Das Ledersofa und der Shabby Chic

09.10.2014 |  Von  |  Publi-Artikel
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Das Ledersofa und der Shabby Chic
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Wer ein altes, gut erhaltenes Ledersofa erbt oder ein solches beim Trödelhändler entdeckt, der sollte nicht zögern, es im eigenen Wohnzimmer aufzustellen. Derzeit ist nämlich der Einrichtungsstil in Mode, der sich Shabby Chic nennt und bei dem alte, aber auch neue Sofas aus Leder eine wichtige Rolle spielen.

Was ist der Shabby Chic?

Ins Deutsche übersetzt bedeutet Shabby Chic „schäbiger Chic“. Dieser Begriff ist jedoch etwas irreführend, denn schäbig ist dieser Look nicht. Vielmehr geht es bei diesem besonderen Einrichtungsstil darum, dass Neues mit Altem kombiniert wird und zudem Selbstgebasteltes zum Zuge kommt.

Ursprünglich kam der Shabby Chic aus Grossbritannien, wo er Ende der 1980er Jahre entstand. Gedacht war er als nichtkommerzielle Gegenbewegung gegen teure Innenausstattungen im viktorianischen Stil, der zu dieser Zeit von den Mitgliedern der britischen Oberschicht bevorzugt wurde. So werden etwa leicht abgeschabte oder angekratzte Tisch- oder Regalmöbel beim Shabby Chic genutzt, die mit einer modernen Couch oder einen neuen Esstisch kombiniert werden. Besonders schön sind auch ein alter Kronleuchter oder elegante Möbel aus Omas Zeiten, die viele Verzierungen und Schnörkel aufweisen. Farblich dominieren vor allem Pastelltöne. Gelegentlich werden auch neue Möbel verwendet, die bewusst auf alt getrimmt werden.

Das Ledersofa und der Shabby Chic

Da ein Ledersofa zu beinahe jedem Einrichtungsstil kombiniert werden kann, macht es sich auch beim Shabby Chic sehr gut. In die Einrichtung kann ein modernes Sofa integriert werden, das dann beispielsweise auf einen Tisch vom Flohmarkt oder auf Sessel aus einem Bürgerhaushalt aus dem 19. Jahrhundert trifft. Das Ledersofa kann aber auch selbst ein älteres Modell sein, das in einen in den 70er- oder 80er-Jahren beliebten Braun- oder Beigeton gefärbt ist und über ein zu dieser Zeit verbreitetes Design verfügt. Ein Sofaklassiker, der sehr gut in den Shabby Chic passt, ist auch das Chesterfield Sofa.


Bequemes Ledersofa vom Trödelhändler. (Bild: © dresden - fotolia.com)

Bequemes Ledersofa vom Trödelhändler. (Bild: © dresden – fotolia.com)


Das Chesterfield Sofa

Das Chesterfield Sofa ist ein Erscheinung. Es verfügt über ausladende Masse und ist am charakteristischen Rautenmuster zu erkennen. Dies entsteht durch in Falten gelegtes Leder, das mit Knöpfen am Gestell befestigt wird. Experten sprechen hier von der Kaptionierung. Zu finden ist das Chesterfield Sofa ausschliesslich als Zwei- oder Dreisitzer. Entworfen wurde das Sofa Ende des 18. Jahrhunderts vom britischen Möbelbauer Robert Adam.

Tipps zum Kauf eines gebrauchten Ledersofas

Ledersofas gehören zu den haltbarsten Polstermöbeln überhaupt. Mit nur wenig Pflege können sie problemlos mehrere Jahrzehnte überstehen. Zu einem Gebrauchtkauf kann man daher nur raten.



Wer allerdings ein Ledersofa aus zweiter Hand erwerben möchte, der sollte sich nicht nur die Beschaffenheit der Bezüge ansehen, sondern auch eine Sitzprobe machen und die gesamte Oberfläche abtasten, um zu erkennen, ob die Federung noch komplett intakt ist. Ist bei etwas Druck ein Quietschen zu hören, ist dies ein erstes Alarmzeichen.

 

Oberstes Bild: © vittavat – fotolia.com


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