Australiens Ostküste – ein Garten Eden am Ende der Welt

30.05.2014 |  Von  |  Alle Länder, Australien
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Australiens Ostküste – ein Garten Eden am Ende der Welt
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Down under, wie Australien im Volksmund auch genannt wird, hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten, die es in dieser Form auf dem Erdball sonst nirgendwo zu bestaunen gibt. Auf dem gigantischen Kontinent hat sich durch seine entfernte Lage und seine abwechslungsreiche Geografie, die von trockenen Wüsten über saftige Weiden bis hin zu weissen, langgezogenen Traumstränden und nicht zuletzt schneebedeckten Bergen reicht, eine ganz eigenartige Flora und Fauna entwickelt.

Man erinnere sich an die Dingos, die Koalas und die Kängurus. So facettenreich wie die Fauna des Landes ist auch die Kultur. Vor allem an der Ostküste Australiens können Sie sich auf ein echtes Feuerwerk an sehenswerten Besucher-Highlights gefasst machen. Alte Kolonialstädte, moderne Citys und abgeschiedene Nationalparks reihen sich in der Region aneinander.



Coloured Pinnacles, Ben Boyd National Park an der Australiens Ostküste (Bild: Alex Proimos, Wikimedia, CC)

Coloured Pinnacles, Ben Boyd National Park an der Australiens Ostküste (Bild: Alex Proimos, Wikimedia, CC)

Sydney geniessen

Könnten Sie auf Anhieb die Hauptstadt Australiens benennen? Canberra wäre die richtige Antwort. Aber jeder kennt die heimliche Hauptstadt Sydney. Die Mega-Metropole im Osten des Landes ist das geistige und kulturelle Zentrum des ganzen Kontinents. In der brodelnden Millionenstadt können Sie sich rund um die Uhr in ein kulturell aufregendes Leben stürzen. Schauen Sie sich einmal im „Australian National Maritime Museum“ im Darling Harbour um, in dem Sie viel über die Seefahrt erfahren werden. Oder wagen Sie einen Abstecher in die prächtige St. Mary’s Cathedral.



In der staatlichen Kunstgalerie Art Gallery of New South Wales erwartet Sie das ganze Jahr hindurch zeitgenössische Kunst und im exzentrischen Sydney Opera House, das mittlerweile zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, geniessen Sie klassische Musik. Ein Gefühl von Freiheit erleben Sie hoch oben auf dem Sydney Tower. Lassen Sie den Blick über die Viermillionenstadt und die Umgebung schweifen. Dem Shoppingvergnügen können Sie sich ausgiebig in der Fussgängerzone Pitt St. Mall widmen.

Sydney Opera House (Bild: Adam.J.W.C., Wikimedia, CC)

Sydney Opera House (Bild: Adam.J.W.C., Wikimedia, CC)

Naturpark Muttonbird Island Nature Reserve Park



Etwas mehr als 500 Kilometer von der geschäftigen australischen Metropole Sydney entfernt liegt das kleine Eiland Muttonbird mit dem gleichnamigen Island Nature Reserve Park. Für die Einheimischen hat die Insel, die in ihrem Sprachgebrauch als Giidany Miirlarl bekannt ist, einen ganz besonderen kulturellen Wert. Sie wird ihrer Meinung nach von einem mystischen Riesen bewacht, der sich um die facettenreiche Flora und Fauna kümmert. Die Insel selbst ist Teil des bevölkerungsreichsten Bundesstaates Australiens – New South Wales.

Alljährlich bietet die Insel ihren Besuchern ein ganz besonderes Spektakel, wenn die Wandervögel Short-tailed Shearwater (puffinus tenuirostris) zu Tausenden mit der Eiablage beginnen. Drei Monate werden die Jungen von Eltern grossgezogen, bis sie selbst auf Nahrungssuche gehen können. Der unbewohnte, unter Schutz stehende Marinepark ist ferner Heimat für die riesigen Wale, die sich alljährlich einfinden, sowie eine farbenprächtige Unterwasserwelt, die sich um das vorgelagerte Korallenriff angesiedelt hat.

Muttonbird Island (Bild: Hughesdarren, Wikimedia, CC)

Muttonbird Island (Bild: Hughesdarren, Wikimedia, CC)

Coffs Harbour – umgeben von Nationalparks



Nicht weit von Muttonbird entfernt treffen Sie auf das einladende Küstenstädtchen, das von Nationalparks umgeben ist. Vorgelagert in den pazifischen Gewässern liegt der Solitary Islands Marine Park, der mit einem artenreichen Unterwasserleben begeistert, das Sie beim Tauchen oder Schnorcheln entdecken können. Sowohl die Angelsportfreunde wie auch die Surfer kommen dank der perfekten Konditionen auf ihre Kosten. In dem beschaulichen Küstenstädtchen hat sich aufgrund der angenehmen subtropischen Klimabedingungen in den letzten Jahrzehnten eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur entwickelt. In den naheliegenden Eukalyptuswäldern treffen Sie auf die putzigen Koalabären, die im Schatten der dichten Blätter genüsslich an den Blättern kauen, ihrer einzigen Mahlzeit.

Im Süden von Solitary Island. (Bild: JWarnes, Wikimedia, CC)

Im Süden von Solitary Island. (Bild: JWarnes, Wikimedia, CC)

Woolgoolga – das indische Zentrum Australiens

Bei einem Besuch der australischen Kleinstadt Woolgoolga werden Sie sich wie in Indien fühlen. Eine grosse Sikh-Gemeinde hat sich in der nur etwas mehr als 5000 Einwohner zählenden Küstenstadt niedergelassen. Indien und seine Kultur bestimmen den von zahllosen Bananenplantagen eingeschlossen Ort. 13 % der Einwohner des Ortes sprechen als Muttersprache Punjabi, genauso viele Sikh. Nicht umsonst wird im April ein Fest zu Ehren des Curry in der Stadt gefeiert, bei dem sich jedes Jahr über 10’000 Besucher aus aller Herren Länder ein Stelldichein geben. Es geht dann ziemlich scharf zur Sache. Wer sich die Zunge verbrannt hat, kann das Feuer in geselligen Cafés und Kneipen bei Livemusik löschen.

Alternative Kommune im Bongil-Bongil-Nationalpark

Haben Sie auch schon einmal davon geträumt, einfach auszusteigen und der Harmonie und dem Schutz der Umwelt eine grössere Bedeutung und Beachtung zu schenken? Genau diese Punkte hat die alternative Kommune Bundagen mit ihren 200 Einwohnern im Bongil Bongil National Park zum zentralen Thema ihres Lebens gemacht. Umringt vom Park leben die Gemeindemitglieder in völligem Einklang mit der Natur. Die Idee zu dieser Kommune entstand in den Anfängen der 80er-Jahre, als ein feudaler Golfplatz gebaut werden sollte.

Erleben Sie hautnah das harte Tagewerk alternativer Aussteiger inmitten eines grandiosen Naturambientes. Im Park können Sie ausserdem in den zahllosen Bächen, den sogenannten Creeks, gut fischen oder sich auf einer Wanderung von ausgebildeten Guides begleiten lassen. Und an den jungfräulichen Stränden laden ruhige, klare Gewässer zu ausgelassenem Badevergnügen ein.



 

Oberstes Bild: Putzige Koalabären sind eines der am weitesten verbreiteten Symbole Australiens. (© Erik Veland, Wikimedia, CC)

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