Die 10 spektakulärsten Aussichtspunkte Europas

04.06.2020 |  Von  |  Alle Länder, Europa, News

Beeindruckende Panoramen und Skylines machen Aussichtspunkte zu beliebten Hotspots für Touristen. Unvergessliche Blicke und einmalige Fotos sind bei einem Besuch garantiert, für schwache Nerven sind einige der Aussichten allerdings nicht geeignet.  

Wir haben 10 der spektakulärsten europäischen Aussichten für Sie zusammengestellt.

1. Mirador del Rio, Lanzarote

Der Mirador del Rio liegt im Norden der kanarischen Insel Lanzarote. Im Jahr 1973 gestaltete der einheimische Künstler César Manrique den eindrucksvollen Aussichtspunkt mit Blick auf die gegenüberliegenden Inseln La Gracisoa. Alegranza und Montaña Clara. Der Mirador del Rio überragt die Meerenge von El Rio und sorgt mit seiner Architektur für Begeisterung. Die riesigen Glasfenster gestaltete der Künstler so, dass sie den Panoramaeffekt noch verstärken, dazu kommen Skulpturen, die von der hängend anscheinend im Raum schweben.


Grandioser Blick vom Mirador del Rio. (Bild: Diego De Munari – shutterstock)


2. Montjuïc, Barcelona

Der Montjuïc ist der Hausberg der spanischen Metropole Barcelona. Neben einigen sehenswerten Museen und einer herrlichen Parkanlage bietet der 170 Meter hohe Berg eine grandiose Aussicht auf die Stadt und den Hafen. Das Castell de Montjuïc liegt auf dem Gipfel des Berges. Die Festung aus dem 17. Jahrhundert diente einst als Gefängnis. Heute befindet sich das militärhistorische Museum in dem Gebäude. Aber auch wenn Sie das Museum nicht besuchen möchten, loht sich der Aufstieg, denn oben werden Sie mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Wenn Sie nicht laufen möchten, gelangen Sie mit der Seilbahn Telefèric de Montjuïc auf den Berg und zum Castell. Los geht es an der Haltestelle Telefèric.


Herrlicher Blick auf Barcelona. (Bild: Galina Savina – shutterstock)


3. Schauderterrasse, Gardasee

Am Nordufer des Gardasees bietet sich von der Schauderterrasse in Pieve di Tremosine ein eindrucksvoller Blick über den See. Die Terrasse des Hotels Paradiso ragt einige Meter über den Abgrund hinaus, Schwindelfreiheit ist also ein Muss. Auch wenn es sich hier um ein Hotel handelt, müssen Sie nichts verzehren der bezahlen, um einen Blick über die Brüstung zu werfen. Wer mag, kann natürlich trotzdem einen Cappuccino bestellen. Übrigens ist nicht nur die Terrasse sehenswert, sondern auch die Strasse von der Gardesana aus, die durch die enge Brasaschlucht bis nach Pieve führt.


Blick auf die Klippen bei Tremosine. (Bild:Tom Jastram – shutterstock)


4. Preikestolen, Norwegen

Das Felsplateau Preikestolen erhebt sich in einer Höhe von mehr als 600 Metern über dem norwegischen Lysefjord östlich von Stavanger. Die Felskanzel mit einer Grösse von 25 mal 25 Metern ist eine der angesagtesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Ein Rundwanderweg mit einer Länge von 8 Kilometern dauert etwa vier bis fünf Stunden. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie geeignete Wanderschuhe sollten vorhanden sein. Wer sich den Aufstieg sparen möchte, kann den Preikestolen übrigens auch vom Fjord aus mit einem Boot erkunden. Die spektakuläre Aussicht bleibt Ihnen dann allerdings verwehrt.


Preikestolen über dem Lysefjord. (Bild: Po S – shutterstock)


5. Cliffs of Moher, Irland

An der Südwestküste Irlands zwischen den Orten Doolin und Liscannor liegen die Cliffs of Moher. Aus einer Höhe von mehr als 210 Metern haben Sie eine grandiose Aussicht auf die Klippen und den tosenden Atlantik. Die Felsküste ist an dieser Stelle mehr als 8 Kilometer lang. Bei gutem Wetter können Sie von dort aus sogar die Aran Islands und die Galway Bay sehen. Über einen gesicherten Wanderweg, der an den Klippen entlang führt, gelangen Sie zu einem Besucherzentrum, in dem Sie Wissenswertes rund um die einmalige Landschaft erfahren. Vom Aussichtsturm, dem O’Brien-Tower geniessen Sie einen herrlichen Blick in die Umgebung.


