flughafen.ch

Flughafen im Alarmzustand: Wie schnell lässt sich ein Airport sichern?

Ein Brand, eine Bombendrohung, ein schwerer Unfall oder ein Cyberangriff: An einem internationalen Flughafen kann ein Zwischenfall weitreichende Folgen haben. Doch wie schnell lässt sich ein Airport wie Zürich im Ernstfall sichern oder vollständig abriegeln? Erste Schutzmassnahmen können unmittelbar eingeleitet werden, während eine umfassende Sicherung je nach Gefahrenlage deutlich aufwendiger ist. Am Flughafen Zürich stehen Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und technische Einsatzstellen rund um die Uhr bereit. Bei einem Flugzeugnotfall müssen die alarmierten Feuerwehrkräfte die Einsatzorte auf Pisten, Rollwegen und Standplätzen innerhalb von drei Minuten erreichen können. Diese Vorgabe betrifft die Brandbekämpfung und Rettung, nicht die vollständige Abriegelung des Flughafens. Entscheidend ist deshalb die Art des Zwischenfalls. Ein betroffenes Terminal kann gesondert behandelt werden, während andere Flughafenbereiche weiterarbeiten. Bei einer grossflächigen Gefahrenlage müssen dagegen zahlreiche Organisationen zusammenwirken, um Passagiere, Mitarbeitende und den Flugverkehr gleichzeitig zu schützen.

Weiterlesen

Powerbank im Flugzeug: Zulässige Kapazität vor dem Abflug prüfen

Ob eine Powerbank mit ins Flugzeug darf, entscheidet sich vor allem an ihrer Energie in Wattstunden. Bis 100 Wh sind handelsübliche Modelle im Handgepäck grundsätzlich zulässig, während Geräte zwischen 100 und 160 Wh meist eine vorherige Genehmigung der Fluggesellschaft benötigen. Noch grössere Powerbanks sind auf Passagierflügen gewöhnlich ausgeschlossen. Die aufgedruckte Kapazität in Milliamperestunden allein reicht für die Beurteilung nicht immer aus. Entscheidend sind zudem die Nennspannung, die Verpackung, der Zustand des Akkus und die Regeln der ausführenden Fluggesellschaft. Eine kurze Kontrolle vor dem Packen verhindert, dass die Powerbank bei der Gepäckaufgabe oder Sicherheitskontrolle zurückbleiben muss.

Weiterlesen

Rollstuhlservice am Flughafen: Anmeldung und richtige Ansprechstelle

Wer am Flughafen längere Wege, Treppen oder den Einstieg ins Flugzeug nicht ohne Unterstützung bewältigen kann, sollte den Rollstuhlservice möglichst bereits bei der Flugbuchung anmelden. Zuständig ist in der Regel die Fluggesellschaft, das Reisebüro oder der Reiseveranstalter – nicht der Assistenzdienst am Terminal. Als verbindliche Orientierung gilt eine Anmeldung spätestens 48 Stunden vor dem Abflug. Dabei reicht der Hinweis „Rollstuhl benötigt“ oft nicht aus: Für einen passenden Ablauf muss klar sein, welche Strecken selbstständig möglich sind, ob Treppen bewältigt werden können und ob die Begleitung bis zum Flugzeugsitz erforderlich ist.

Weiterlesen

Frühflug mit Kindern: Diese Abläufe am Vorabend vorbereiten

Ein Frühflug mit Kindern beginnt organisatorisch bereits am Vorabend. Gepäck, Reisedokumente, Kleidung, Verpflegung und Anreise sollten so vorbereitet sein, dass morgens möglichst wenige Entscheidungen anfallen und jedes Familienmitglied weiss, was als Nächstes geschieht. Eine feste Reihenfolge verhindert, dass kurz vor der Abfahrt noch Ladegeräte, Medikamente oder Ausweise gesucht werden. Gleichzeitig bleibt genügend Spielraum für Müdigkeit, einen ungeplanten Kleiderwechsel oder langsamere Wege am Flughafen.

Weiterlesen

Flüssigkeiten im Handgepäck: Medikamente und Kosmetik richtig packen

Medikamente, Zahnpasta, Cremes und andere flüssige Produkte gehören auf vielen Flugreisen ins Handgepäck. Damit sie die Sicherheitskontrolle passieren, müssen jedoch die Regeln des jeweiligen Abflug- und Umsteigeflughafens, mögliche medizinische Ausnahmen sowie die Einfuhrvorschriften des Ziellandes zusammenpassen. Seit neue CT-Scanner eingesetzt werden, unterscheiden sich die Flüssigkeitsregeln stärker zwischen einzelnen Flughäfen. Für eine störungsfreie Hin-, Umsteige- und Rückreise bleibt es deshalb sinnvoll, Kosmetik nach der strengsten Kontrolle der gesamten Route zu packen und medizinisch notwendige Präparate getrennt sowie gut dokumentiert bereitzuhalten.

