Costa Rica – Beeindruckende Karibikstrände und feurige Vulkane

12.04.2014 |  Von  |  Alle Länder, Mittelamerika
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Costa Rica – Beeindruckende Karibikstrände und feurige Vulkane
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Lateinamerikanische Rhythmen, aromatischer Kaffee, weisse Sandstrände und tropischer Regenwald – dafür steht Costa Rica. Das mittelamerikanische Land ist zwar vergleichsweise klein – seine Grösse ist etwa mit Niedersachsen vergleichbar. Dennoch bietet es aussergewöhnlich abwechslungsreiche Landschaften, eine grosse Artenvielfalt und einfach perfekte Bedingungen für Aktivferien.

Ob Wanderungen hinauf auf die Spitze des aktiven Vulkans Irazú, entspannende Bäder in heissen Thermalquellen oder ein Ritt auf den Wellen des Pazifiks, in Costa Rica ist alles möglich.



Tropischer Urwald Costa Ricas (Bild: eda / pixelio.de)

Tropischer Urwald Costa Ricas (Bild: eda / pixelio.de)

Weisse Karibikstrände grenzen an grünen Dschungel

Die Karibik ist natürlich bekannt für ihre wunderschönen weissen Strände mit Palmen und kristallklarem Wasser. Hier macht auch die Ostküste von Costa Rica keine Ausnahme. Diese befindet sich zwischen den Landesgrenzen von Panama sowie Nicaragua in Mittelamerika und beeindruckt durch weitläufige Sandstrände sowie kleinere Lagunen mit ruhigem himmelblauen Meer.



Hier kann man unter Palmwedeln die Seele baumeln lassen und ein Bad im ganzjährig warmen tropischen Teil des Atlantiks nehmen. Am Rande der Küste befinden sich zudem kleine Bars und Restaurants, die lokale Spezialitäten anbieten. Hierzu zählt vor allem Fisch, Reis mit Bohnen, Kochbananen und Gemüsesorten wie Yukka, Kartoffeln oder Karotten.

Corcovado Nationalpark, Costa Rica (Bild: José R., Wikimedia, CC)

Corcovado Nationalpark, Costa Rica (Bild: José R., Wikimedia, CC)

An einzelnen Stränden kann während einiger Monate ein ganz besonderes Schaupiel beobachtet werden. Von Juli bis November kehren Schildkröten an die Küsten Costa Ricas zurück und legen dort ihre Eier ab. Nach und nach schlüpfen dann hunderte kleiner Baby-Schildkröten, die sich ihren Weg über den weissen Sand zum rettenden Wasser bahnen. Besonders gut kann dieses einmalige Naturereignis am Strand von Tortugero verfolgt werden.

Wem das ausgiebige Sonnenbad zu langweilig wird, kann mit nur wenigen Schritten den tropischen Urwald Costa Ricas betreten und dort exotische Pflanzen und Tiere entdecken. Oftmals liegen die begehbaren Teile des Dschungels in Nationalparks wie beispielsweise in Cahuita in der Karibik oder Manuel Antonio am Pazifik. Auf befestigten Wegen und über Hängebrücken können sich Abenteurer dann einen Pfad durch das Dickicht des Waldes schlagen. Mit etwas Glück zeigen sich Affen, Leguane oder bunte Papageien.

Faultier in Costa Rica (Bild: Sebastian Wenzel / pixelio.de)

Faultier in Costa Rica (Bild: Sebastian Wenzel / pixelio.de)




Surfing, Rafting und Canopying

Die Pazifik-Seite von Costa Rica eignet sich besonders zum Surfen. Hier befinden sich zahlreiche Strände, die für jeden Surfer-Typ etwas bieten. In der Provinz Guanacaste – im Nordwesten von Costa Rica – kommen sowohl Beginner als auch Surf-Profis an Stränden wie beispielsweise Tamarindo voll auf ihre Kosten. Wer es lieber etwas ruhiger angehen lassen möchte, kann die Pazifikküste gen Süden hinunterfahren und sich zum Beispiel an der Playa Dominical in die Wellen stürzen. Zwischen Norden und Süden befinden sich Surfer-Paradiese für Fortgeschrittene. Anspruchsvolle Wellen treffen hier auf die Küste der Playa Jacó oder Playa Hermosa.



