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Traumstrände, karibische Naturwelten und koloniales Flair in Holguín

25.07.2014 |  Von  |  Alle Länder, Nordamerika
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Traumstrände, karibische Naturwelten und koloniales Flair in Holguín
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Im äussersten Osten Kubas kann sich die Stadt Holguín einer aussergewöhnlichen landschaftlichen Vielfalt rühmen. Mit einigen der schönsten Strände der Insel und vor der Kulisse mächtiger Bergketten vereint Holguín die schönsten Seiten der kubanischen Natur. Zugleich ist die Stadt aber auch ein lebendiges kulturelles Zentrum, in dem bedeutende kulturelle Einrichtungen und Ausstellungsorte beheimatet sind.

Mit fast 350.000 Einwohnern ist Holguín die drittgrösste Stadt des Landes. In Kuba ist Holguín aufgrund seiner vielen Parkanlagen und Stadtplätze auch als „Stadt der Parks“ bekannt, und der 261 m hohe Aussichtshügel La Loma de la Cruz gilt als schönster Aussichtspunkt in ganz Kuba.

Rund um Holguín laden abwechslungsreiche Ausflugsziele zu einem Besuch ein, darunter unberührte Traumstrände, malerische Kolonialstädte und herausragende Museen. In den Abendstunden bieten unzählige Clubs und Bars Gelegenheit, die pulsierende Atmosphäre der Stadt in ihrer ganzen Intensität zu erleben.





Parque de las Flores in Holguín (© Guerinf / Wikimedia / CC)

Parque de las Flores in Holguín (© Guerinf / Wikimedia / CC)

Kolonialstadt, Wirtschaftsstandort, touristisches Zentrum

Die Stadt Holguín wurde im Jahr 1545 unter dem Namen San Isidoro de Holguín gegründet. Namensgeber war ihr Gründer, der spanische Offizier García de Holguín. Die Küste nördlich von Holguín war der erste Ort, an dem Christoph Kolumbus 1492 an Land ging, und mit dem Hafenort Gibara in unmittelbarer Nähe entwickelte sich Holguín schnell zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort. Der Reichtum der Stadt lockte jedoch auch Piraten an, und noch heute sind Überreste der alten Festungsanlagen erhalten, die in der Kolonialzeit zum Schutz gegen Angriffe und Plünderungen errichtet wurden.

Während der Unabhängigkeitskriege entwickelte sich Holguín zu einem wichtigen Zentrum des Widerstands gegen die spanische Vorherrschaft. Viele Verschwörungen und Aktionen gegen die spanische Krone wurden in Holguín geplant. Seit einer Verwaltungsreform im Jahr 1976 ist die Stadt Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Holguín und mittlerweile ein bedeutendes Touristenzentrum mit hervorragender touristischer Infrastruktur.





Lebendige Provinzhauptstadt Holguín (© Marcel601 / Wikimedia / CC)

Lebendige Provinzhauptstadt Holguín (© Marcel601 / Wikimedia / CC)

Kulturreiche Kolonialstadt Holguín

Holguín zählt zu den kolonialen Planstädten, die im Schachbrettmuster angelegt wurden, und so fällt die Orientierung in den geradlinigen Strassen besonders leicht. Prachtvolle koloniale Fassaden zeugen vielerorts vom einstigen Reichtum der Stadt, immer wieder unterbrochen von den zahlreichen Stadtparks, die Gelegenheit zum Bummeln, Beobachten und Entspannen bieten. Im Kulturzentrum der Stadt können sich Besucher über die lokale Kultur und Traditionen informieren. Hier wird nicht nur traditionelles Kunsthandwerk ausgestellt und zum Verkauf angeboten; die Einrichtung dient auch als Veranstaltungsort für Konzerte, Filmvorführungen und Tanzvorstellungen.

