Berge

Majestätisch über Bellinzona: Drei Burgen als UNESCO-Welterbe im Herzen des Tessins

Über Bellinzona wachen drei Burgen, doch ihre Geschichte lässt sich nicht getrennt erzählen. Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro bildeten zusammen mit der Stadtmauer und der Murata ein Verteidigungssystem, das den Weg durch das Tessintal kontrollierte. Seit 2000 gehört die Anlage zum UNESCO-Welterbe. Jede Burg hat dabei ihren eigenen Charakter: Castelgrande wächst förmlich aus dem Felsen über der Altstadt, Montebello zeigt mit Graben und mehreren Mauerringen klassische mittelalterliche Wehrarchitektur, während Sasso Corbaro als kompakter Bau weit oben am Hang steht. Zusammen erzählen sie von Handel, Macht und dem Kampf um die wichtigen Wege durch die Alpen.

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Reisen mit Sportausrüstung: Fahrrad, Ski und Golfgepäck bei Flügen richtig anmelden

Fahrräder, Ski und Golfschläger gelten bei Flugreisen je nach Airline, Tarif und Abmessungen als normales Aufgabegepäck, Sportgepäck oder Sperrgepäck. Eine frühzeitige Anmeldung ist wichtig, weil der Frachtraum begrenzt sein kann und selbst korrekt bezahlte Ausrüstung nicht auf jedem Flug automatisch angenommen wird. Entscheidend sind die Regeln der tatsächlich ausführenden Fluggesellschaft. Masse, Gewicht, Verpackung und Inhalt müssen für Hin-, Anschluss- und Rückflug einzeln geprüft werden. Besondere Vorsicht gilt bei E-Bikes, elektrischen Golftrolleys, Lawinenrucksäcken und anderen Ausrüstungsgegenständen mit Akkus oder Druckkartuschen.

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Graubünden: Landschaft, Geschichte und Kultur im grössten Kanton der Schweiz

Graubünden vereint alpine Landschaften, historische Verkehrswege und drei Sprachräume auf aussergewöhnlich engem Raum. Tiefe Täler, vergletscherte Berggruppen, Seenlandschaften und gewachsene Dörfer prägen einen Kanton, dessen Regionen trotz ihrer Unterschiede eng miteinander verbunden sind. Die Landschaft bildet dabei weit mehr als eine eindrucksvolle Kulisse. Sie beeinflusst Siedlungen, Architektur, Sprachen und wirtschaftliche Möglichkeiten. Historische Passübergänge, mittelalterliche Bündnisse, die Rhätische Bahn und der Schweizerische Nationalpark erzählen davon, wie sich Menschen über Jahrhunderte mit einem anspruchsvollen Lebensraum arrangiert haben.

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Wellnesswochenende in der Schweiz: Region, Hotel und Anwendungen wählen

Ein Wellnesswochenende wirkt am erholsamsten, wenn Anreise, Unterkunft und Anwendungen zusammenpassen. Ein Hotel mit grossem Spa nützt wenig, wenn bereits die Fahrt den halben ersten Tag beansprucht oder gewünschte Massagen am Wochenende längst ausgebucht sind. Umgekehrt braucht eine gelungene Auszeit weder das umfangreichste Wellnessangebot noch ein dichtes Programm. Entscheidend ist, vor der Buchung festzulegen, ob Thermalwasser, Sauna, Massage, Bewegung, Natur oder schlicht Ruhe den Schwerpunkt bilden sollen. Die Schweiz bietet dafür sehr unterschiedliche Ausgangslagen. Thermalkurorte wie Baden, Bad Ragaz, Leukerbad oder Scuol verbinden Wellness mit gewachsenen Bädertraditionen, während alpine Hotels häufig Spa, Berglandschaft und Bewegung kombinieren. In Städten kann ein Wellnesswochenende wiederum mit Gastronomie, Kultur und kurzen Wegen verbunden werden. Wer zunächst den gewünschten Charakter der Auszeit bestimmt, kann Region und Unterkunft wesentlich gezielter auswählen.

