(Emmenbrücke LU). Auf der Haldenstrasse in Emmenbrücke ist am vergangenen Sonntag ein Auto mit netto 100 km/h anstelle der dort erlaubten 30 km/h gemessen worden. Die Luzerner Polizei konnte den verantwortlichen Autofahrer ermitteln. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.
(St-Maurice VS). Die Fahrbahnmarkierungen auf der A9 zwischen St-Maurice und Martigny werden erneuert. Dafür ist in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober 2026 eine Sperrung in Fahrtrichtung Martigny erforderlich.
Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit kann im Strassenverkehr schwerwiegende Folgen haben. Besonders gefährlich wird es, wenn Lastwagen oder Busse abbiegen und sich Velofahrer, E-Bike-Fahrer oder Fussgänger im toten Winkel befinden. Trotz moderner Spiegel und Assistenzsysteme können Menschen neben grossen Fahrzeugen übersehen werden. Wer die Gefahr kennt und genügend Abstand hält, kann entscheidend zur Unfallverhütung beitragen. Der tote Winkel gehört zu den unterschätzten Risiken im Schweizer Strassenverkehr. Vor allem an Kreuzungen, bei Einmündungen und beim Rechtsabbiegen entstehen Situationen, in denen sich grosse Fahrzeuge und ungeschützte Verkehrsteilnehmer gefährlich nahekommen. Besonders wichtig ist deshalb, nicht nur auf das eigene Vortrittsrecht zu vertrauen. Blickkontakt, vorausschauendes Verhalten und genügend Sicherheitsabstand können helfen, gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen.
Die älteste heute am Flughafen Zürich vertretene Fluggesellschaft kommt aus den Niederlanden. KLM Royal Dutch Airlines wurde am 7. Oktober 1919 gegründet und ist damit 107 Jahre alt. Seit dem 23. April 1928 verbindet die traditionsreiche Airline Zürich mit Amsterdam – eine bemerkenswerte Geschichte, die sogar älter ist als der heutige Flughafen Zürich-Kloten. Der erste KLM-Flug nach Zürich fand mit einer Fokker F.VIIa statt. Am Steuer sass der niederländische Pilot Evert van Dijk, das Flugzeug trug das Kennzeichen H-NACT. Die Maschine landete allerdings nicht in Kloten, sondern auf dem damaligen Zürcher Verkehrsflugplatz Dübendorf. Erst zwanzig Jahre später nahm der heutige Flughafen Zürich seinen Betrieb auf. Für die Schweizer Luftfahrt ist KLM deshalb ein besonderer Zeitzeuge. Die Fluggesellschaft erlebte den Übergang von Dübendorf nach Kloten, den Zweiten Weltkrieg, das Aufkommen der Düsenflugzeuge und die Entwicklung Zürichs zum internationalen Drehkreuz. Auch im Oktober 2026 gehört KLM weiterhin zu den regelmässigen Fluggesellschaften am Flughafen Zürich.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen. Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
Goldene Wälder, klare Bergluft und eine beeindruckende Fernsicht: Der Herbst gehört zu den schönsten Jahreszeiten für Wanderungen in den Schweizer Bergen. Doch gerade jetzt können sich vermeintlich einfache Touren innerhalb kurzer Zeit in gefährliche Unternehmungen verwandeln. Schnee, Eis, Nebel, tiefe Temperaturen und die früh einsetzende Dunkelheit werden von Wanderern häufig unterschätzt. Während im Tal noch angenehme Temperaturen herrschen, können auf höher gelegenen Wanderwegen bereits winterliche Verhältnisse auftreten. Ein schattiger Wegabschnitt kann vereist sein, eine Brücke rutschig und ein Bergpfad nach einem frühen Schneefall kaum mehr erkennbar. Hinzu kommen kürzere Tage und rasche Wetterwechsel. Wer im Herbst sicher unterwegs sein möchte, muss deshalb nicht nur seine Route kennen, sondern auch die aktuellen Bedingungen richtig einschätzen. Gute Vorbereitung, geeignete Ausrüstung und die Bereitschaft, eine Wanderung rechtzeitig abzubrechen, können entscheidend sein.
