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Santorin – Inselarchipel der Überraschungen

17.07.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa
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Santorin – Inselarchipel der Überraschungen
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Die Inselgruppe Santorin, oftmals auch Santorini genannt, liegt etwa 120 Kilometer nördlich von Kreta im Ägäischen Meer. Santorin entstand aus einem alten Vulkan und bildet sich aus den Inseln Thirasia Aspronisi, Thira, Palea Kameni und Nea Kameni. Während die Kameni-Inseln in der Mitte liegen, sind alle anderen Inseln ringförmig angelegt. Die höchste Insel ist Thira, die eine maximale Höhe von 567 Metern erreicht.

Thirasia ist die zweitgrösste Insel des griechischen Archipels. Die Insel ist sehr dünn besiedelt. Nur etwa 320 Menschen leben auf der knapp sechs Kilometer langen und etwa drei Kilometer breiten Insel. Über die Hälfte der Einwohner leben in Manolas, dem Hauptort der Insel. Auf der Insel Thirasia können viele unberührte Orte entdeckt werden, auf ihren Hügeln finden sich Weinanbaugebiete.

Sonnenuntergang in Oia, Santorin (Bild: karol m, Wikimedia, CC)

Sonnenuntergang in Oia, Santorin (Bild: karol m, Wikimedia, CC)




Heisse Quellen auf Palea Kameni

Im Zentrum des Archipels, inmitten der Caldera, liegt die Insel Palea Kameni. Auf ihr lebt nur ein einziger Mensch. Dieser Einsiedler führt eine kleine Kapelle im Norden. Ausflugsboote fahren die Insel aufgrund ihrer aussergewöhnlichen Badegelegenheiten regelmässig an. Warme unterseeische Quellen bieten hier entspannende Bäder. Die Nachbarinsel Nea Kameni ist nur 280 Meter entfernt. Diese unbewohnte und vegetationsarme Insel wird ebenfalls oft von Touristenbooten angefahren, um sich den 127 Meter hohen Vulkankrater des inaktiven Vulkans anzusehen.



Ausgrabungsstätten auf Santorin

Etwa einen Kilometer vom Dorf Akrotiri entfernt, in der Nähe des Strandes, befindet sich eine grosse Ausgrabungsstätte einer prähistorischen Siedlung minoischer Einwohner etwa um 1600 vor Christus. Aufgrund eines Vulkanausbruchs wurde diese Siedlung meterhoch begraben und erst 1967 wiederentdeckt. Eine Besichtigung der Stätte ist sehr zu empfehlen. Eine weitere Ausgrabungsstätte ist Alt-Thera auf dem Berg Mesa Vouno. Die bis zum Jahr 726 bewohnte Stadt existierte seit dem 9. Jahrhundert vor Christus. Verschiedene, zum Teil gut erhaltene Bauwerke wie eine Säulenhalle, die Agora, ein Theater oder eine Therme konnten ausgegraben werden.





Ausgrabungsstätte bei Akrotiri, Santorin (Bild: Klearchoskapoutsis; Wikimedia, GNU)

Ausgrabungsstätte bei Akrotiri, Santorin (Bild: Klearchoskapoutsis; Wikimedia, GNU)




Freizeitaktivitäten auf Santorin

Ausflüge mit traditionellen griechischen Segelschiffen sind ein besonderes Erlebnis. Teilweise komplett aus Holz gefertigte Schiffe mit erfahrener Mannschaft lassen die Insel mal von einer anderen Sicht sehen. Mit Musik, Bar und Crew wird auch die Nacht zum Tag gemacht. Wer nicht nur am Strand relaxen oder die farbenfrohen Cocktails an den Strandbars geniessen möchte, für den ist ein Tauchgang die willkommene Abwechslung. Hier können Anfänger wie Fortgeschrittene Tauchkurse buchen oder sich zum Tauchlehrer ausbilden lassen – und das alles in deutscher Sprache.

Blick auf Fira, Santorin (Bild: Hans Peter Schaefer, Wikimedia, CC)

Blick auf Fira, Santorin (Bild: Hans Peter Schaefer, Wikimedia, CC)

Eine etwas andere griechische Küche

Aufgrund seiner geringen Viehzucht ist die Küche der Einheimischen für griechische Verhältnisse stark vegetarisch ausgelegt. Beispielsweise werden die bei den Griechen beliebten Fleischbällchen auf Santorin durch Psevdokeftédes ersetzt. Dies sind aus Tomaten oder Kichererbsen rundgeformte Bällchen. Doch natürlich bieten die Restaurants der Insel auch mediterrane Fleischspezialitäten an. Wie es sich für eine Insel in der Ägäis gehört, stehen selbstverständlich auch Fischgerichte ganz oben auf der Speisekarte. Besondere Restaurants befinden sich in der Hauptstadt Fira und an den Stränden Perissa und Perivolos.

Unterkünfte und Nachtleben



Santorin ist stark auf Tourismus ausgerichtet. Aus diesem Grund gibt es hier sehr viele Hotels. Verschiedene Klassifikationen bieten für jeden Geldbeutel eine gemütliche Unterkunft. Auch verschiedene Villen stehen für Urlauber zur Verfügung. Neben der Hauptstadt Fira bieten auch die Städte Kamari, Imerovigli, Firostefani, Oia sowie Perissa und Perivolos verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten an.

Wer das Nachtleben geniessen möchte, muss seinen Urlaub nicht ausschliesslich an der Hotelbar verbringen. Auch in diesem Bereich ist Santorin bestens auf den Tourismus eingestellt. Mehrere Beach Clubs und Beach Bars laden zum Feiern ein und sind bei Touristen wie auch Einheimischen sehr beliebt. Eine besondere Location ist die Bierbar „Just 4“ in Kamari. Dort werden zu Live-Musik verschiedene Biere aus der ganzen Welt serviert.

 

Oberstes Bild: Felsenkirche in Santorin (© Kevin Poh, Wikimedia, CC)

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Über Kirsten Schlier

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