Tierschutz

Vogelzug im Herbst beobachten: Rastplätze, Routen und geeignete Standorte

Im Herbst überqueren Millionen Vögel Europa auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Ein Teil zieht gut sichtbar über Bergpässe, Seen und offene Landschaften, während zahlreiche Singvögel erst nach Sonnenuntergang aufbrechen. In der Schweiz bündeln Alpenkämme, Jurahöhen und Feuchtgebiete den Zug und bieten günstige Voraussetzungen für Beobachtungen. Ein erfolgreicher Beobachtungstag hängt weniger vom Zufall als von Standort, Tageszeit und Wetterlage ab. Bergpässe eignen sich für ziehende Greif- und Singvögel, Flachwasserzonen für rastende Wat- und Wasservögel. Wer Abstand hält, markierte Wege nutzt und auf unauffällige Kleidung setzt, erlebt den Vogelzug, ohne die dringend benötigten Ruhe- und Nahrungsplätze zu beeinträchtigen.

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Wildtiere vor dem Winter: Nahrungssuche, Fellwechsel und Rückzugsorte

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, beginnt für Wildtiere eine entscheidende Phase. Eichhörnchen legen Vorräte an, Rothirsche entwickeln ein dichteres Winterfell und Igel suchen geschützte Schlafplätze. Jede Art folgt dabei einer eigenen Strategie, um mit Kälte, Schnee und dem knapper werdenden Nahrungsangebot zurechtzukommen. Der Übergang in den Winter vollzieht sich schrittweise. Tageslänge, Temperatur und verfügbare Nahrung beeinflussen Stoffwechsel, Aktivität und Verhalten. Während einige Tiere Fettreserven aufbauen oder Futter verstecken, wechseln andere in tiefer gelegene Lebensräume. Geeignete Rückzugsorte und möglichst geringe Störungen entscheiden mit darüber, wie gut die vorhandene Energie bis zum Frühling reicht.

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Meister der Nacht in der Schweiz: Schleiereule, Uhu, Waldkauz und Sperlingskauz

Eulen gehören zu den verborgensten Vögeln der Schweiz. Die meisten Arten ruhen tagsüber gut getarnt und beginnen ihre Jagd erst in der Dämmerung oder bei Dunkelheit. Hoch entwickelte Augen, ein ausserordentlich präzises Gehör und ein geräuscharmer Flug ermöglichen es ihnen, Beutetiere selbst unter schwierigen Bedingungen aufzuspüren. Vom mächtigen Uhu an felsigen Hängen bis zum kleinen Sperlingskauz in Bergwäldern besetzen Eulen sehr unterschiedliche ökologische Nischen. Waldkäuze leben sogar in städtischen Parkanlagen, während Schleiereulen und Steinkäuze auf strukturreiche Kulturlandschaften angewiesen sind. Ihre Bestände zeigen deshalb, wie gut Wälder, Landwirtschaftsflächen, Siedlungsränder und Brutplätze miteinander verbunden sind.

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Tiere der Schweizer Alpen: Anpassungen an Höhe, Kälte und steiles Gelände

Die Schweizer Alpen wirken für viele Tiere wie ein Lebensraum voller Extreme. Mit zunehmender Höhe werden Vegetationsperioden kürzer, Temperaturen können rasch wechseln und im Winter begrenzen Schnee und gefrorener Boden die Nahrungssuche. Gleichzeitig bieten Felswände, Geröllfelder und alpine Rasen Lebensräume, die einige Arten besonders erfolgreich nutzen. Steinbock, Gämse, Murmeltier, Schneehase und Alpenschneehuhn zeigen dabei sehr unterschiedliche Lösungen für dasselbe Grundproblem: Sie müssen Energie sparen, Nahrung finden und sich in einem Gelände bewegen, das ständig zwischen Schutz und Herausforderung wechselt. Anpassung bedeutet dabei nicht, dass Hochgebirgstiere gegen jedes Wetter unempfindlich wären. Viele Arten reagieren gerade auf ungewöhnliche Wärme, fehlenden Schnee oder häufige Störungen empfindlich. Ihre Körpermerkmale, ihr Verhalten und ihr Jahresrhythmus sind vielmehr auf bestimmte alpine Bedingungen abgestimmt. Diese Spezialisierung macht die Tierwelt der Alpen besonders faszinierend und erklärt zugleich, weshalb Veränderungen von Temperatur, Schneedecke und menschlicher Nutzung weitreichende Folgen haben können.

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Mit dem Hund in den Schweizer Bergen: Planung, Ausrüstung und Rücksichtnahme

Eine Wanderung mit Hund kann in den Schweizer Bergen zu einem intensiven gemeinsamen Naturerlebnis werden. Die alpine Umgebung verlangt jedoch mehr Vorbereitung als ein Spaziergang im Tal. Steile Wege, Geröll, Weidetiere, Herdenschutzhunde, wechselndes Wetter und fehlende Wasserstellen können eine scheinbar einfache Route anspruchsvoll machen. Eine geeignete Tour orientiert sich deshalb gleichermassen an Gelände und Wetter wie an Alter, Gesundheit, Kondition und Verhalten des Hundes. Auch die örtlichen Regeln gehören zur Planung. Leinenpflichten unterscheiden sich je nach Kanton, Gemeinde und Schutzgebiet. Einzelne Wege führen durch beweidete Flächen, auf denen besondere Rücksicht erforderlich ist, während Hunde in manchen Schutzgebieten vollständig verboten sind. Wer Route, Transport, Unterkunft und Ausrüstung früh klärt, reduziert Konflikte und erkennt rechtzeitig, wenn eine Wanderung ohne Hund die vernünftigere Entscheidung ist.