Weiterlesen

Anschlussflug verpasst: Diese Belege am Flughafen sofort sichern

Wird ein Anschlussflug wegen einer Verspätung oder kurzfristigen Änderung verpasst, beginnt am Flughafen eine wichtige Dokumentationsphase. Boardingkarten, schriftliche Umbuchungsangaben, Fotos der Anzeigetafel und sämtliche Quittungen können später darüber entscheiden, ob zusätzliche Kosten erstattet und mögliche Ansprüche nachvollziehbar belegt werden. Welche Rechte bestehen, hängt unter anderem von der Buchung, der Flugroute, der ausführenden Fluggesellschaft und der Ursache der Störung ab. Eine vollständige Belegsammlung ersetzt keine rechtliche Prüfung, schafft aber eine verlässliche Grundlage für die Kommunikation mit Airline, Reiseveranstalter, Versicherung oder zuständiger Behörde.

Weiterlesen

Herbstnebel in der Schweiz: Warum Flugzeuge länger warten müssen

Ein nebliger Novembermorgen kann den Betrieb an einem Schweizer Flughafen erheblich erschweren. Während Passagiere im Terminal auf ihren Abflug warten, arbeiten Fluglotsen, Piloten und Bodenpersonal unter besonderen Sicherheitsbedingungen. Moderne Technik ermöglicht zwar zahlreiche Starts und Landungen auch bei eingeschränkter Sicht. Die grössten Herausforderungen entstehen jedoch häufig durch die komplexen Abläufe auf den Pisten, Rollwegen und Vorfeldern. Besonders im Schweizer Mittelland können sich im Spätherbst dichte Nebelfelder bilden. Feuchte Luft kühlt in der Nacht ab, und am frühen Morgen sinkt die Sichtweite teilweise erheblich. Flugzeuge müssen dann grössere Sicherheitsabstände einhalten, während der Verkehr am Boden besonderen Verfahren unterliegt. Unter bestimmten Wetterbedingungen kommen Frost, vereiste Oberflächen und Enteisungsarbeiten hinzu. Der Flughafen Zürich verfügt über Instrumentenlandesysteme, spezielle Beleuchtungen und eine umfassende Wetterüberwachung. Trotzdem können Nebel und tiefe Wolken die Kapazität des Flughafens einschränken. Auch Basel, Bern und kleinere Schweizer Flugplätze sind betroffen, wobei die technischen Möglichkeiten unterschiedlich sind. Entscheidend bleibt überall die sichere Durchführung sämtlicher Flugbewegungen.

Weiterlesen

Wenn das Wetter den Flugverkehr ausbremst

Nebel, Schnee, Gewitter und starker Wind können den Flugverkehr erheblich beeinflussen. Selbst moderne Verkehrsflugzeuge sind auf geeignete Wetterbedingungen angewiesen, während Flughäfen ihre Betriebsabläufe laufend anpassen müssen. Besonders an den Flughäfen Zürich, Genf und Basel können ungünstige Wetterlagen Verspätungen, Flugumleitungen und Annullierungen auslösen. Dabei ist nicht jede Wetterlage gleich problematisch. Während Flugzeuge dank moderner Instrumentenlandesysteme auch bei dichtem Nebel landen können, führen Gewitter mitunter zu einem vollständigen Unterbruch der Bodenabfertigung. Im Winter beanspruchen Schneeräumung und Flugzeugenteisung zusätzliche Zeit. Für Reisende sind die Auswirkungen häufig erst an den Anzeigetafeln sichtbar. Hinter den Kulissen überwachen Wetterdienste, Flugsicherung und Flughafenpersonal die Entwicklung jedoch laufend. Am Flughafen Zürich liefert MeteoSchweiz rund um die Uhr wichtige Messdaten und kurzfristige Prognosen für einen sicheren Flugbetrieb.

Weiterlesen

Sanitäre Anlagen auf Familienreisen: Ausstattung, Hygiene und Wickeln

Eine freie Toilette, ein brauchbarer Wickeltisch und ein erreichbares Waschbecken können den Verlauf einer Familienreise entscheidend erleichtern. Kleine Kinder brauchen unterwegs Unterstützung, vertraute Abläufe und Pausen, die sich ihrem Bedarf anpassen. Mit einer vorbereiteten Route und einer übersichtlich gepackten Tasche lassen sich viele schwierige Situationen vermeiden. Sanitäre Anlagen unterscheiden sich erheblich: An einer Raststätte stehen andere Einrichtungen bereit als in einem Regionalzug oder an einem kleinen Bahnhof. Auch eine ausgewiesene Toilette bietet nicht automatisch einen Wickeltisch oder genügend Platz für einen Kinderwagen. Deshalb lohnt es sich, die wichtigsten Stationen bereits vor der Abfahrt zu prüfen und eine Alternative einzuplanen.