Ein Vogel wiegt oft nur wenige Hundert Gramm. Gerät er jedoch bei hoher Geschwindigkeit in ein Flugzeugtriebwerk, können enorme Kräfte entstehen. Besonders während des Starts und der Landung gehört Vogelschlag deshalb zu den Risiken, auf die sich Flughäfen und Fluggesellschaften gezielt vorbereiten. Um gefährliche Zusammenstösse zu verhindern, setzen Flughäfen auf ein ausgeklügeltes Zusammenspiel aus Naturbeobachtung, Geländeunterhalt, moderner Technik und gezielter Vogelabwehr. Dabei geht es nicht darum, sämtliche Vögel aus der Umgebung zu vertreiben, sondern gefährliche Ansammlungen in besonders sensiblen Bereichen zu vermeiden. Auch die Konstruktion moderner Flugzeuge spielt eine wichtige Rolle. Triebwerke werden auf Vogelschlag getestet, Piloten trainieren entsprechende Notfallsituationen und Flughafenbetreiber analysieren die Bewegungen von Wildtieren rund um ihre Start- und Landebahnen.
Die Schweiz bietet Rutschvergnügen in beeindruckenden Dimensionen. In Churwalden führt eine 3'100 Meter lange Rodelbahn über 31 Kurven ins Tal, während am Pilatus eine 1'350 Meter lange Sommerrodelbahn für Nervenkitzel sorgt. Auch Wasserrutschen wie die 261 Meter lange Balla Balla im Alpamare gehören zu den spektakulären Freizeitattraktionen des Landes. Besonders reizvoll ist die Vielfalt der Anlagen. Manche Rodelbahnen führen durch Bergwälder und bieten weite Ausblicke auf die Alpen, andere verlaufen auf Schienen in hochalpiner Umgebung. In Erlebnisbädern sorgen geschlossene Röhren, Lichtwechsel und lange Kurvenkombinationen für Abwechslung. Für Familien und Ausflügler lohnt sich ein genauer Vergleich. Die Länge allein entscheidet nicht über den Spassfaktor: Geschwindigkeit, Streckenführung, Altersgrenzen und die Erreichbarkeit spielen ebenfalls eine Rolle. Zudem unterscheiden sich ganzjährig nutzbare Anlagen von wetterabhängigen Sommerangeboten erheblich.
(Eclépens VD). Nach einem Brand in einem Kabelkanal in Eclépens ist der Bahnverkehr zwischen Cossonay-Penthalaz und Chavornay seit Freitagmorgen unterbrochen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei scheint eine vorsätzliche Handlung die Ursache des Ereignisses zu sein.
(Bern BE). Für den kommenden Sonntagnachmittag gibt es Aufrufe zur einer unbewilligten Kundgebung in Bern. Da die Organisatoren derzeit mehrere Besammlungsorte nennen, ist im Stadtgebiet mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
(Gotthard TI). Der Gotthard-Strassentunnel ist in Richtung Norden offen. Vor dem Südportal staut sich der Verkehr derzeit auf einer Länge von drei Kilometern. Die Wartezeit beträgt bis zu 30 Minuten.
(Gotthard UR). Der Gotthard-Strassentunnel ist in Richtung Süden offen. Vor dem Nordportal staut sich der Verkehr derzeit auf einer Länge von drei Kilometern. Die Wartezeit beträgt bis zu 30 Minuten.
(Eclépens VD). Am Freitag, 9. Oktober 2026, ist in Eclépens in der Nähe der SBB-Gleise ein Brand ausgebrochen, bei dem elektrische Kabel beschädigt wurden und der Bahnverkehr unterbrochen wurde. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen derzeit von einer vorsätzlichen Handlung aus; die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
(Visp/Brig VS). Für den Ersatz der Infotafel zu den Zuständen der Pässe an der A9 zwischen Visp und Brig kommt es zu Sperrungen. An der A9 zwischen Visp und Brig befindet sich in Fahrtrichtung Brig eine Infotafel mit den aktuellen Zuständen der Pässe Simplon, Furka, Grimsel und Nufenen.
(Eclépens VD). Nach einem Brand in einem Kabelkanal in Eclépens ist der Bahnverkehr zwischen Cossonay-Penthalaz und Chavornay unterbrochen. Die Polizei hat den Ereignisort inzwischen freigegeben, seit 10 Uhr läuft die Aufnahme der Schäden an den Bahnanlagen.
(Meilen ZH). Der Kiesplatz auf dem Vorderen Pfannenstiel dient heute sowohl als Durchgangsplatz für Fahrende als auch als Parkplatz für Erholungsuchende. Weil er die vorgeschriebenen Mindestanforderungen an einen Durchgangsplatz für Fahrende nicht erfüllt, saniert und erweitert der Kanton den Platz. Der Regierungsrat hat dazu Ausgaben von 3,2 Mio. Franken bewilligt.
(Guttannen BE). Die Grimselpasstrasse im Spreitgraben zwischen Innertkirchen und Guttannen ist wieder geöffnet. Sie war seit heute Nachmittag wegen eines Murgangs gesperrt.