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Rheinsberg – Ein Bilderbuchort, nicht nur für Verliebte

28.04.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Rheinsberg – Ein Bilderbuchort, nicht nur für Verliebte
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Kaum einem anderen Ort eilt ein solcher Ruf von Romantik voraus wie dem deutschen Städtchen Rheinsberg. Schuld daran ist die gleichnamige Kurzgeschichte von Kurt Tucholsky. In ihr verarbeitete der Autor einen Sommeraufenthalt mit seiner damaligen Verlobten zu einem im Wortsinn wegweisenden „Bilderbuch für Verliebte“ …

Seitdem sind zahlreiche Paare den Spuren der beiden Buchfiguren gefolgt und haben Rheinsberg zu einem der bekanntesten Erholungsorte Deutschlands gemacht. Die Stadt weiss Tucholskys unterhaltsame Schilderung ihrer Vorzüge gleichermaßen zu würdigen wie zu nutzen: Es gibt nahezu keine Stelle, an der sich nicht irgendein Verweis auf das literarische Denkmal, dessen Verfasser oder den Hintergrund der berühmten Erzählung findet. Dabei hat Rheinsberg diese Fokussierung gar nicht nötig, denn es blickte bereits vor der Entstehung des Werkes auf eine ebenso langjährige wie bewegende Geschichte zurück …

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Mein Leipzig lob‘ ich mir! Es ist ein Klein-Paris, und bildet seine Leute! (Teil II)

17.04.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Mein Leipzig lob‘ ich mir! Es ist ein Klein-Paris, und bildet seine Leute! (Teil II)
5 (100%)
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Nachdem ich Ihnen am Ende des ersten Teils unseres Leipzig-Rundgangs das Geheimnis Ihrer garantierten Rückkehr in die Stadt verraten habe, erfahren Sie heute, welche Sehenswürdigkeiten Sie bei der Fortsetzung der vorgeschlagenen Route noch besichtigen können.

Sofern Sie die bereits vorgestellte Mädlerpassage über den gleichen Zugang verlassen, über den Sie sie betreten haben, erblicken Sie direkt vor sich die Alte Börse – das älteste Versammlungsgebäude der in Leipzig ansässigen bzw. niedergelassenen Kaufleute.

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Mein Leipzig lob‘ ich mir! Es ist ein Klein-Paris, und bildet seine Leute! (Teil I)

18.02.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Mein Leipzig lob‘ ich mir! Es ist ein Klein-Paris, und bildet seine Leute! (Teil I)
5 (100%)
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Mit diesen Worten aus dem ersten Teil seiner bekannten Tragödie „Faust“ setzte Johann Wolfgang Goethe seiner Studentenzeit in Leipzig ein verbales Denkmal, das in nahezu jeder Stadtführung Erwähnung findet. Echte Leipzigerinnen und Leipziger rümpfen darüber natürlich die Nasen. Zum einen, weil sie den zweideutigen Grundtenor des berühmten Zitates kennen und wissen, dass der spätere Dichterfürst die Aussage ganz anders gemeint hat; zum anderen empört sie der hinkende Vergleich mit einer Weltmetropole gehörig. Schliesslich ist ihre Stadt interessant genug, um für sich selbst zu sprechen! Wie recht die solcherart entrüsteten Bürger und Bürgerinnen damit haben, beweist der kleine City-Streifzug, den ich im Namen von reiseziele.ch für Sie zusammengestellt habe.

Die Tour, auf die ich Sie mitnehmen möchte, startet zu Füssen eines Bauwerks, das bei den Einwohnern der Stadt durchaus gemischte Gefühle hervorruft – das Völkerschlachtdenkmal. Als Teil der weithin sichtbaren Silhouette Leipzigs wirkt es einerseits anheimelnd; im Gedenken an die zahlreichen Opfer der verheerenden militärischen Auseinandersetzung jedoch gleichermassen abschreckend. Wie eine Mahnung wider das Vergessen erstreckt sich unmittelbar daneben die grösste Erd- und Urnengräberanlage Europas – der Südfriedhof.

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