Bevölkerungsschutz

Sicherheit bei Schweizer Sportveranstaltungen – Lage verbessert sich, Risiken bleiben

Die Sicherheitslage rund um Schweizer Fussballspiele hat sich zuletzt messbar verbessert. In der Saison 2025/26 wurden von 414 ausgewerteten Spielen der Super League und Challenge League 316 als "grün" eingestuft, während die Zahl der Begegnungen mit besonders schweren gewalttätigen Ereignissen deutlich zurückging. Gleichzeitig bleiben Pyrotechnik, Sachbeschädigungen und einzelne Gewalttaten zentrale Herausforderungen für Klubs, Behörden und Fans. Die Zahlen stammen aus dem Gesamtschweizerischen Lagebild Sport von fedpol. Wichtig ist dabei die Einordnung: Bewertet wird nicht nur das Geschehen innerhalb eines Stadions. Erfasst werden auch Anreise, unmittelbares Stadionumfeld, Zeit vor und nach der Partie sowie die Rückreise. Eine rote Einstufung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass schwere Gewalt auf einer Tribüne stattgefunden hat. Gerade im Schweizer Profifussball liegen viele Problemfälle ausserhalb der eigentlichen Arenen. Für Zuschauer beginnt Sicherheit bereits beim Einlass. Ticket- und je nach Partie Personenkontrollen, getrennte Zugänge für Fangruppen, klar geregelte Gästesektoren sowie Verbote gefährlicher Gegenstände gehören zum Standard. Welche Regeln im Detail gelten, unterscheidet sich zwischen Stadien und Wettbewerben. Ein Überblick über Tickets, Einlasskontrollen und richtiges Verhalten beim Stadionbesuch zeigt deshalb auch, weshalb die jeweilige Stadionordnung vor der Anreise geprüft werden sollte.

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Säntis in Bewegung: Bis zu 15'000 Kubikmeter Fels drohen auf die Schwägalp zu stürzen

Die imposante Bergwelt rund um Säntis und Schwägalp zeigt derzeit ihre unberechenbare Seite: An der Säntis-Nordwand ist ein gewaltiger Felsbereich instabil geworden. Bis zu 15'000 Kubikmeter Gestein könnten abbrechen. Für Ausflügler/innen und Wanderer/innen gibt es jedoch eine wichtige Entwarnung: Der offizielle Wanderweg Schwägalp–Siebenhütten kann weiterhin benutzt werden.

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Katastrophe in Nepal: Sturzflut fordert 160 Tote – Hunderte vermisst

Eine gewaltige Sturzflut hat im Norden Nepals ganze Ortschaften verwüstet. Mindestens 160 Menschen kamen nach bisherigen Angaben in der betroffenen Grenzregion ums Leben, Hunderte werden weiterhin vermisst. Besonders dramatisch ist die Lage für Reisende: Allein 590 nepalesische und ausländische Touristinnen und Touristen gelten derzeit als nicht erreichbar. Die Katastrophe ereignete sich am Mittwoch, 26. August 2026, im Himalaya nahe der Grenze zwischen Nepal und dem chinesischen Tibet. Eine gewaltige Flutwelle raste durch das Tal des Bhotekoshi und weiter in Richtung Trishuli. Wasser, Schlamm, Felsen und Geröll rissen Häuser, Fahrzeuge, Strassen und Brücken mit.

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Historisches Baar entdecken: Denkmaltage bieten Führungen, Archäologie und Einblicke

Am 12. und 13. September finden die Europäischen Tage des Denkmals statt. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt den diesjährigen kantonalen Schwerpunkt in Baar. Zahlreiche Führungen, Rundgänge und Einblicke hinter sonst verschlossene Türen laden dazu ein, historische Orte neu zu entdecken. An den schweizweit stattfindenden Tagen des Denkmals öffnen zahlreiche historische Orte ihre Türen und laden dazu ein, ihre Geschichte, ihre Bedeutung und die Herausforderungen ihres Erhalts kennenzulernen. „Baudenkmäler verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Sie schaffen Identität und tragen wesentlich zur Qualität unserer gebauten Umwelt bei“, sagt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie.

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