Ishigaki-jima – Traumstrände und Dschungelwelten in Japan

28.06.2014 |  Von  |  Alle Länder, Asien
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Ishigaki-jima – Traumstrände und Dschungelwelten in Japan
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Sie gilt als Geheimtipp für Japan-Reisende, die neben dem Kennenlernen von Land und Leuten auch Natur- und Stranderlebnisse suchen: die Insel Ishigaki-jima. Im äussersten Süden des Inselreichs gelegen, scheinen Hektik und Trubel des japanischen Alltags weit entfernt. Ein Aufenthalt auf der Insel kann einen erholsamen Abschluss einer Reise nach Japan bilden.

Ishigaki-jima ist die Hauptinsel der Yaeyama-Inseln. Das hierzulande kaum bekannte Archipel gehört zur Präfektur Okinawa und liegt wesentlich näher an Taiwan als am japanischen Kernland. Rund drei Flugstunden braucht es, um die Insel von Japan aus zu erreichen. Nach Taiwan beträgt die Entfernung gerade mal 230 Kilometer.



Der Reiz Ishigaki-jimas liegt in seinen Stränden und den davorliegenden Korallenriffen im Ostchinesischen Meer. Yonehara, Sukuji und Sunset sind die Namen der grössten und bekanntesten, aber keineswegs einzigen Strände der Insel. Bei allen drei genannten handelt es sich um Sandstrände, am Yonehara-Strand finden sich zahlreiche Korallenüberbleibsel. Die beste Badesaison ist die Zeit zwischen April und November. Die Temperaturen liegen in diesem Zeitraum konstant über 25 Grad.

Strand auf Ishigaki-jima (Bild: ippei naoi, Wikimedia, CC)

Strand auf Ishigaki-jima (Bild: ippei naoi, Wikimedia, CC)

Korallenriffs, Mangroven und Dschungel

Ishigaki-jimas Strände bieten ideale Gelegenheiten zum Schnorcheln und Tauchen. Manchmal – wie am Yonehara-Strand – liegen die Korallenriffe in unmittelbarer Nähe und sind daher auch für weniger Geübte gut zu erreichen. Das glasklare Wasser macht es möglich, die faszinierende Unterwasserwelt zu entdecken. Als schönster Punkt der Insel gilt die Kabira-Bucht, die Besuchern einen traumhaften Blick auf das von grüner, subtropischer Vegetation umsäumte smaragdgrüne Wasser eröffnet.

Im Inselinnern verfügt Ishigaki-jima über eine noch vielfach unberührte Natur. Palmenwald, mangrovengesäumte Flussläufe und dschungelartige Flächen sind hier typisch. Kayak-Touren auf einem der beiden Inselflüsse sind eine Art, die Natur zu entdecken. Wer es noch abgeschiedener und ursprünglicher möchte, sollte die Nachbarinsel Iriomote besuchen. Sie ist touristisch noch weniger erschlossen. Grosse Teile der Insel gehören zum Iriomote-Nationalpark, Japans südlichstem Naturschutzgebiet. Noch mehr als auf Ishigaki-jima sind hier Dschungel und Mangrovenwälder vorherrschend.

Inselhopping möglich

Ishigaki-jima kann sehr gut als Ausgangspunkt für Inselhopping im Bereich der Yaeyama-Inseln genutzt werden. Denn die Insel ist der zentrale Verkehrshub des Archipels. Mit dem Flugzeug oder der Fähre sind die anderen Yaeyama-Inseln problemlos zu erreichen. Von Japan aus gibt es von verschiedenen Flughäfen Direktverbindungen nach Ishigaki-jima.



 

Oberstes Bild: Hirakubo Leuchtturm an der nördlichen Spitze von Ishigaki-jima (© Paipateroma, Wikimedia, GNU)

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Über Stephan Gerhard

ist seit Jahren als freier Autor und Texter tätig und beschäftigt sich bevorzugt mit Themen rund um Finanzen, Geldanlagen und Versicherungen sowie Wirtschaft. Als langjähriger Mitarbeiter bei einem Bankenverband und einem grossen Logistikkonzern verfügt er über umfassende Erfahrungen in diesen Gebieten.

Darüber hinaus deckt er eine Vielzahl an Themen im Bereich Reisen, Tourismus und Freizeitgestaltung ab. Er bietet seinen Kunden kompetente und schnelle Unterstützung bei der Erstellung von Texten und Präsentationen.


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