Was es bei Winterwanderungen mit Hund zu beachten gibt

18.10.2021 |  Von  |  Allgemein, News

Während im Frühling, Sommer oder Herbst auch ganz spontan zu einer Wanderung mit dem Hund aufgebrochen werden kann, erfordert dies im Winter einiges an zusätzlicher Planung. Bevor nun aber einfach eine Route herausgesucht, der Proviant eingepackt und die Vorfreude auf verschneite Berglandschaften befeuert wird, sollte man zunächst überlegen, ob der eigene Hund an einer Winterwanderung genauso viel Freude hat, wie man selbst.

Die Experten von Kurgo mit reiseziele.ch geben ein paar Tipps, damit der winterliche Ausflug auch wirklich allen Beteiligten Spass macht.

Das Alter bestimmt Route und Tempo

Ähnlich wie bei Menschen können Wanderungen mit besonders jungen oder alten Hunden eine andere Herausforderung darstellen. Im Winter herrschen extremere Bedingungen als während anderer Jahreszeiten. Deshalb sollten sich Besitzer*innen wirklich sicher sein, dass ihr Hund für ein solches Abenteuer geeignet ist. Essenziell ist dabei zum einen, dass der Hund bereits gut erzogen ist und auf Befehle hört.

Zum anderen ist es eine zwingende Voraussetzung, dass er schon/noch fit genug ist, um problemlos lange Strecken zurückzulegen. Um sicherzugehen, dass der Hund eine Winterwanderung schafft, sollten deshalb vorher bereits einige längere Spaziergänge problemlos klappen. Hat der Vierbeiner bereits mit Strecken zu kämpfen, die länger als der alltägliche Spaziergang sind, ist von einer verschneiten Wanderung abzuraten. Das Stapfen durch hohen Schnee ist nämlich auch für Vierbeiner noch anstrengender. Grundsätzlich sollten Wanderungen, die länger als zwei Stunden dauern, auch längere Pausen beinhalten.

Die Gesundheit geht vor

Neben regelmässigen Stopps zur Erholung ist es besonders wichtig, den Hund nicht zu überfordern, da sonst die Verletzungsgefahr steigt. Je nach Fitnesslevel kann es sich lohnen, vor der Wanderung mit dem Hund gezielt zu trainieren. So kann sichergestellt werden, dass die Kondition des Hundes auch gut genug ist und er an den Schnee sowie die niedrigen Temperaturen gewöhnt ist. Zu beachten ist auch, dass der Hund keine Gelenkprobleme hat, da das Laufen durch den Schnee mühsamer ist als gewöhnlich. Wenn doch etwas passieren sollte, ist es essenziell, ein Erste-Hilfe-Set dabei zu haben. Und auch Notfallnummern der Tierärzte können vorab gespeichert werden. Eine Decke im Kofferraum ist ebenfalls sinnvoll, damit der Hund im Fall der Fälle nicht unterkühlt.


Gut vorbereitet für Winterwanderungen mit dem Vierbeiner (Bild: thka – shutterstock.com)


Nicht jede Hunderasse kann einfach so aufbrechen

Die meisten Hunde mögen es im Schnee zu sein, es gibt allerdings Unterschiede zwischen den verschiedenen Rassen. Nordische Rassen – wie etwa Huskys – besitzen ein dickes Fell und wärmende Unterwolle, wodurch ihnen auch arktische Temperaturen kaum etwas anhaben können. Rassen aus südlicheren Ländern, z. B. Windhunde, frieren schnell und fühlen sich in einem warmen Zuhause wohler.

Dass der eigene Hund friert, lässt sich daran erkennen, dass er zittert, langsamer geht und die Rute einzieht. Dank entsprechender Ausrüstung muss aber auch bei kälteempfindlichen Hunderassen nicht auf ausgiebigere Winterwanderungen verzichtet werden. Hunde, die wenig Kälte gewöhnt sind, benötigen einen passenden Schneeanzug, um nicht zu frieren. Bei Kurgo gibt es eine grosse Auswahl an verschiedenen Wintermänteln und Ganzkörperanzügen, um für den eigenen Vierbeiner die optimale Ausstattung zu finden. Anzüge können ausserdem auch bei Hunden mit langem, feinem Fell sinnvoll sein, damit sich keine schmerzhaften Eisklumpen im Fell bilden.

Auf die Grösse kommt es an

Es klingt vielleicht banal, doch die Körpergrösse des Vierbeiners darf nicht ausser Acht gelassen werden. Kleinere Hunde werden es auf Winterwanderungen schwerer haben als grosse, da sie viel schneller im Schnee versinken. Dadurch ist ein solcher Ausflug für kleine Hunde kälter und beschwerlicher. Um die kleinen Vierbeiner zu unterstützen, bietet sich ein Hunderucksack für schwere Streckenabschnitte an – so ist es möglich, gemeinsam beschwerliche Wanderungen zu meistern.

Wenn sich Besitzer und Vierbeiner gerne in der Natur aufhalten, kann ein Ausflug in die verschneite Berglandschaft ein tolles Erlebnis sein, um abzuschalten und eine ausgedehnte Wanderung zu machen. Die richtige Einschätzung über den eigenen Hund, entsprechende Kleidung und die rechtzeitige Vorbereitung sind dabei eine grosse Hilfe, um eine unbeschwerte Zeit in der Winterlandschaft zu verbringen.

 

Quelle: Kurgo
Titelbild: eva_blanco – shutterstock.com

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