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Havanna – auf Ernest Hemingways Spuren

01.11.2014 |  Von  |  Alle Länder, Nordamerika
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Havanna – auf Ernest Hemingways Spuren
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Ernest Miller Hemingway gilt auch heute noch, 53 Jahre nach seinem Tod, als einer der grössten Schriftsteller, die es jemals gab. Der Pulitzer- und Literaturnobelpreisträger war aber nicht nur Schriftsteller, sondern auch Kriegsreporter, Hochseefischer und „Abenteurer“.

Geboren in Illinois, USA, lebte der Globetrotter in Paris, Chicago, im österreichischen Montafon, Florida und schliesslich im vorrevolutionären Kuba – eine Zeit, die er als seine schönsten Jahre beschreibt. Die Insel inspirierte ihn zu seinem wohl bekanntesten Werk: „Der alte Mann und das Meer“, für das er später den Nobelpreis für Literatur bekommen sollte. Heute wandeln wir auf seinen Spuren.



Das Hotel Ambos Mundos

1932 beschloss Hemingway, seinen Wintersitz von der US-amerikanischen Insel Key West nach Kuba zu verlegen. Er nahm sich ein Zimmer im Hotel Ambos Mundos in „La Habana Viejy“, dem alten Havanna. Dieses pittoreske Hotel mit fünf Stockwerken sollte für lange Zeit sein Zuhause werden. Hemingway sagte, dass es besonders die Geräusche des nächtlichen Havannas und die Aussicht auf den Hafen gewesen seien, die ihn so fesselten. Ausserdem war er so immer in der Nähe seiner Jacht „Pilar“, mit der er immer wieder zum Hochseeangeln aufs Meer fuhr.

Heute sieht es in Zimmer 511 noch genauso aus wie an dem Tag, an dem Ernest Hemingway das Hotel das letzte Mal verliess. Sein Zimmer wird heute als Mini-Museum genutzt und es werden täglich mehrere Führungen für Touristen geboten. Mitte 1939 bezog Hemingway mit seiner dritten Frau, Martha Gellhorn, die „Finca La Vigía in San Francisco de Paula“, südöstlich von Havanna.





Das Hotel „Ambos Mundos“ in Havanna (Bild: Paul Mannix, Wikimedia, CC)

Das Hotel „Ambos Mundos“ in Havanna (Bild: Paul Mannix, Wikimedia, CC)




„My mojito in La Bodeguita, my daiquiri in El Floridita“

Weiter geht es auf unserer Tour zu Hemingsways Lieblingsplätzen im kubanischen Havanna. 1942 eröffnete die Bodeguita del medio und nahm schon selbst den Titel „Geburtsstätte des Mojitos“ für sich in Anspruch. Der Cocktail aus Rum, Zitronen oder Limetten, Pfefferminze, braunem Zucker und Klubsoda war auch einer von Hemingways Lieblingen. Die Bodeguita wurde schnell zu einem Treffpunkt für Künstler und Schriftsteller: Der Poet Pablo Neruda, Marlene Dietrich und Hemingway sind nur wenige der Berühmtheiten, die hier einkehrten. An den Wänden finden sich ihre Unterschriften und Hemingways legendärer Spruch: „My mojito in La Bodeguita, my daiquiri in El Floridita“.

Das El Floridita war Hemingsways zweite Lieblingsbar und gilt wiederum als Heimat des Daiquiri – wundert sich jemand, dass Hemingway Alkoholiker war? Auch heute noch wird der bronzenen Hemingway-Statue an der Bar jeden Tag ein Daiquiri serviert und viele Touristen lassen sich hier inspirieren, während sie bei einem kühlen Cocktail auf ihrem iPad Mini oder iPad Air in die Welt Ernest Hemingways eintauchen.

 

Oberstes Bild: Hemingway-Statue in der Bar „El Floridita“ in Havanna (© Frederic Schmalzbauer, Wikimedia, GNU)

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