St. Kitts – eine Insel voll ungeahnter Möglichkeiten

01.09.2014 |  Von  |  Alle Länder, Atlantik
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St. Kitts – eine Insel voll ungeahnter Möglichkeiten
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Die Insel St. Kitts, welche mit der nahe gelegenen Insel Nevis einen Inselstaat namens „St. Kitts & Nevis“ bildet, hat nicht nur eine umfangreiche Geschichte, sondern ist insgesamt ein einzigartiges Reiseziel. Natur, sportliche Aktivitäten, Entspannung, Unterhaltung und noch vieles mehr erwartet ihre Besucher.

Viele Völker und Staaten wollten im Laufe der Jahrhunderte die Vorherrschaft über dieses 169 Quadratkilometer grosses Land, welches heute St. Kitts heisst. Heute ist die Insel friedlich und erfreut sich einer intakten Natur und eines reichhaltigen Urlaubsangebots, das jeden Touristen ansprechen wird.



Die Entdeckung und Besiedlung der Insel

Die im Karibischen Meer gelegene Insel St. Kitts wurde um das Jahr 1300 von den Kariben, also verschiedenen mittel- und südamerikanischen Völkern, die sich in dieser Region ausbreiteten, besiedelt. Nach knapp zwei Jahrhunderten entdeckte dann Christoph Columbus die Insel von europäischer Seite aus. Jedoch waren es 1538 Hugenotten aus dem nordfranzösischen Ort Dieppe, welche die erste europäische Siedlung auf St. Kitts erbauten. Der ebenfalls Dieppe genannte Ort wurde aber schon bald von den Spaniern zerstört.

Zwei Jahrhunderte des Herrschaftswechsels

Im 17. und im 18. Jahrhundert fand auf St. Kitts ein permanenter Wechsel der Herrschaftsverhältnisse statt. Im Jahr 1623 waren es die Engländer, die eine Siedlung auf der Insel errichteten. Bald schon folgten aber wieder Franzosen, welche sich, vertreten durch den Abenteurer, Freibeuter und Händler Pierre Belain d’Esnambuc, 1625 auf der Insel niederliessen. Nur ein Jahr später schmiedeten die einheimischen Kariben, welche die europäischen Machenschaften auf ihrer Insel nicht mehr länger dulden wollten, den Plan, die Europäer zu überfallen und zu vertreiben. Die neuen Siedler kamen jedoch hinter diesen Plan und gingen ihrerseits in die Offensive. Das hatte grausame Folgen. Die Einheimischen wurden entweder umgebracht oder versklavt.





Schlacht bei St. Kitts 1783 (Bild: Thomas Maynard, WIkimedia)

Schlacht bei St. Kitts 1783 (Bild: Thomas Maynard, WIkimedia)




Im Rahmen des Englisch-Spanischen Kriegs überfielen die Spanier 1629 die Insel und vertrieben sowohl Engländer als auch Franzosen, die aber schon zwei Jahre später zurückkamen. Im Jahr 1666 führte dann der Zweite Englisch-Niederländische Krieg dazu, dass die Insel in ausschliesslich französische Hände fiel. Ein Versuch der Engländer, St. Kitts in ihre Gewalt zu bringen, schlug 1667 fehl – jedoch sorgte der anschliessende Friedensspruch für die entsprechende Zuordnung. Der ständige Wechsel der Herrschaftsansprüche von Engländern und Franzosen fand erst 1783 ein Ende, als die Insel endgültig an Grossbritannien fiel. 1967 war St. Kitts im Verbund mit anderen Inseln autonom, allerdings nach wie vor unter britischer Flagge. 1983 wurde der Inselstaat St. Kitts & Nevis dann endgültig unabhängig und autonom.

Festungshügel von St. Kitz (Bild: jthetzel, Wikimedia, CC)

Festungshügel von St. Kitz (Bild: jthetzel, Wikimedia, CC)

Eine Insel voll Flora und Fauna

Trotz ihrer vergleichsweise geringen Grösse hat St. Kitts eine ganze Menge für ihre Besucher zu bieten. Mehr als ein Viertel der Insel nimmt ein Nationalpark ein, welcher einen stets wachsenden Regenwald beheimatet – eine erfrischende Abwechslung von den sonst schrumpfenden tropischen Wäldern. Hier können Sie wandern und die einzigartige Flora und Fauna der Insel erleben. Grüne Meerkatzen, Mungos, Ziegen und Schwarzbauchschafe werden Ihnen begegnen. Wenn Sie sich aber lieber in der Luft bewegen, dann können Sie auch via Zipline über und durch den Regenwald gleiten. Auch Kletterer finden hier viele Felsen und Berge, die sie erstürmen können. Zudem gibt es geführte Touren zum Rand des „Sofa Rock“, einem inaktiven Vulkan.

St. Kitts – eine  Insel voll Flora und Fauna (Bild: Sonya Bobb, Wikimedia, CC)

St. Kitts – eine Insel voll Flora und Fauna (Bild: Sonya Bobb, Wikimedia, CC)




Eine Insel voller Strände

An der gesamten Küste der Insel St. Kitts finden Sie verschiedene Strände, wovon die meisten über hellen Sand verfügen. Hier können Sie sonnenbaden, in das warme Wasser eintauchen oder sich dem Wassersport hingeben. Die Angebote für Wassersport umfassen: Segeln, Paddeln, Windsurfen und Wellenreiten, Kite-Surfing, Schnorcheln und Tauchen. Sie können mit dem Speedboat oder dem Jetski übers Meer fahren, an Wassersafaris und Küstenerkundungen teilnehmen, angeln und vieles mehr. Natürlich können Sie sich auch einfach ausruhen. Die Strandbars der Insel versorgen Sie direkt vor Ort mit köstlichen Speisen und erfrischenden Getränken, während im Hintergrund leise karibische Musik zu hören ist.

Marienkirche in Cayon, St. Kitts (Bild: DEC 2005, Wikimedia, CC)

Marienkirche in Cayon, St. Kitts (Bild: DEC 2005, Wikimedia, CC)

Eine Insel der Ruhe und Entspannung

Über 40 verschiedene Arten können Sie bei Vogelbeobachtungen auf St. Kitts erleben. Sie werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Während einer gebuchten Fotosafari können Sie viele einzigartige Schnappschüsse aus der Vogelwelt mit nach Hause nehmen. Neben den Vögeln und den im Nationalpark lebenden Tieren gibt es auf der Insel wunderbare Landschaften, die Sie so schnell nicht vergessen werden.

Dies gilt auch, wenn Sie im Royal St. Kitts Golf Club eine Partie spielen möchten. Von diesem sehr gut gepflegten Platz mit interessanten Kursen sehen Sie je nach Blickrichtung entweder das Meer, den Regenwald oder den Sofa Rock. Dabei blicken Sie beim Spielen aller Löcher entweder auf den Atlantik oder das Karibische Meer, je nachdem, wo Sie sich befinden.

Insgesamt vier grössere Einrichtungen sorgen zudem dafür, dass Sie Ihren Körper restlos und professionell entspannen können. Drei Spa-Einrichtungen sowie der „The Body Haven“ bieten Ihnen ein Rundum-Sorglos-Paket für einen erholsamen Urlaub an.



 

Oberstes Bild: Festung auf St. Kitts (© Werner Braun  / pixelio.de)

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Über Kirsten Schlier

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