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Schweizer Bergbahnen profitieren vom Sommer – Gästezahlen steigen um sieben Prozent

Der heisse und sonnige Sommer beschert den Schweizer Bergbahnen deutlich mehr Gäste. Von Saisonbeginn im Mai bis Ende August 2026 verzeichneten die Unternehmen schweizweit sieben Prozent mehr Ersteintritte als im Vorjahr. Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre beträgt das Plus sogar 27 Prozent. Besonders stark entwickelt sich das Berner Oberland. Das zeigt die aktuelle Sommer-Zwischenbilanz des Branchenverbands Seilbahnen Schweiz. Für das Saison-Monitoring wurden die Gästezahlen von mehr als 140 Bergbahnunternehmen aus der ganzen Schweiz ausgewertet.

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slowUp Mountain Albula 2026: Strecke, Anreise und Tipps für den autofreien Pass

Am Sonntag, 6. September 2026, gehört die Strasse über den Albulapass für einige Stunden ganz dem Langsamverkehr. Zwischen Filisur und La Punt Chamues-ch entsteht eine rund 30 Kilometer lange Bewegungsachse für Velos, E-Bikes, Fussgänger, Inlineskates und weitere muskelbetriebene Verkehrsmittel. Der slowUp Mountain Albula führt bis auf 2’315 Meter über Meer und verlangt damit deutlich mehr Kondition als die meist flachen Veranstaltungen der slowUp-Reihe. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Einen vorgeschriebenen Start- oder Zielort gibt es nicht: Die Strecke darf von beiden Seiten und auch nur abschnittsweise genutzt werden. Gerade diese Freiheit macht den Anlass für unterschiedliche Leistungsniveaus interessant. Entscheidend sind eine realistische Routenwahl, eine sorgfältig geplante Anreise und genügend Reserven für die langen Abfahrten.

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Aletschgletscher: Eisstrom im UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch

Der Grosse Aletschgletscher ist der längste und flächenmässig grösste Gletscher der Alpen. Von den Firnfeldern der Jungfrau-Region fliesst das Eis über den Konkordiaplatz weit ins Wallis hinein. Dunkle Mittelmoränen, tiefe Spalten und vom Eis geschliffene Felsflanken machen dabei sichtbar, wie ein Gletscher entsteht, sich bewegt und über Jahrtausende eine Landschaft formt. Zugleich gehört der Aletschgletscher zu den eindrücklichsten Schauplätzen der Klimaveränderung in der Schweiz. Seit dem letzten grossen Hochstand im 19. Jahrhundert hat er mehrere Kilometer an Länge verloren, seine Oberfläche sinkt und neue Flächen werden eisfrei. Als Herzstück des UNESCO-Welterbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch verbindet der Eisstrom Naturgeschichte, Forschung, Naturschutz und Tourismus auf engem Raum.

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Rigi erleben: Ausflüge, Wanderungen und Bergbahn-Erlebnisse zwischen drei Seen

Zwischen Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee erhebt sich mit der Rigi einer der traditionsreichsten Ausflugsberge der Schweiz. Ihr höchster Punkt, Rigi Kulm auf 1’798 Metern über Meer, bietet bei klarer Sicht ein Panorama über die Zentralschweizer Seenlandschaft, die Alpen und weit ins Mittelland. Gleichzeitig ist die Rigi weit mehr als ein Aussichtspunkt: historische Zahnradbahnen, einfache Panoramawege, anspruchsvollere Bergwanderungen, Rigi Kaltbad mit Mineralbad, familienfreundliche Ausflugsziele und Wintersport machen das Massiv ganzjährig interessant. Die besondere Stellung der Rigi hat viel mit ihrer frühen touristischen Erschliessung zu tun. Bereits 1816 entstand auf Rigi Kulm ein Berggasthaus, und am 21. Mai 1871 nahm von Vitznau aus die erste Bergbahn Europas ihren Betrieb auf. Heute führen Zahnradbahnen von Vitznau und Goldau sowie mehrere Luftseilbahnen in unterschiedliche Teile des Massivs. Dadurch lässt sich ein Rigi-Tag ungewöhnlich flexibel gestalten: mit Schiff und Bahn, als reine Gipfelfahrt, mit einer Höhenwanderung, als Familienausflug oder mit einer Übernachtung über dem Vierwaldstättersee.