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Welttag des Elefanten am 12. August: Schweizer Zoos, Ausflugstipps und Tierschutz

Ein Rüssel taucht ins Wasser, kurz darauf verschwindet fast der ganze Elefant im Becken. Wer dieses Schauspiel am 12. August im Zoo Zürich erleben möchte, braucht dennoch etwas Glück: Das Schwimmen ist freiwillig. Genau diese Freiheit führt zum Kern des Welttags des Elefanten. Der Aktionstag erinnert an faszinierende Tiere, lenkt den Blick aber ebenso auf ihre Bedürfnisse, ihre bedrohten Lebensräume und den Umgang des Menschen mit ihnen. In der Schweiz können Sie Elefanten an drei bekannten Ausflugszielen beobachten: im Zoo Zürich, im Zoo Basel und in Knies Kinderzoo in Rapperswil. Die Anlagen zeigen Asiatische oder Afrikanische Elefanten und verbinden den Besuch mit Informationen über Verhalten, Haltung und Artenschutz. Ein solcher Ausflug kann Nähe zur Tierwelt schaffen. Er bietet zugleich Anlass für kritische Fragen: Woran erkennen Sie eine zeitgemässe Haltung? Welche Rolle spielen Zoos im Artenschutz? Und wie lässt sich Elefantenschutz unterstützen, ohne problematische Angebote zu fördern?

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Von Delfinarien bis Eselritten: VIER PFOTEN empfiehlt tierfreundliche Alternativen

In vielen Feriendestinationen in Asien, Afrika sowie in Süd- und Zentralamerika locken Angebote, die Reisende nahe an Wildtiere bringen – Tigerselfies, Kuscheln mit Faultieren, Elefantenbaden oder Spaziergänge mit Löwen. Doch problematische Tierattraktionen finden sich auch in Europa: von Delfinarien über Eselritte bis hin zu vermeintlichen Schutzzentren. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN empfiehlt, solche Angebote kritisch zu prüfen. Die Sommerferien stehen vor der Tür. Zahlreiche Menschen möchten sich in dieser Zeit nicht nur erholen, sondern auch Neues entdecken, lokale Traditionen und Speisen probieren und Andenken mit nach Hause bringen. Für viele gehören auch Begegnungen mit Tieren dazu, etwa bei Shows, auf Ausritten oder im Rahmen anderer touristischer Attraktionen.

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Sommergefahren für Tiere: Schon wenige Minuten Wärme können lebensgefährlich sein

Wenn die Temperaturen steigen, geraten Haus- und Wildtiere rasch an ihre Belastungsgrenze. Anders als Menschen können viele Tiere ihre Körpertemperatur nur eingeschränkt regulieren und sind deshalb besonders gefährdet. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) macht auf die grössten Sommergefahren aufmerksam und zeigt auf, wie man mit einfachen Massnahmen Leben retten kann.

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Biber, Pfahlbauten und Kulturerbe: Ausstellung beleuchtet den Inkwilersee

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, eröffnet die Kantonsarchäologie im Beisein von Regierungsrätin Sandra Kolly im Pächterhaus Museum Blumenstein in Solothurn die Sonderausstellung «UNESCO-Pfahlbauten und der Biber im Inkwilersee». In seinen Sonderausstellungen greift das Pächterhaus aktuelle Themen der Solothurner Archäologie auf: Die neueste Ausgabe blickt zurück auf das Schutzprojekt der prähistorischen Pfahlbaufundstelle mitten im Inkwilersee. Seit einigen Jahren war die Fundstelle an der Grenze der Kantone Solothurn und Bern durch den Biber gefährdet: Für ihre Gänge vom Wasser auf die Insel gruben sich die Tiere durch prähistorische Fundschichten und Hölzer. Archäologische Zeugnisse der Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» gehört, gingen damit unwiederbringlich verloren.

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Von Alaska bis Galapagos: Faszinierende Naturbilder zum Nature Photography Day

Wale in Alaska, Pinguine in der Antarktis, Kolibris in Südamerika und Meerechsen auf den Galapagos-Inseln: Zum internationalen Nature Photography Day am 15. Juni öffnet HX Expeditions sein Bildarchiv und präsentiert ausgewählte Natur- und Tieraufnahmen seiner Expeditions-Seereisen. Der Aktionstag gibt Anlass, den Blick auf die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur zu richten. HX bringt Reisende seit 1896 in die entlegensten Regionen der Erde und ermöglicht dabei besondere Naturbeobachtungen in einzigartigen Ökosystemen. Die Bordfotografen von HX begleiten jede Reise und zeigen Gästen, wie sie besondere Naturmomente authentisch, respektvoll und wirkungsvoll festhalten können.

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Omans Tierwelt zwischen Bergen, Wüste und Meer: Leopard, Oryx und Schildkröten

Wer im Oman unterwegs ist, lernt schnell, den Blick zu senken. Nicht aus Demut vor der Landschaft – obwohl auch das angebracht wäre –, sondern weil sich das Leben hier oft erst auf den zweiten Blick zeigt. Eine Spur im Sand. Kleine Hufabdrücke zwischen Geröll. Ein Schatten, der über eine Felswand huscht. Oman ist kein Land der spektakulären Safari-Momente wie Ostafrika. Seine Tierwelt ist scheu, zurückhaltend, manchmal fast unsichtbar. Gerade das macht ihren Reiz aus.

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