Weiterlesen

Seit 1928 in Zürich: Warum KLM älter ist als der Flughafen Kloten

Die älteste heute am Flughafen Zürich vertretene Fluggesellschaft kommt aus den Niederlanden. KLM Royal Dutch Airlines wurde am 7. Oktober 1919 gegründet und ist damit 107 Jahre alt. Seit dem 23. April 1928 verbindet die traditionsreiche Airline Zürich mit Amsterdam – eine bemerkenswerte Geschichte, die sogar älter ist als der heutige Flughafen Zürich-Kloten. Der erste KLM-Flug nach Zürich fand mit einer Fokker F.VIIa statt. Am Steuer sass der niederländische Pilot Evert van Dijk, das Flugzeug trug das Kennzeichen H-NACT. Die Maschine landete allerdings nicht in Kloten, sondern auf dem damaligen Zürcher Verkehrsflugplatz Dübendorf. Erst zwanzig Jahre später nahm der heutige Flughafen Zürich seinen Betrieb auf. Für die Schweizer Luftfahrt ist KLM deshalb ein besonderer Zeitzeuge. Die Fluggesellschaft erlebte den Übergang von Dübendorf nach Kloten, den Zweiten Weltkrieg, das Aufkommen der Düsenflugzeuge und die Entwicklung Zürichs zum internationalen Drehkreuz. Auch im Oktober 2026 gehört KLM weiterhin zu den regelmässigen Fluggesellschaften am Flughafen Zürich.

Weiterlesen

Vogel im Triebwerk: Wenn Sekunden über die Flugsicherheit entscheiden

Ein Vogel wiegt oft nur wenige Hundert Gramm. Gerät er jedoch bei hoher Geschwindigkeit in ein Flugzeugtriebwerk, können enorme Kräfte entstehen. Besonders während des Starts und der Landung gehört Vogelschlag deshalb zu den Risiken, auf die sich Flughäfen und Fluggesellschaften gezielt vorbereiten. Um gefährliche Zusammenstösse zu verhindern, setzen Flughäfen auf ein ausgeklügeltes Zusammenspiel aus Naturbeobachtung, Geländeunterhalt, moderner Technik und gezielter Vogelabwehr. Dabei geht es nicht darum, sämtliche Vögel aus der Umgebung zu vertreiben, sondern gefährliche Ansammlungen in besonders sensiblen Bereichen zu vermeiden. Auch die Konstruktion moderner Flugzeuge spielt eine wichtige Rolle. Triebwerke werden auf Vogelschlag getestet, Piloten trainieren entsprechende Notfallsituationen und Flughafenbetreiber analysieren die Bewegungen von Wildtieren rund um ihre Start- und Landebahnen.

Weiterlesen

Slowenien ab der Schweiz: Mit Nachtzug, Auto oder Flug zu Seen, Bergen und Adria

Slowenien verbindet alpine Seen, die Julischen Alpen und eine kurze Adriaküste mit einer Hauptstadt, die sich gut zu Fuss entdecken lässt. Ab der Schweiz stehen Nachtzug, Auto und Flug zur Wahl. Eine abwechslungsreiche Reise entsteht vor allem dann, wenn Seen, Bergregionen und Meer genügend eigene Zeit erhalten. Bled, Bohinj, das Soča-Tal und Piran liegen in unterschiedlichen Landschaftsräumen. Auf der Karte wirken die Entfernungen überschaubar, doch Bergstrassen, Umstiege und Zwischenhalte verlängern einzelne Etappen. Mehrere Nächte am selben Ort schaffen Raum für Wanderungen, Badepausen und einen wetterabhängigen Wechsel des Programms.

Weiterlesen

Disney Believe: „Encanto“, „Vaiana“ und neue Familienwelten auf dem Kreuzfahrtschiff

Neues Flottenmitglied bei Disney Cruise Line: Am 18. Dezember 2027 bricht die Disney Believe von Port Everglades in Fort Lauderdale, Florida, zu ihrer Jungfernfahrt auf. An Bord werden Disney Geschichten von mutigen Figuren lebendig, die an sich selbst glauben, ihren Träumen folgen und auf ein besseres Morgen vertrauen. Zu den brandneuen Erlebnissen an Bord zählt die weltweit erste Bühnenadaption von Walt Disney Animation Studios „Encanto“ sowie ein Familienrestaurant im Stile von „Die Eiskönigin“. Die Grand Hall ist inspiriert von der farbenprächtigen Welt aus „Vaiana“.