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Nepal nach der Katastrophe: Angst vor einer zweiten Flutwelle

Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Gefahr noch längst nicht vorbei. In Nepal und Tibet haben Geröll, Fels und Schlamm Flüsse blockiert und neue Seen entstehen lassen. Behörden beobachten die Situation mit grosser Sorge: Sollten die instabilen natürlichen Barrieren brechen, könnten erneut gewaltige Wassermassen durch die Täler schiessen. Gleichzeitig ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf mindestens 472 gestiegen. In Nepal wurden bis Freitagmorgen 469 Tote registriert, auf chinesischer Seite wurden mindestens drei weitere Todesfälle bestätigt. Mehr als 1'400 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Unter ihnen befinden sich zahlreiche ausländische Touristinnen und Touristen sowie Pilgerreisende.

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Jungfraujoch im Kanton Bern: Bahnpionierwerk zwischen Fels, Eis und dünner Luft

Das Jungfraujoch verbindet ein technisches Pionierwerk mit einer hochalpinen Landschaft: Die Bahnstation liegt auf 3’454 Metern über Meer zwischen Mönch und Jungfrau und ist damit der höchstgelegene Bahnhof Europas. Wenige Schritte und eine Liftfahrt trennen die unterirdische Endstation vom Blick auf den Grossen Aletschgletscher, schroffe Viertausender und das Berner Oberland. „Top of Europe“ ist die touristische Bezeichnung für ein Ausflugsziel mit Bahn, Aussichtsterrassen, Eispalast, Ausstellung, Gastronomie und Forschungsinfrastruktur. Trotz der komfortablen Erschliessung bleibt der Ort Hochgebirge. Höhe, Kälte, intensive Sonnenstrahlung und rasche Wetterwechsel verlangen eine andere Vorbereitung als ein gewöhnlicher Tagesausflug im Tal.

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Landwasserviadukt bei Filisur GR: Spektakuläre Bahnarchitektur im UNESCO-Welterbe

Sechs gemauerte Bögen tragen die Albulalinie 65 Meter über das Landwassertal, bevor das Gleis ohne sichtbare Zwischenzone in einer senkrechten Felswand verschwindet. Das Landwasserviadukt bei Filisur gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Rhätischen Bahn. Seine Wirkung entsteht aus präziser Ingenieurarbeit, regionalem Kalkstein und einer Linienführung, die Brücke, Schlucht, Wald und Tunnel zu einem Gesamtbild verbindet. Errichtet wurde der 142 Meter lange Viadukt von 1901 bis 1902. Seit 2008 ist er Teil des grenzüberschreitenden UNESCO-Welterbes „Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina“. Die Auszeichnung gilt dem Ensemble aus Bahnstrecken, Kunstbauten und Kulturlandschaft: Das Viadukt ist darin ein markantes Einzelwerk, aber kein eigenständiges Welterbe.

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Aletschgletscher: Der längste Eisstrom der Alpen im einzigartigen UNESCO-Welterbe

Der Grosse Aletschgletscher ist der längste und flächenmässig grösste Gletscher der Alpen. Mehrere Firnströme vereinigen sich am Konkordiaplatz zu einem mächtigen Eisstrom, der durch die hochalpine Landschaft des Wallis fliesst. Seine Dimensionen, die sichtbaren Mittelmoränen und die vom Eis geformten Hänge machen geologische Prozesse unmittelbar lesbar. Zugleich gehört der Gletscher zu den deutlichsten Zeugen des Klimawandels in der Schweiz. Sein Rückzug verändert Landschaft, Lebensräume, Wasserhaushalt und touristische Zugänge. Als Herzstück des UNESCO-Welterbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch verbindet er Naturgeschichte, Forschung, Naturschutz und die Frage, wie eine Bergregion mit tiefgreifendem Wandel umgeht.

