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Linz – grüne Stadt an der schönen blauen Donau

01.07.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa
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Linz – grüne Stadt an der schönen blauen Donau
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Linz ist die Landeshauptstadt Oberösterreichs und liegt zu beiden Seiten der Donau. Mit der sehenswerten barocken Architektur, dem lebhaften Altstadtviertel, dem Hauptplatz und vor allem der vielfältigen Museen- und Kunstlandschaft hat sich Linz zu einem kulturellen Magneten an der Donau entwickelt.

2009 wurde Linz gemeinsam mit der litauischen Hauptstadt Vilnius zur Kulturhauptstadt Europas ernannt. Südlich von Linz beginnt das Alpenvorland und im Westen liegt der Kürnberger Wald.



Open-Air-Museum und Kunstraum

Bei Tag und vor allem in der Nacht erstrahlt die Stadt mit ihren Museen und Kunstwerken in einer einzigartigen Lichtinszenierung. In Linz befinden sich das Brucknerhaus, Europas modernstes Musiktheater, das Lentos Kunstmuseum und das „Ars Electronica Center“, das selbst bei Menschen, die sich nicht für Technik interessieren, pure Begeisterung hervorruft. An die einstige Bedeutung als graue Industriestadt erinnern aus Stahl gearbeitete Kunstwerke von Weltformat.

Ein Erlebnis der besonderen Art ist der „Linzer Höhenrausch“ ab Juni im Kulturquartier. Man kann dann über die Dächer der Stadt spazieren, dabei die Aussicht geniessen und dabei unterschiedliche Kunstwerke bestaunen.

Barocken Charme und Linzer Torte geniessen

Dank der gut erhaltenen Altstadt mit ihren Geschäften, Cafés, Konditoreien, kulturgeschichtlich interessanten Gebäuden und zahlreichen Veranstaltungen wird ein Bummel durch die Stadt zu einem abwechslungsreichen Vergnügen. In Linz entstand im 18. Jahrhundert die weltberühmte Linzer Torte, deren Genuss auch Sie sich kaum entziehen können, wenn Sie die Stadt mit allen Ihren Sinnen erleben möchten.

Der Hauptplatz mit der gewaltigen Dreifaltigkeitssäule aus weissem Marmor und dem Strahlenkranz aus vergoldetem Kupfer ist Wahrzeichen und zugleich Mittelpunkt der Stadt. Bereits im 13. Jahrhundert wurde der 219 Meter lange und 60 Meter breite Saalplatz errichtet. Er bietet mit dem „Alten Rathaus“ aus dem 16. Jahrhundert und der neobarocken Fassade des Kirchmayer-Hauses sehenswertes Kulturgut.

Linzer Pöstlingberg mit Wallfahrtsbasilika (Bild: NeoUrfahraner, Wikimedia, GNU)

Linzer Pöstlingberg mit Wallfahrtsbasilika (Bild: NeoUrfahraner, Wikimedia, GNU)

Schlossmuseum und Pöstlingsberg



Linz ist vor allem eine grüne Stadt. Fast 50 % ihres Areals sind Grünflachen. Hierzu gehört selbstverständlich auch der botanische Garten. In einem Park an der Donau hoch über der Stadt liegt das Schlossmuseum, ein imposanter Renaissancebau, in dessen Mauern wechselnde Ausstellungen sowie Kultur- und Kunstgeschichte Oberösterreichs zu sehen sind. Oberhalb des Schlosses am Freinberg locken schöne Wanderwege mit herrlichem Ausblick auf die Donau.

Der Linzer Hausberg ist der Pöstlingberg, ein Ausflugsziel für Naturliebhaber, Romantiker und Familien. Die Pöstlingbergbahn bringt seit 2009 Besucher direkt vom Hauptplatz aus auf den Berg. Eine idyllische Strecke, bei der es auf den letzten drei Kilometern eine Steigung von 10,5 % zu überwinden gilt. Auf halbem Wege zum Berg liegt der Linzer Tiergarten mit über 800 heimischen und exotischen Tierarten, die in grossen Volieren und Freiluftgehegen zu besichtigen sind.

Ein Erlebnis für Jung und Alt ist auch die Grottenbahn des Pöstlingbergs, die Besucher in eine bunt erleuchtete Märchen- und eine Linzer Miniaturwelt im Berg führt. Sehenswert ist auch die Wallfahrtskirche (18. Jahrhundert) oben auf dem Berg, die als eine der schönsten barocken Kirchen Österreichs gilt. Der malerische Prachtbau mit seinen zwei Türmen ist ebenfalls ein Wahrzeichen von Linz. Diese Kirche ist für eine romantische Hochzeit wie geschaffen.

Naturpark Mühlviertel



Über vier Gemeinden erstreckt sich diese Wald- und Hügellandschaft, die 15 bis 20 Autominuten von Linz entfernt liegt. Das grüne Naturparadies eignet sich wunderbar zum Reiten, Wandern und Fahrradfahren. Ein ausgewiesener Radweg führt auf 56 Kilometer Länge zu den schönsten Plätzen des Naturparks.

Der besondere Reiz der Naturparklandschaft liegt in den auffälligen Gesteinsformationen. Steinwiesen, Wackelsteine und Felsblöcke sind von Bäumen, Sträuchern und Trockenwiesen umgeben. Wie Inseln liegen sie in der bäuerlich geprägten Kulturlandschaft. Der Granit dominiert auch bei den in traditioneller Weise gebauten und gut erhaltenen Bauernhöfen der Region. Erfahrene Führer bieten Touren durch das Mühlviertel an.

 

Oberstes Bild: Linz – Hauptplatz mit Dreifaltigkeitssäule (© darkweasel94, Wikimedia, CC)

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Über Kirsten Schlier

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