Weiterlesen

Publireportagen

Zoll bei der Rückkehr in die Schweiz: 150-Franken-Grenze und Freimengen

Bei der Rückkehr in die Schweiz zählen nicht nur die Einkäufe im Koffer. Wertfreigrenze, Freimengen und Einfuhrbeschränkungen bestimmen gemeinsam, ob Waren abgabenfrei bleiben und wie sie angemeldet werden müssen. Seit dem 1. Januar 2025 liegt die Wertfreigrenze bei 150 Franken pro Person und Tag. Wer die Regeln vor der Heimreise prüft, Belege sammelt und die Anmeldung vorbereitet, vermeidet typische Fehler am Flughafen oder Strassenzoll.

Weiterlesen

Reisedokumente für Kinder: Diese müssen vor dem Flug bereitliegen

Beim Packen für die Familienferien stehen Kleidung, Medikamente und Spielsachen meist weit oben auf der Liste. Ob der Reisepass oder die Identitätskarte des Kindes noch gültig ist, wird dagegen leicht übersehen – mit möglichen Folgen bereits am Check-in. Kinder und Babys benötigen eigene Reisedokumente. Zusätzlich können je nach Reiseziel, Transitland, Familienkonstellation und Begleitperson weitere Nachweise verlangt werden. Eine systematische Kontrolle einige Wochen vor dem Abflug verhindert, dass eine Reise an einem abgelaufenen Ausweis, einer fehlenden Vollmacht oder einer nicht beantragten Einreisegenehmigung scheitert.

Weiterlesen

Flughafen Zürich mit Kindern: Zeitpuffer, Wege und Familienangebote

Eine Flugreise mit Kindern beginnt lange vor dem Einstieg ins Flugzeug. Am Flughafen Zürich bestimmen Anreise, Gepäckaufgabe, Sicherheitskontrolle und der Weg zum Gate, wie ruhig oder hektisch die Zeit vor dem Abflug verläuft. Ein grosszügiger, aber sinnvoll genutzter Zeitpuffer entlastet die ganze Familie. Wer die einzelnen Etappen kennt, wichtige Dinge griffbereit verstaut und Pausen bewusst einplant, kann auch längere Wege und unerwartete Wartezeiten besser auffangen.

Weiterlesen

Anschlussflug verpasst: So funktionieren Umbuchung, Betreuung und Gepäck

Ein verspäteter Zubringer kann aus einer planmässigen Umsteigeverbindung innerhalb weniger Minuten einen verpassten Anschluss machen. Dann entscheidet vor allem die Buchungsart über das weitere Vorgehen: Liegen alle Teilstrecken auf einer gemeinsamen Buchung, organisiert die Fluggesellschaft normalerweise die Weiterbeförderung. Bei separat gekauften Tickets tragen Reisende das Risiko des Übergangs dagegen häufig selbst. Am Umsteigeflughafen helfen eine klare Reihenfolge und eine lückenlose Dokumentation. Zuerst werden Flugstatus und automatische Umbuchungen geprüft, danach folgen der Kontakt mit der Fluggesellschaft sowie die Klärung von Gepäck, Verpflegung und einer möglichen Übernachtung. Ob zusätzlich finanzielle Ansprüche bestehen, hängt vom anwendbaren Recht, der Ursache und der tatsächlichen Ankunftszeit am Endziel ab.

Weiterlesen

Flughafen Zürich: Jeder Betriebstag kostet rund 1,58 Millionen Franken

Der Betrieb des Flughafens Zürich verschlingt jeden Tag enorme Summen. Auf Basis der offiziellen Jahresrechnung 2025 der Flughafen Zürich AG lassen sich die laufenden Betriebskosten am Standort Zürich auf rund 577,8 Millionen Franken beziffern. Das entspricht durchschnittlich etwa 1,58 Millionen Franken pro Tag, knapp 66'000 Franken pro Stunde oder rund 1100 Franken pro Minute. Hinter diesen Zahlen stehen vor allem Personal, Sicherheit, Energie, Unterhalt und Verwaltung. Allein der Personalaufwand belief sich 2025 auf 256 Millionen Franken, Polizei und Sicherheit kosteten weitere 129,7 Millionen Franken. Energie und Abfall schlugen mit 33 Millionen Franken zu Buche, für Unterhalt und Material wurden 42,4 Millionen Franken aufgewendet. Damit wird deutlich, welche Dimension der tägliche Betrieb des grössten Schweizer Flughafens hat. Selbst während einer fünfminütigen Kaffeepause entstehen rechnerisch Betriebskosten von rund 5500 Franken. Während eines 90-minütigen Fussballspiels wären es fast 99'000 Franken.

Weiterlesen

Empfehlungen