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Wildtiere in der Schweiz: Wo Steinbock, Luchs, Wolf, Biber und Bartgeier leben

Steinböcke stehen auf schmalen Felsbändern, Rothirsche röhren im Herbst durch Bergtäler und Murmeltiere warnen ihre Artgenossen mit schrillen Rufen. In dichten Wäldern leben Luchse, an Flüssen gestaltet der Biber ganze Uferlandschaften neu und über den Alpen kreisen wieder Bartgeier. Auch Wolf, Fischotter und Goldschakal gehören inzwischen zur Schweizer Tierwelt. Einige Arten waren jahrzehntelang oder sogar über ein Jahrhundert verschwunden und sind zurückgekehrt, andere haben sich trotz zunehmender Siedlungs- und Verkehrsflächen behauptet. Die Schweiz bietet auf kleiner Fläche sehr unterschiedliche Lebensräume: Alpen und Jura, Wälder und Kulturlandschaften, Flüsse, Auen, Seen und Feuchtgebiete. Entsprechend vielfältig ist die Tierwelt. Wildtierbeobachtungen lassen sich mit Wanderungen und Ferien verbinden, verlangen aber Zurückhaltung. Gerade die eindrücklichsten Begegnungen entstehen oft auf Distanz: mit einem Fernglas am Waldrand, während einer Wanderung durch ein Schutzgebiet oder bei einem Bartgeier, der hoch über einem Bergtal seine Kreise zieht.

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Schweizerischer Nationalpark: Wildnis, Wandern und Tierbeobachtungen im Engadin

Im Schweizerischen Nationalpark gelten Regeln, die in gewöhnlichen Ferienregionen ungewohnt streng wirken: Wanderwege dürfen nicht verlassen werden, Hunde bleiben draussen, Pflanzen und Steine müssen an ihrem Platz bleiben, Feuer und Camping sind verboten. Genau darin liegt der besondere Reiz dieses Schutzgebiets im Engadin. Auf 170,3 Quadratkilometern soll sich die Natur möglichst ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Wanderer erleben Bergföhrenwälder, alpine Matten, Geröllfelder und Täler, in denen Rothirsche, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere leben und Bartgeier über den Felsflanken kreisen. Der 1914 gegründete Schweizerische Nationalpark ist zugleich Naturreservat, Forschungsgebiet und aussergewöhnliches Reiseziel. Rund 100 Kilometer markierte Wege verteilen sich auf 21 offizielle Wanderrouten. Familien können Naturlehrpfade erkunden, erfahrene Wanderer erreichen abgelegene Übergänge und hochalpine Seen, und in Zernez vermittelt das Nationalparkzentrum einen Einstieg in die Tierwelt, Geschichte und Forschung. Wer mehrere Tage bleibt, kann den Aufenthalt mit dem Unterengadin, dem Val Müstair oder einer Nacht in der einsamen Chamanna Cluozza verbinden.

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Schloss Chillon: Mittelalter, Literatur und Militärgeschichte am Genfersee

Schloss Chillon erhebt sich auf einer natürlichen Felseninsel unmittelbar vor dem Ufer des Genfersees. Die mittelalterliche Wasserburg liegt bei Veytaux zwischen Montreux und Villeneuve im Kanton Waadt. Ihre Türme, Höfe, gotischen Gewölbe und Säle erzählen von den Savoyern, der Berner Herrschaft und der Entstehung des modernen Kantons Waadt. Berühmt wurde Chillon auch durch François Bonivard, der im 16. Jahrhundert mehrere Jahre im Schloss gefangen war. Lord Byron verwandelte seine Geschichte 1816 in das Gedicht «Der Gefangene von Chillon». Gegenüber der Burg befindet sich zudem eine ehemalige Schweizer Militärfestung aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