Blick auf die Cliffs of Moher. (Bild: Michail Makarov – shutterstock)


6. Cabo Girão, Madeira

Im Süden der portugiesischen Insel Madeira liegt das Cabo Giro, das Kap der Umkehr. Einer Legende nach machten Boote, die auf Erkundungstour waren, an dieser Stelle kehrt und fuhren zum Ausgangspunkt zurück, daraus soll sich der Name für die Steilküste ableiten. Mit einer Höhe von etwa 580 Metern sind die Felsklippen die höchsten Klippen der Europäischen Union. Auf einer wie im Grand Canyon als Skywalk gestalteten Aussichtsplattform werfen Sie direkt einen Blick in die Tiefe. Unterhalb der Felsen gibt es einige Terrassenfelder, die früher nur vom Boot aus erreichbar waren. Inzwischen gibt es eine Seilbahn.


Blick auf die Terrassenfelder am Cabo Girao. (Bild: aldorado – shutterstock)


7. Petřín, Prag

Anlässlich der Prager Weltausstellung im Jahr 1891 wurde auf dem Berg Petřín eine Kopie des Pariser Eiffelturms errichtet. Der Turm misst ein Fünftel der Grösse des französischen Originals. Aus einer Höhe von 63,5 Metern haben Sie einen herrlichen Blick auf die tschechische Hauptstadt und das böhmische Umland. Die Aussichtsplattform erreichen Sie über 299 Stufen. Eine Standseilbahn führt auf den links der Moldau gelegenen Hügel. Sehr sehenswert ist auch das Spiegellabyrinth auf dem Petřín. Der Pavillon wurde ebenfalls anlässlich der Weltausstellung erbaut und danach auf den Hügel versetzt.


Kleiner Eiffelturm in Prag. (Bild: DaLiu – shutterstock)


8. Sky Garden, London

Der Sky Garden ist einer der schönsten Aussichtspunkte der britischen Hauptstadt. Das markante Gebäude, das in seiner Architektur einem Walkie Talkie ähnelt, bietet auf einer Höhe von 155 Metern einen herrlichen Indoorgarten. Von der vor dem Garten gelegenen Terrasse bietet sich ein einmaliger Blick über die City. Ein Besuch des Sky GArdens ist kostenlos. Wer hinauf möchte, muss vorher online ein Ticket reservieren. Nach einem Sicherheitscheck geht es dann mit einem Fahrstuhl in die Höhe. Oben gibt es verschiedene Restaurants und eine Brasserie, die für das leibliche Wohl sorgen.


Blick von der Terrasse des Sky Gardens. (Bild: ZGPhotography – shutterstock)


9. AlpspiX, Garmisch Partenkirchen

Die Aussichtplattform AlspiX eröffnet einen grossartigen Blick über das Höllental im deutschen Zugspitz-Massiv. Am mehr als 2’000 Meter hohen Osterfelderkopf ist die gigantische Konstruktion aus Stahl befestigt. Zwei lange Stahlarme mit einer Länge von 25 Metern schweben in Form eines X über dem Tal. Der Boden besteht aus einem Gitterrost und am Ende aus einer Glasscheibe. Von hier bietet sich eine unvergleichliche Panoramasicht auf die Umgebung. Sie erreichen die Plattform direkt mit der Alspitzbahn oder im Rahmen einer kleinen Wanderung.



10. Castelo de São Jorge, Lissabon

Vom Castelo de São Jorge haben Sie einen herrlichen Blick auf die portugiesische Hauptstadt. Die Burganlage befindet sich am höchsten Punkt Lissabons, so dass sich oben ein wunderbares Panorama auf die Stadt und den Fluss Tejo eröffnet. Interessant ist auch ein Rundgang durch das Innere des Gebäudes. Funde aus den Zeiten der Mauren und Reste des alten Königspalastes sind sehr sehenswert. Besonders schön ist es, wenn Sie zu Fuss durch die Altstadt Alfama bis zum Castelo schlendern.


Blick auf die eindrucksvolle Burglanlage. (Bild: Mariia Korneeva – shutterstock)


 

Titelbild: Artur Bogacki – shutterstock

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen sowie Versicherungen zählen daher zu meinen Steckenpferden. Ich entdecke aber auch gern neue Themen abseits dieser „trockenen Materie“ und arbeite mich gern in neue Gebiete ein.


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