Costa Rica eignet sich aber auch perfekt für eine Reihe anderer Fun-Sportarten. Beispielsweise können auf den Flüssen des Landes wie etwa dem Sarapiquí, dem Pacuare oder dem Savegre Raftingtouren durch wilde Gewässer unternommen werden. Ein echtes Abenteuer für Reisende, die Höhenluft nicht scheuen und gleichzeitig eine abkühlende Erfrischung suchen, sind Klettertouren hinauf an Costa Ricas Wasserfällen.

Surfen in Costa Rica (Bild: Haru Master, Wikimedia, CC)

Surfen in Costa Rica (Bild: Haru Master, Wikimedia, CC)

Darüber hinaus ist in vielen Nationalparks auch eine Canopy-Tour möglich. Hierbei ‚fliegen‘ Abenteurer sozusagen an einem Stahlseil in mehreren Etappen über die grünen Wipfel des Dschungels. Dieses rasante Vergnügen wird zum Beispiel im Nationalpark von Monteverde angeboten. Monteverde ist auch bekannt für den artenreichen Nebelwald. Neben exotischen Tierarten wie etwa dem Harlekinfrosch oder bunten Schmetterlingen befindet sich in diesem Reservat auch eine Vielzahl von Orchideenarten.

Auch Bootstouren zu kleinen Inseln im Nordwesten des Landes beispielsweise zur Isla Tortuga werden Reisende faszinieren. Mit einem kleinen Fischerboot können diese etwa von Jacó aus grüne Flecken im Pazifik entdecken, die wie Schildkrötenpanzer geformt sind. Ausserdem besteht die Möglichkeit, beim Schnorcheln oder Tauchen Stachelrochen, Schildkröten und Korallen zu erforschen.

Canopy-Tour in Costa Rica (Bild: Khaufle, Wikimedia, GNU)

Canopy-Tour in Costa Rica (Bild: Khaufle, Wikimedia, GNU)

Lavaseen in Vulkankratern

Costa Rica beherbergt einige auch heutzutage noch aktive Vulkane, die auch perfekt zu Fuss erklommen werden können. Ein echtes Abenteuer für Wanderfreunde. Dies ist im Moment auch auf dem Arenal möglich. Vom aktivsten Vulkan des Landes flossen noch im Jahre 2010 glühende Lavaströme bis ins Tal hinunter.

Seitdem sprüht der Vulkan jedoch keine Funken mehr. Dies bedeutet jedoch nicht, dass er inaktiv ist. Vielmehr wird durch seine Hitze der Fluss Tabacón erwärmt, der sich am Fusse des Arenals durch den Urwald schlängelt. Hier befindet sich auch das Tabacón Resort & Spa. In zahlreichen Auffangbecken können Reisende sich in den Thermalquellen wie in einer grossen gemütlichen Badewanne inmitten von exotischen Pflanzen fühlen. Kleine Wasserfälle runden das Wohlfühlidyll ab.

Durch die Hitze von Arenal wird der Fluss Tabacón erwärmt (Bild: The World Factbook, Wikimedia)

Durch die Hitze von Arenal wird der Fluss Tabacón erwärmt (Bild: The World Factbook, Wikimedia)

Wandertouren sind auch auf dem Vulkan Irazú möglich. Dieser ist mit 3432 Metern der höchste Feuerberg Costa Ricas. Wer seine Spitze erreicht, hat bei gutem Wetter einen atemberaubenden Blick in das Innere des Kraters. Hier befindet sich ein giftgrüner Schwefelsee. Zudem kann bei guter Sicht sowohl der Pazifik als auch der Atlantik gesehen werden.

Wer sich vom Zauber Costa Ricas gefangen nehmen lässt und das Land wirklich entdeckt, ohne nur in einem Hotel am Strand zu verweilen, kann eine faszinierende Vielfalt erleben. Wanderungen durch die verschiedenen Landschaften des Landes ermöglichen einen Blick auf eine unberührte Natur, idyllische Strände und feurige Vulkane.



 

Oberstes Bild: Der Strand Playa Blanca in Costa Rica (Bild: Michael Heimann  / pixelio.de)

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