Die schönsten Strände Brasiliens

03.09.2014 |  Von  |  Alle Länder, Südamerika
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Die schönsten Strände Brasiliens
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Brasilien – für viele Menschen ein Traumziel. Ein Land, das wie kein zweites für eine unbeschwerte Lebensweise steht und mit wilden Abenteuern im undurchdringlichen Dschungel der Amazonas-Region oder mit Sumpfgebieten wie dem Pantanal lockt, die grösser als manches unserer Bundesländer sind. Unvorstellbar!

Brasilien hat allein durch seine riesige Fläche, seine geografischen Formationen und seine klimatischen Besonderheiten viel zu bieten. Wussten Sie, dass in Brasilien Schnee fällt, nur wenige Kilometer von einigen der schönsten Strände des Landes entfernt? Wer sich im Winter im Süden Brasiliens im Bundesstaat Santa Catarina in Blumenau (gegründet von deutschen Einwanderern) aufhält, der hat weit mehr als einhundert Traumstrände zur Auswahl, die vor, um und hinter der Insel Florianopolis liegen.

Praia Brava Itajaí, Brasilien (Bild: Michael Weidemann  / pixelio.de)

Praia Brava Itajaí, Brasilien (Bild: Michael Weidemann / pixelio.de)

Das war jetzt nur ein kleiner Auszug aus einigen Top-Stränden, die das Land aufzuweisen hat. Viele sind bei den internationalen Gästen und sogar der grossen Masse der Einheimischen gar nicht bekannt. Wer kann es den Gästen und den Einheimischen auch verdenken, wenn sie nicht einmal alle bekanntesten Strände des Landes kennen? Schliesslich verfügt Brasilien über eine unendlich scheinende Küstenlinie von weit über 7300 Kilometern. Schöne Strände gibt es hier ohne Ende. Oft sind es die weniger bekannten und völlig abseits gelegenen, die so faszinierend sind. Ipanema und die Copacabana sind weltberühmt und bestimmt attraktiv. Aber es gibt in Brasilien weitaus interessantere Strände. Vier von den besten der Welt möchten wir Ihnen vorstellen.

Baia dos Porcos auf der Insel Fernando de Noronha



Wohl kaum ein zweites Mal auf der Welt finden sich reihenweise echte naturbelassene Traumstrände fernab des Massentourismus auf solch engem Raum wie rund um das Archipel Fernando de Noronha. Einen einzigen Strand des Inselarchipels Fernando de Noronha herauszuheben, wäre geradezu vermessen, weshalb gleich mehrere genannt werden sollten. Die fast unberührte Inselwelt, die jedem Robinson-Crusoe-Klischee gerecht wird, liegt etwa 350 Kilometer vor der Nordostküste Brasiliens. Aus 21 grösseren und kleineren Eilanden setzt sich dieses zauberhafte Archipel zusammen. Im Grunde finden Sie auf allen Inseln echte Traumstrände mit kristallklarem Wasser, die von einer facettenreichen Artenvielfalt besiedelt sind.



Wenn Sie den Praia do Sancho Bay ausgiebig genossen haben, dann legen Sie sich einfach an den Cacimba do Padre. Anschliessend wartet schon der Do Meio y Conceiçao auf Sie. Ein ganz besonders schöner Strand ist allerdings der Baia dos Porcos. Die sogenannte Schweinebucht ist von bizarren Felsformationen durchsetzt, an denen sich kleine, manchmal nur klitzekleine Strände finden. Keine Strasse führt in die Bucht. Trekken ist angesagt. Aber gerade das ist es, was diesen Strand so einzigartig macht. Das beste Foto schiessen Sie von diesem Strand, wenn Sie die Felsformation Dois Irmaos mit in das Motiv aufnehmen.

Baia dos Porcos auf der Insel Fernando de Noronha (Bild: Augusto Fagner Gomes de Lima, Wikimedia, CC)

Baia dos Porcos auf der Insel Fernando de Noronha (Bild: Augusto Fagner Gomes de Lima, Wikimedia, CC)

Lagoinha do Leste auf der Insel Florianopolis

Ebenfalls in Santa Catalina liegt die Insel Florianopolis, die bei europäischen Reisenden kaum bekannt ist. Das liegt wohl an ihrer Lage im Süden des Landes. Die Insel kann im deutschen Sommer nicht mit den ansonsten üblichen brasilianischen Traumtemperaturen mithalten. Wer jedoch etwas gemässigtere Temperaturen bevorzugt, wird sich hier auch im Juni, Juli oder August bei 25 Grad im Schatten wohlfühlen. Ausserdem ist das die beste Reisezeit, um einige der tollen Strände kennenzulernen, da Sie zu dieser Zeit möglicherweise die Strände fast für sich haben.



Einer dieser Strände ist die Lagoinha do Leste, die Sie nur zu Fuss erreichen können. Ein harter Trekkingweg, der Sie im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein und einen Bergkamm führt, endet in einer gänzlich unberührten Bucht. Nur von oben haben Sie den besten Blick. Sie können auch die kürzeren Trails von den benachbarten Stränden Matadeiro und Pântano do Sul wählen, einen derartigen Blick werden Sie auf diesen Routen allerdings nicht erleben. Surfer schleppen sogar ihre Bretter bis hierher, um in den Wellen ihrem geliebten Sport nachzugehen. Die harte Trekkingtour von etwa zweieinhalb Stunden lohnt. Sie werden sich unter schattenspendenden Akazienbäumen mit Blick auf eine atemberaubende Bucht von dem Trip erholen können.





Praia da Lagoinha do Leste, Florianopolis, Brasilien (Bild: TheHvalros, Wikimedia, CC)

Praia da Lagoinha do Leste, Florianopolis, Brasilien (Bild: TheHvalros, Wikimedia, CC)

Praia de Jericoacoara in Ceará

Vor etwa 20 Jahren war Jericoacoara noch ein total verschlafenes Fischernest, das nur die Einheimischen und ein paar Aussteiger kannten. Das hat sich in den letzten Jahren etwas geändert. Immer mehr Besucher wollen sich von der traumhaften Natur betören lassen.

Praia de Jericoacoara in Ceará (Bild: idobi, Wikimedia, GNU)

Praia de Jericoacoara in Ceará (Bild: idobi, Wikimedia, GNU)




Stellen Sie sich diesen Strand nicht unbedingt wie einen karibischen Traumstrand mit Kokospalmen vor, unter denen Sie Schutz vor der brütenden Hitze finden. Vielmehr handelt es sich um einen Strandabschnitt, der einem Teil der Sahara gleicht. Den kontrastreichen Unterschied bildet das azurblaue Wasser des Atlantiks. Der Strand gehört zum „Parque Nacional de Jericoacoara“, der im Jahre 1985 gegründet wurde. Sie werden sich an einem Sandstrand wiederfinden, der im Jahr 1994 von „The Washington Post“ zu einem der zehn besten Strände der Welt erkoren wurde. Vom Leuchtturm, dem „Farol de Jericoacoara“, haben Sie den besten Blick über den Strand und das Hinterland.

 

Oberstes Bild: Am Strand von Santa Catarina, Brasilien (© Klaus Brüheim  / pixelio.de)

Über Kirsten Schlier

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