19 Mai 2015

Prognose-Institut der Antike – das Orakel von Delphi

Der Mensch ist seit jeher brennend daran interessiert zu erfahren, was die ungewisse Zukunft bringt. Heute werden dafür Wissenschaft und Prognose-Institute bemüht, in der Antike befragte man Tempel-Orakel. Die berühmteste Einrichtung dieser Art im alten Griechenland war das Orakel von Delphi. Seine Prophezeiungen galten damals – trotz mancher Zweideutigkeiten – als das Nonplusultra der Vorhersage. Das machte die Orakelstätte berühmt und reich. Die Überreste des Orakels sind auch heute noch eindrucksvoll, ein Besucht lohnt sich – nicht zuletzt, weil das Orakel-Heiligtum einst in einer bezaubernden landschaftlichen Lage errichtet wurde.

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Das Donaudelta – unterwegs in Europas grösstem Feuchtgebiet

Die Donau bildet mit über 2500 Kilometern Europas zweitlängsten Strom. Von seinen Ursprüngen im süddeutschen Raum bis zum Mündungsgebiet am Schwarzen Meer verändert der Fluss immer wieder seinen Charakter. Das Donaudelta gehört dabei zweifelsohne zu den faszinierendsten Abschnitten des Wasserlaufs. Wer das Donaudelta besucht, ist vor allem auf Naturerlebnisse aus. Die weitgefächerte Fluss- und Wasserlandschaft in der dünnbesiedelten Deltaregion bietet einen einzigartigen Lebensraum für eine Vielzahl an Pflanzen und Tieren. Das Delta geniesst seit einigen Jahren als Biosphärenreservat und UNESCO-Welterbe besonderen Schutz.

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Belém – Höhepunkte der Manuelinik in Lissabon

Der Stadtteil Belém in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon besitzt einige der eindrucksvollsten Bauten der Manuelinik. So wird ein spezieller Baustil bezeichnet, der in Portugals Glanzzeit der grossen Entdeckungen entstanden ist. In Belém bleibt diese Epoche lebendig. Bis 1885 war Belém eine selbstständige Gemeinde im Vorfeld der portugiesischen Hauptstadt. Im Zuge des steten Wachstums Lissabons wurde der Ort schliesslich eingemeindet. Heute gehört ein Besuch in dem Stadtteil quasi zum Pflichtprogramm bei einem Lissabon-Aufenthalt. Die hier befindlichen Sehenswürdigkeiten haben den Rang von Nationaldenkmälern.

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Avignon – eine halbe Brücke und Stadt der Päpste

Die alte Stadt Avignon gehört zweifelsohne zu den interessantesten Städtezielen in der Provence. Bis heute wird ihre Silhouette von der Zeit geprägt, als sich hier die Residenz der Päpste befand. Sie hinterliessen der Stadt nicht nur einen reichen Schatz an Kirchenbauten, sondern auch Paläste und mächtige Mauern. Besucher schätzen Avignon aber nicht nur wegen seiner zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten. Schon weit im Süden Frankreichs gelegen verbreitet die Stadt eine ausgesprochen mediterrane Atmosphäre. Das jährliche „Festival von Avignon“ ist eine bunte Kunst- und Kulturveranstaltung, die zahlreiche Besucher aus Nah und Fern anzieht.

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Gent – stolze Stadt mit grosser Tradition im belgischen Flandern

Als touristisches Ziel steht das alte Tuchhandelszentrum Gent etwas im Schatten des nahen Brügge. Zu Unrecht, denn ähnlich wie ihre flandrische Schwester verfügt die Stadt im Nordwesten Belgiens über viele bauliche Sehenswürdigkeiten aus der Zeit, als sie eines der bedeutendsten urbanen Zentren Europas war. Anders als in Brügge leidet der Besucher aber in Hochsaison-Zeiten in Gent auch nicht unter akutem Platzmangel. Dennoch ist Gent eine lebendige und quirlige Stadt, die viele Facetten hat. Mit fast 250.000 Einwohnern bildet sie nach Brüssel und Antwerpen die drittgrösste Metropole Belgiens. Mehr als 65.000 Studenten der Universität und mehrerer anderer Hochschulen verleihen der Stadt trotz vieler historischer Bauten ein jugendliches Flair.

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