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Matterhorn erleben: Sport, Ausflüge und Ferien rund um den berühmtesten Berg der Schweiz

Das Matterhorn ist weit mehr als eine markante Felspyramide über Zermatt. Rund um den 4’478 Meter hohen Berg ist eine Ferienregion entstanden, in der Alpingeschichte, Wintersport, Wandern, Mountainbiken, Bergbahnen, gehobene Hotellerie und Walliser Küche ungewöhnlich dicht zusammenliegen. Der Gipfel selbst bleibt erfahrenen Alpinisten vorbehalten. Um ihm sehr nahe zu kommen, braucht es jedoch weder Steigeisen noch Kletterseil: Gornergrat, Schwarzsee, Riffelsee, Matterhorn Glacier Paradise und zahlreiche Wanderwege eröffnen immer neue Perspektiven auf das Schweizer Wahrzeichen. Touristisch funktioniert die Region zu fast jeder Jahreszeit anders. Im Winter bestimmen Ski und Snowboard den Tagesablauf, während der Sommer Wanderer, Biker und Bergsteiger anzieht. Familien können mit Bergbahnen und Themenwegen vergleichsweise einfach ins Hochgebirge gelangen. Kulturinteressierte finden im autofreien Zermatt Spuren des alten Bergdorfs und der dramatischen Erstbesteigung von 1865. Gleichzeitig hat sich der Ort zu einer international geprägten Ferienadresse mit traditionsreichen Hotels, Berghäusern, Restaurants und moderner alpiner Infrastruktur entwickelt.

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Kanton Glarus entdecken: Baukultur, Bergwelten, Genuss und Familienerlebnisse

Der Kanton Glarus verbindet auf engem Raum markante Baukultur, aussergewöhnliche Geologie, lebendige politische Traditionen und eine ausgeprägte Bergwelt. In der Hauptstadt erzählt ein rechtwinklig angelegtes Strassennetz vom Wiederaufbau nach dem verheerenden Stadtbrand von 1861. Wenige Kilometer weiter führen Wege zum Klöntalersee, in die UNESCO-Welterberegion Tektonikarena Sardona oder hinauf in autofreie Ferienorte wie Braunwald. Dazu kommen traditionsreiche Spezialitäten wie Schabziger und Zigerhöräli, historische Gasthäuser und zahlreiche Angebote für Familien. Glarus ist damit weit mehr als ein Ziel für anspruchsvolle Bergtouren. Architekturinteressierte finden Spuren von Industriegeschichte und Schweizer Bergmoderne, Familien entdecken Erlebniswege und Seilparks, während Elm mit Martinsloch und Tschingelhörnern einen der eindrücklichsten Einblicke in die Entstehung der Alpen ermöglicht. Zwischen Talboden, Bergseen, alten Dorfkernen und modernen Freizeitangeboten lässt sich der Kanton auch bei einem mehrtägigen Aufenthalt ausgesprochen abwechslungsreich erkunden.

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Ferien in der Schweiz: So verändert sich unser Reiseverhalten

Ferien bedeuten für Schweizerinnen und Schweizer längst nicht mehr automatisch zwei Wochen Mittelmeer im Hochsommer. Wir reisen weiterhin viel, geben dafür viel Geld aus und verbringen die Mehrheit unserer Übernachtungsreisen noch immer im Ausland. Gleichzeitig werden Kurzreisen wichtiger, die Schweiz selbst bleibt als Ferienland stärker als vor der Pandemie, Buchungen erfolgen teilweise kurzfristiger und Hitze, Preise sowie geopolitische Unsicherheit beeinflussen die Wahl des Reiseziels. Das Ferienverhalten verändert sich – nicht durch einen einzigen grossen Bruch, sondern durch viele kleine Verschiebungen.

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