer bei rauem Wetter einen Spaziergang wagt, dem spritzen schon einmal die aufschäumenden Wellen ins Gesicht.





Warnemünder Strand gilt als breitester Strand der Region. (Bild: Dirk Vorderstraße, Wiimedia, CC)

Warnemünder Strand gilt als breitester Strand der Region. (Bild: Dirk Vorderstraße, Wiimedia, CC)

Ganz in der Nähe liegt der Pier 7, von hier aus lassen sich die ein- und ausfahrenden Schiffe perfekt beobachten. Sechs Monitore geben detailliert Auskunft über die einzelnen Schiffe. Abgerundet wird das Angebot durch Snackbars und Imbisse. Für den kleinen Hunger gibt es hier besonders leckere Fischbrötchen!

Weiter geht es zum Alten Strom, an der Rostocker Hafeneinfahrt laden zahlreiche Boutiquen und Geschäfte auf einen Bummel ein. Die alten Kapitäns- und Fischerhäuser wurden liebevoll restauriert und prägen zusammen mit den Fischkuttern im Wasser ein besonderes Bild. Gemütliche Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein – hier verbringen Sie garantiert einen entspannten Nachmittag in herrlicher Atmosphäre! Wenn Sie zu einer Hafenrundfahrt starten möchten, liegen hier zahlreiche Schiffe dafür vor Anker.





In der Altstadt von Warnemünde (Bild: Norbert Kaiser, Wikimedia, CC)

In der Altstadt von Warnemünde (Bild: Norbert Kaiser, Wikimedia, CC)




Passionierte Angler finden hier garantiert die Möglichkeit, zu einer Angeltour aufzubrechen. An der Ostseite des Alten Stroms können Sie die Fischer bei der Weiterverarbeitung des Fisches zu beobachten. Wenn Sie Ihren Fisch fangfrisch erwerben möchte, sollten Sie sich bereits in den frühen Morgenstunden auf den Weg machen, dann landen die Fischer ihren Fang an.

Besucher, die einen intensiveren Einblick in die Geschichte Warnemündes nehmen wollen, sind im Heimatmuseum bestens aufgehoben. In einem ehemaligen Fischerhaus in der Alexandrinenstrasse präsentiert das Museum vier Räume, die nach historischem Vorbild eingerichtet wurden. Zudem informieren Dauerausstellungen über die Fischerei und das Badeleben in Warnemünde.

Das benachbarte Ostseebad Hohe Düne erreichen Sie mit der Autofähre von Warnemünde aus in fünf Minuten. Am Jachthafen befindet sich das Robben-Forschungszentrum der Universität Rostock. Bei vorheriger Anmeldung haben Sie hier die Möglichkeit, die Seehunde einmal „hautnah“ zu erleben: Nach einer Terminvereinbarung begleiten Sie einen der Forscher und beobachten die Übungen mit den liebenswerten Tieren aus nächster Nähe. Einmalig für Europa, wartet die Forschungsstation mit einem besonderen Highlight auf: Wer mag, kann hier mit den Seehunden schwimmen.

Zahlreiche Highlights sorgen das ganze Jahr über für Warnemündes Attraktivität: Am Neujahrstag wird der Leuchtturm mit der spektakulären Lichtshow „Leuchtturm in Flammen“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. Im Februar lockt das Warnemünder Wintervergnügen: Idyllische Lagerfeuer am Strand und ein bunter Kunsthandwerksmarkt sorgen dann für Stimmung. Hoch her geht es im Mai beim traditionellen Stromerwachen, dann wird rund um den Alten Strom kräftig gefeiert. Die Hansesail im August und die Warnemünder Woche im Juli sind die grössten Events des Jahres, und von der Mole aus lassen sich die fantastischen Schiffe besonders gut beobachten. Wer einen Platz auf dem Leuchtturm ergattern kann, geniesst von hier einen einmaligen Blick auf das gigantische Spektakel. Das Ende der Saison feiern die Warnemünder schliesslich im September mit dem Stromfest.

 

Oberstes Bild: Das historische Warnemünde mit dem Leuchtturm und dem Teepott. (© Chpagenkopf, Wikimedia, CC)

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Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine große Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.


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