Ein weiteres kulturelles Zentrum ist die Casa de la Trova, die in Holguín wie auch in anderen kubanischen Städten als Musik- und Tanzzentrum dient. Im hauseigenen Restaurant können Besucher die traditionelle kubanische Küche zum Klang der Salsagruppen geniessen. Vom Stadtzentrum aus führen 468 Stufen auf den Hügel Loma de la Cruz, von dem die ganze Stadt überblickt werden kann. Ein Restaurant mit Aussichtsterrasse lädt auf dem Hügel zum Verweilen ein.





Typisch kubanisch: Sattelzugomnibus und Fahrrad als Verkehrsmittel (© Escla / Wikimedia / CC)

Typisch kubanisch: Sattelzugomnibus und Fahrrad als Verkehrsmittel (© Escla / Wikimedia / CC)

Von Holguín an Kubas Traumstrände

Obwohl Holguín selbst nicht an der Küste liegt, ist die Stadt ein idealer Ausgangspunkt, um einige der schönsten Strände Kubas zu entdecken. In rund 30 km Entfernung locken rund um die Bucht von Gibara traumhafte karibische Sandstrände, umgeben von einer üppigen tropischen Vegetation. Vervollständigt wird diese Postkarten-Szenerie von dem glasklaren, türkisblauen Wasser, das die kubanische Küste umspült. Auch für Taucher bietet die Nordküste ideale Bedingungen. Das vorgelagerte Korallenriff bietet nicht nur einen guten Schutz für die Strände entlang der Küste, sondern erlaubt zugleich faszinierende Einblicke in die karibische Unterwasserwelt.

Die Bucht von Naranjo ist nicht nur bei den jüngeren Gästen berühmt für ihren Wasserpark, in dem Besucher eine spektakuläre Delfinshow miterleben oder sogar selbst mit den Delfinen schwimmen können. Wer eher auf der Suche nach einsamen, unberührten Stränden ist, findet diese in der Bucht von Nipe, dem grössten Archipel Kubas. Vor allem die Insel Saetia ist berühmt für ihre vielen paradiesischen Strände, die von einer naturbelassenen tropischen Waldlandschaft gesäumt sind. Die Insel Saetia dient vielen exotischen Tierarten als Heimat, von denen einige bedrohte Arten im inseleigenen Tierpark beobachtet werden können.





Festung Fernando VII in Gibara (© Uvegna / Wikimedia / public domain)

Festung Fernando VII in Gibara (© Uvegna / Wikimedia / public domain)

Kubanische Geschichte und Kultur entdecken

Die kleine Küstenstadt Gibara nordwestlich von Holguín ist selbst noch kaum touristisch erschlossen und bietet daher beste Gelegenheit, die traumhafte koloniale Architektur der „Weissen Stadt“ in aller Ruhe zu erkunden. Gibara beherbergt ausserdem die grössten archäologischen Stätten Kubas. Die Überreste der spanischen Verteidigungsanlagen können hier ebenso besichtigt werden wie die Festung Fernando VII, ein restauriertes Fort, das zum Schutz gegen Piratenangriffe errichtet wurde.

Als archäologische Hauptstadt Kubas ist auch die Stadt Banes östlich von Holguín bekannt. In der Ausgrabungsstätte Chorro de Maíta ist ein indigener Friedhof zu sehen, auf dem während der Kolonialzeit auch spanische Begräbnisstätten angelegt wurden. Das Museum der Ausgrabungsstätte bietet ausserdem faszinierende Informationen dazu, wie das Leben der indigenen Bevölkerung Kubas einst aussah.

Wer die unberührten Naturlandschaften Kubas einmal ganz direkt kennenlernen möchte, hat dazu im Nationalpark Alexander von Humboldt Gelegenheit. Das Schutzgebiet zählt seit 2001 zum UNESCO-Weltnaturerbe und beheimatet mit bis zu 2000 Arten eine der grössten Artenvielfalten der Welt. Etwa 70 bis 80 % der Arten sind endemisch, weshalb der Nationalpark als wichtigstes biologisches Refugium in der Karibik gilt.



 

 

Oberstes Bild: Strand von Guardalavaca in der Provinz Holguín (© Jongleur100 / Wikimedia / public domain)

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Über Andrea Rathjen

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