Stephan Gerhard

Erbe der Tempelritter – das Christuskloster in Tomar

Etwa 100 Kilometer nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon liegt die pittoreske Stadt Tomar. Ihr Wahrzeichen ist die Burg der Tempelritter, die sich imposant auf einer bewaldeten Anhöhe über der Stadt erhebt. In ihren sicheren Mauern beschützt sie das Christuskloster, einen der schönsten Bauten der sogenannten Manuelinik in Portugal. Das Kloster gehört seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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La Maddalena – Trauminseln vor der Küste Sardiniens

Vor der Nordostküste Sardiniens liegt ein hierzulande kaum bekanntes Insel-Archipel, das aber bei Sardinien-Reisenden sehr geschätzt ist – La Maddalena. Es handelt sich um eine Gruppe von sieben grösseren Trauminseln mit der Isola Maddalena als Mittelpunkt. Daneben gibt es etliche weitere Inselchen und Felsen im Meer zwischen Sardinien und Korsika, die mit zum Archipel gehören.

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Die Hohe Tatra – das kleinste Hochgebirge der Welt

Wer an Hochgebirge in Europa denkt, hat vor allem die Alpenregionen im Kopf, vielleicht noch die Pyrenäen oder die Berge Norwegens. An die Hohe Tatra denken wahrscheinlich nur wenige. Zu Zeiten des Eisernen Vorhangs war sie vor allem im Ostblock bekannt, erst allmählich erschliesst sie sich auch Mittel- und Westeuropäern als Reiseziel. Die Hohe Tatra liegt in der nördlichen Slowakei an der Grenze zu Polen. Gut zwei Drittel des Gebietes gehören zur Slowakei, ein Drittel ist polnisch. Die nächste Grossstadt ist das nördlich gelegene Krakau. Genau genommen bildet die Hohe Tatra ein Teilgebirge der Karpaten, wird aber oft als eigene geografische Einheit aufgefasst. Nur etwa 27 Kilometer lang ist ihr Hauptkamm, daher die gerne gebrauchte Bezeichnung "kleinstes Hochgebirge der Welt".

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Besuch auf dem Heiligen Berg Athos

Im Nordosten Griechenlands auf einer der weit in die Ägäis hineinragenden Landzungen der Halbinsel Chalkidi befindet sich der Heilige Berg Athos. Es handelt sich um ein einzigartiges staatsrechtliches Gebilde – nämlich eine autonome Mönchsrepublik unter griechischer Oberhoheit. Der Ort hat eine lange Tradition. Auf einer Fläche von 336 Quadratkilometern leben hier etwas über 2000 Menschen, überwiegend Mönche. Es handelt sich um eine reine Männergesellschaft – denn Frauen ist der Zutritt zum Berg Athos verboten. Das gilt auch für Besucher.

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Isfahan – Perle persischer und islamischer Architektur

In der Mitte des heutigen Iran, in einem fruchtbaren Tal entlang den Ufern des Zahandey-Flusses, breitet sich die alte Stadt Isfahan aus, eine der faszinierendsten und nach wie vor bedeutendsten Metropolen des Landes. Fast 1,8 Millionen Menschen wohnen hier. Trotz des modernen Häusermeers bietet Isfahan herausragende Bauten aus einer glanzvollen Vergangenheit, die auch heute noch in unveränderter Schönheit erstrahlen. „Esfahan - nesf-e dschahan“ ist ein gängiges Sprichwort im Iran und bedeutet so viel wie „Isfahan – die Hälfte der Welt“. Damit wurde bereits vor langer Zeit die Schönheit der Stadt beschrieben.

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Schottland – Ferien in den Highlands

Die schottischen Highlands bilden den am dünnsten besiedelten Teil des Vereinigten Königreichs. Die Gebirgsregion im Norden Schottlands ist ein Land der Mythen und Sagen. Die an Kämpfen, Verrat und Verschwörungen reiche schottische Geschichte wurde nicht zuletzt durch die mächtigen Clans aus den Highlands geprägt, die zäh ihre Unabhängigkeit verteidigten und immer wieder um die Macht stritten. Tatsächliche und literarische Dramen spielten sich hier ab. Ein berühmtes Beispiel ist Shakespeares Macbeth. Gleich zwei Burgen, Inverness Castle und Cawdor Castle, erheben den Anspruch, historischer Schauplatz des Geschehens um den schottischen König zu sein.

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Von Oslo nach Bergen – mit der Bergenbahn

Sie gilt als eine der schönsten Bahnstrecken Europas: die Route der Bergenbahn. Diese verbindet die norwegische Hauptstadt Oslo mit der alten Hafen- und Handelsstadt Bergen. Die Fahrt mit der traditionsreichen Bahn führt durch die faszinierende Hochlandschaft Südnorwegens. Die Bergenbahn ist Reisezug wie normale Verkehrs- und Transportverbindung gleichermassen. Sie befördert nicht nur Touristen, die die Schönheiten des skandinavischen Landes entdecken wollen. Auch Geschäftsleute, Privatreisende und Berufspendler nutzen sie als reguläre Verbindung zwischen den beiden grössten Städten des Landes.

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Yakushima – unterwegs auf Japans Regenwald-Insel

Gut 60 Kilometer entfernt von der südlichen japanischen Hauptinsel Kyushu liegt Yakushima im Ostchinesischen Meer. Die Insel ist ein beliebtes Wanderziel für Japaner und auch die wenigen Touristen aus anderen Ländern, die den Weg hierhin finden. Dafür sorgt die einmalige Vegetation, in der Zedernwälder dominieren. Fast kreisrund erstreckt sich Yakushima auf einer Fläche von gut 500 Quadratkilometern. Die Insel ist Gebirgsland. Von der Küstenlinie an steigt das Bergland im Inselinneren immer weiter an. Seinen höchsten Punkt erreicht es an der Spitze des Miyanoura, der eine Höhe von 1935 Metern misst. Trotz des ansonsten milden bis feucht-heissen Klimas kommt es durchaus vor, dass der Miyanoura im Winter eine Schneehaube trägt, für diese Breiten ungewöhnlich. Im Umfeld des Miyanoura gibt es noch einige Gipfel, die ähnliche Höhen erreichen. Rund 30 Berge auf Yakushima sind mehr als 1000 Meter hoch.

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